E-Commerce 50plus: Es besteht Handlungsbedarf

Man Using Credit Card OnlineWer bisher meinte, E-Commerce sei lediglich etwas für die jüngere Generationen, der muss sich jetzt dank einer Studie des Unternehmens Anxo Management Consulting in Zusammenarbeit mit den Marktforschern der Konzept & Markt GmbH eines Besseren belehren lassen – so eine aktuelle Meldung von absatzwirtschaft.de. Denn immer mehr Konsumenten über 50 nutzen digitale Kommunikationswege. Immerhin 31% der befragten Best Ager-Haushalte besitzen ein Smartphone, bei den über 66-Jährigen sind es noch 22%. Interessanterweise sind die Älteren bei der Verwendung von Tablet PCs noch sehr zurückhaltend, obwohl diese durch eine besonders einfache Bedienung eigentlich ideale Computer für Senioren sein könnten. Weiterlesen

Neue Studie: nur 21% der Menschen über 50 planen Versicherungsschutz zu überprüfen

Eine repräsentative Umfrage der YouGov Deutschland AG im Auftrag der VGH Versicherungen zeigt: Nur 21 Prozent der befragten „Best Ager“ beabsichtigen in der nächsten Zeit, ihren Versicherungsschutz überprüfen zu lassen und sich mit dem Thema Hausrat-, Pflegeversicherung und Co. zu befassen.

Auch wenn die 21 recht wenig erscheinen – für Makler und Versicherungen ist es doch ein großer Markt. Zumal die 21 Prozent ja von sich aus ihren Schutz überprüfen lassen wollen. Wenn man Menschen aktiv auf die Überprüfung ihres Versicherungsschutzes ansprechen würde, dann kann ich mir vorstellen, dass weitaus mehr zum Aufstocken und Abschließen bereit wären.

Laut der Studie sind insbesondere die Produkte Hausrat-, Zahnzusatz-, Sterbegeld und Pflegezusatzversicherungen im Fokus der Menschen über 50.

„Ich versteh’ nur noch Versicherung“

Unter diesem Titel haben Prof. Dr. Günther Zimmermann und Uwe Kalinowski am
15. Oktober 2012 einen Beitrag (PDF-Download) in der Versicherungswirtschaft Heft 20 veröffentlicht. Inhalt ist das Ergebnis einer sprachwissenschaftlichen Studie zu Produktionsinformationsblättern (Pibs).

Die Sprachwissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig und des Spezialdienstleisters für Kommunikationsoptimierung lingua@media, Braunschweig, haben die Analysen mit dem neu entwickelten „Braunschweiger Verständlichkeitstest“ durchgeführt. Dieser bewertet Texte nach 25 Kriterien in den Kategorien Wortschatz, Satzbau, Semantik (Bedeutungen), Textstruktur, Leser-Orientierung und Layout. 12 Pibs zur Privaten Haftpflichtversicherung namhafter deutscher Versicherer wurden unter die Lupe genommen. Nur zwei Mal konnte die Note „gut“ vergeben werden, vier Texte waren „befriedigend“, fünf „ausreichend“, ein Produktinformationsblatt musste mit „mangelhaft“ bewertet werden.

Weitere Informationen unter www.linguaetmedia.de.

Prof. Dr. Günther Zimmermann ist Mitglied im ReifeNetzwerk und berät Banken und Versicherungen, die für ihre Kunden Transparenz schaffen wollen – besonders was die Sprache angeht.

Empfehlung des ReifeNetzwerkes: Strategiemappe „Zukunftsmarkt 50plus“

Broschüre TitelStrategiemappe „Zukunftsmarkt 50plus“ – Anregungen, Handlungshilfen und Tipps für Unternehmen: Das Nachschlagewerk wurde vom RKW Kompetenzzentrum im Auftrag der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010 erstellt. Es ist immer noch aktuell und kann kostenlos bestellt werden.

Es enthält zehn Faktenblätter mit vielen nützlichen Checklisten. Das inhaltliche Spektrum reicht von der Besonderheit der Zielgruppe, die fünf unterschiedliche Generationen umfasst, über die erforderlichen Schritte zur erfolgreichen Marktbearbeitung, barrierefreie Produktgestaltung bis hin zur richtigen Ansprache der Zielgruppe. Zahlreiche Beispiele konkreter Umsetzung in verschiedenen Branchen runden die Publikation ab.

Bestelllung der Strategie-Mappe mit der Artikel-Nr.1522 über: publikationen[at]bundesregierung.de, Tel.: 01805 778090

Best Ager erkennen sich in der Werbung wieder.

In den Augen von Senioren entspricht die Art und Weise, wie ihre Zielgruppe in der Werbung präsentiert wird, immer stärker der Realität.

Dies ergibt eine exklusiv für die Fachzeitung HORIZONT (Deutscher Fachverlag) durchgeführte, repräsentative Umfrage. So geben rund 42 Prozent der über 50-Jährigen an, dass sie die Darstellung von Senioren in der Werbung als realitätsnah empfinden, im Vorjahr waren es nur etwa 34 Prozent.

Zudem sind mittlerweile 53 Prozent der Best Ager eher überzeugt davon, dass vermehrt auch Produkte für Senioren beworben werden. Letztes Jahr teilten lediglich rund 44 Prozent diese Ansicht. Bezüglich der Darsteller in Werbespots denkt insgesamt fast die Hälfte aller Befragten, dass die Testimonials in Werbekampagnen immer stärker älteren Jahrgängen angehören.

Digitale Werbeformen bleiben der Zielgruppe 50plus fremd: Je älter die Befragten, desto geringer das Interesse an digitalen Anzeigen. Die traditionelle Werbung schneidet hingegen laut Umfrage in allen Altersklassen gut ab. Insbesondere stieg im Vergleich zum Vorjahr der Anteil der Verbraucher ab 50 Jahren, die Werbung als interessant empfinden (von 27,5 auf 31,2 Prozent). Doch geben trotz höherer Werbeaffinität noch etwa 70 Prozent der Senioren an, dass Produktwerbung sie nicht zum Kauf anregt.

Durchgeführt wurde die repräsentative Befragung vom Frankfurter Link Institut für Markt- und Sozialforschung im Juli 2012 unter 1.000 Personen ab 14 Jahren. Die vollständigen Ergebnisse veröffentlicht HORIZONT im Report „Zielgruppe Best Ager“ in der Ausgabe 33/2012 am heutigen Donnerstag, den 16. August 2012.

Originaltext: Horizont Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/35681 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_35681.rss2
Foto: creativ collection

Unser Kommentar: Die „Senioren“ werden immer jünger. Nicht nur, dass sie sich in der Regel 10-15 Jahre jünger als ihr biologisches Alter fühlen. Sie wirken auch äußerlich dynamischer und fitter. Gut, dass sich die Werbeindustrie langsam von den althergebrachten Stereotypen verabschiedet und auf sich das neue Lebensgefühl der Älteren einstellt. Das kommt gut an!

Studie: Ältere Bankkunden haben spezielle Wünsche

Bankkunden im Lebensalter ab 50 Jahren aufwärts haben sehr konkrete Wünsche an ihre Banken. Die PSD Bank Rhein-Ruhr hat gemeinsam mit der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik eine bundesweite Befragung unter 600 Menschen aus der “Generation 50plus” zu den Themen “Bank- und Finanzierungsprodukte” durchgeführt. Die befragte Gruppe bestand zu jeweils ca. 50 % aus 50- bis 65-Jährigen und Kunden im Alter von mehr als 65 Jahren. Nach der Umfrage sehen Menschen über 50 zu mehr als 50 Prozent die selbst genutzte Immobilie als wichtiges Mittel zur Altersvorsorge. Auch der Substanzerhalt der Immobilie spielt eine wesentliche Rolle: Für Sanierungen und Renovierungen werden höhere Summen investiert, insbesondere für Umbauten im Bad, aber auch für energetische Sanierungen.

Bei der Geldanlage setzt die Gruppe auf Lebens- und Rentenversicherungen. Beim Geld ausgeben ist die Gruppen auch eher konservativ – Geld wird erst ausgegeben wenn man es hat. Das gilt auch für Baufinanzierungen…. das wundert nicht wirklich. Schließlich machen es die Banken den  Menschen über 50 nicht unbedingt einfach einen Kredit zu bekommen.

Weiter hat die Studie gezeigt: Menschen zwischen 50 und 65 Jahren geben durchschnittlich 24.000 EUR für ein Auto aus (Geld, das sie wahrscheinlich bar auf den Tisch legen). Das sollte doch mal Autoverkäufern zu denken geben. Konzipiert Autos für diese Zielgruppe! Und sprecht diese auch aktiv an!

Schweizer reden mit uns und nicht über uns – und stellen fest: Es gibt viele Zielgruppen 50plus

Hallo hier ist Käthe, jetzt muss ich mich ja auch mal im neuen Blog zu Wort melden….. find ich übrigens klasse, dass sich das ReifeNetzwerk regelmäßig zu aktuellen Themen meldet. Da kann ich jetzt auch schneller reagieren. Ach und wer mich noch nicht kennt – ich berichte immer im marktmacher50plus aus meinem Leben als erfahrene Käuferin. Hier können Sie den aktuellen Marktmacher lesen.

Was habe ich gestern im Netz gelesen – die Schweizer Terzstiftung hat herausgefunden, dass es die Generation 50plus gar nicht gibt, sondern viele Generationen 50 plus. Oh – welch Überraschung!!!!! Wir sind nicht nur eine Zielgruppe sondern viele!!!!!

Und als Senioren wollen die Schweizer auch nicht angesprochen werden – sondern als das was sie sind: erfahrene, reife Menschen! Dem kann ich nur zustimmen! Gut gemacht Ihr Schweizer. Wer mehr lesen will: Hier steht mehr

Die ReifeNetzwerker sagen in Ihrer Beratung schon immer, dass es viele verschiedene sogenannte Zielgruppen 50plus gibt. Steht auch schon was im Blog.

Ich kann den Schweizern da nur zustimmen – redet mit uns – anstatt über uns zu reden! Das Alter ist nur eine Hilfsgröße. Das einzige was uns verbindet – wir sind anspruchsvoll! Schließlich sind wir schon ein paar Tage länger auf dieser Welt und machen auch nicht mehr jeden Hype mit. Wer uns als Käufer gewinnen will – der muss Qualität liefern!!! Und das nicht nur einmal sondern immer.

Also liebe Deutsche Unternehmen – nehmt Euch ein Beispiel an den Schweizern! Die Kollegen vom ReifeNetzwerk unterstützen Sie dabei gern!

 

Klarer Trend zu alternativen Wohnformen im Alter

Wohin im Alter? Eine Antwort darauf gibt eine Befragung der Stadt Hildesheim zum Thema „Wie möchte ich in Zukunft wohnen?”, an der sich 582 Personen Anfang 2012 beteiligt hatten. Auch wenn die Umfrage auf die Stadt Hildesheim begrenzt war, lassen sich aufgrund der hohen Zahl der Teilnehmer doch allgemeingültige Aussagen ableiten.

Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass immer mehr Menschen deutlich vor ihrem Eintritt in das Rentenalter Wohnungen suchen, die einerseits bezahlbar, andererseits in besonderer Weise ihren Ansprüchen gerecht werden. 75 Prozent der Befragten planten einen Umzug. Knapp 80 Prozent davon sehen ihre Wohnung als nicht seniorengerecht an. Eine Mehrheit der Befragten äußerte den Wunsch nach einer barrierefreien Wohnung. Einen schwellenlose Erreichbarkeit oder das behindertengerechte Badezimmer wurden als Beispiele genannt.

Das Wohnen in einem Senioren- oder Pflegeheim lehnen fast alle Befragten ab. Deutlich im Kommen dagegen ist der Wunsch nach alternativen Wohnformen, welche 30 Prozent der Teilnehmer anstrebten, verbunden mit dem Wunsch nach generationenverbindendem Wohnen, Gemeinsamkeit, verbindlicher Nachbarschaft, sozialen Kontakten und Selbstbestimmung.

Die Befragung zeigt, dass ein Handlungsbedarf im Bereich barrierearmes/seniorengerechtes Wohnen besteht. Gerade dem Handwerk können sich hier neue Potenziale eröffnen. Wichtig ist neben einem klar definierten Angebot eine Kundenansprache, die sich auf die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Menschen bezieht. Hierfür sind die Experten des ReifeNetzwerkes zuverlässige und kompetente Partner.

 

Bevorzugte Wohnformen

Alternative Wohnformen werden bevorzugt

PEGGIs – und es gibt sie doch

Den älteren Menschen geht es besser denn je. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Forsa-Studie »Altern in Deutschland«, die im Auftrag der Körber-Stiftung und dem Magazin stern durchgeführt wurde. Die Studie bestätigt einmal mehr, dass der vom ReifeNetzwerk geprägte Begriff der PEGGIs (steht für die Attribute Persönlichkeit, Erfahrung, Geschmack, Geld, Interessen) – auch wenn er sich bisher noch nicht durchgesetzt hat – die Generation(en) der über 50-Jährigen treffend beschreibt. Sie bilden sich weiter, reisen gerne und manche ergreifen noch neue Berufe.

Dabei gehen sie äußerst selbstbewusst durch die neue Lebensphase:

  • Hobbys, Reisen und Entspannen werden als häufigste Wünsche für die Zeit ab dem 65. Lebensjahr genannt.
  • 96 % der Älteren sind der Meinung, viel für die Gesellschaft geleistet und sich ihr Auskommen verdient zu haben.
  • 91% lehnen jede weitere Verpflichtung im Alter ab. Nur ein Viertel der über 65-jährigen hat Pläne für eine ehrenamtliche Tätigkeit.
  • 93% möchten im Alter allein oder mit dem Partner in einer eigenen Wohnung leben. Allerdings ist gleichzeitig die Angst vor körperlichen Einschränkungen besonders hoch.
  • 94% der in der Studie Befragten sind der Meinung, ihre Rente zu recht zu erhalten, da sie lange in das Rentensystem eingezahlt haben. Und obwohl 45% die jüngere Generation für benachteiligt halten, möchten sie nicht zu Gunsten höherer Studien- oder Ausbildungsförderungen auf Rentenerhöhungen verzichten.

Die Studie kann heruntergeladen (direkter Download) werden unter: http://bit.ly/MTgfJ0