Neunte Ausgabe des Magazins marktmacher50plus erschienen

MarktmacherTitelInternetInternet und Soziale Medien sind auf dem Vormarsch in den Zielgruppen 50plus. Viele Webseiten finden jedoch bei der stetig wachsenden älteren Zielgruppe nicht die gewünschte Akzeptanz. Die Gründe sind vielfältig. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat das Marketing-Team des ReifeNetzwerks ein Analyse-Tool, das ReifeSiegel, entwickelt. Im Kundenauftrag prüft das Team anhand von 35 Kriterien, ob die Webseite die Zielgruppen 50plus anspricht. Aber auch Check-Listen, wie man Menschen über 50 Jahre für soziale Netzwerke begeistern kann und was man bei der Kommunikation beachten muss, finden Sie im aktuellen marktmacher50plus. Mit Flop- und Hit-Prognosen helfen die ReifeNetzwerk-Experten Unternehmen, bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für Menschen ab 50 kein Geld zu verschenken. Wie Erfolge durch Involvement-Marketing zu erzielen sind, finden sich ebenfalls in dieser Ausgabe.

Altes Eisen oder pures Gold?

Wissen und Erfahrung im Unternehmen zu halten ist in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels für Unternehmen eine echte Herausforderung und zunehmend auch ein Muss. Das Programm Value Protection zeigt dazu Lösungsmöglichkeiten. Weitere Ansätze finden sich im Beitrag zu Impression Management. Auch mit einem gezielten Gesundheitsmanagement und außergewöhnlichen Mitarbeiteraktionen können Unternehmen punkten. Dieses und mehr finden sie in der Ausgabe 9 marktmacher50plus. Ab sofort zu bestellen unter www.reifenetzwerk.de.

Senioren-Bachelor? Wer will das denn sehen?

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe. Habe grade gelesen, dass Markus Lanz einen Senioren-Bachelor im ZDF angekündigt hat!! Wer will das denn sehen? Ältere Menschen, die sich gegenseitig anbiedern? Können Sie sich vorstellen, dass sich 20 erfahrene Frauen in ein Haus begeben um dann ab und an mal einen einzigen Mann zu treffen und auf seine Rose zu warten? Und um die Rose zu bekommen, alles, ja wirklich alles tun?? Mir fällt es schwer… aber ich versteh ja auch schon den jetzigen Bachelor nicht (und schon gar nicht die Frauen, die dort mitmachen.) Die Ankündigung klingt jedenfalls für mich so, als wenn jetzt Senioren-Veräppelung Herrn Lanz aus dem Quotenkeller helfen soll. Senior-Aufschrei!

Was meinen Sie?

Neue werberelevante Zielgruppe – 14-59 Jahre

14_59_rtl_erweitert_werberelevante_zielgruppe_nach_oben_evo_580x326Laut einer aktuellen Meldung aus der w&v werden die Fernsehsender RTLVoxSuper RTLn-tv und RTL Nitro ihre werberelevante Zielgruppe auf die Jahrgänge 14-59 Jahre ausweiten.

Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 bleibt weiter bei 14-49. Was den Vergleich zwischen den Sendern nicht unbedingt einfacher macht – und die Frage aufwirft, ob da jemand den Schuss nicht gehört hat.

Ich hoffe wenigstens, dass dort, wo man die wirklich relevanten Zielgruppen klarer sieht, auch die Sendungen, das ganze Programm wieder mehr auf reifere, erwachsene Menschen zugeschnitten ist.

Fachtagung „Gemeinsam durchs Netz“

Kurzmitteilung

Terminankündigung: Fachtagung „Gemeinsam durchs Netz“ im Rahmen der europäischen Geh’ online Woche am 21. März 2013

Die Hälfte der Menschen in Europa nutzt täglich das Internet, aber rund 30 Prozent nutzen es bisher noch nicht. Besonders ältere Menschen, Menschen mit geringer Bildung und Menschen mit Behinderungen sind oft nicht im Netz. Zur Überwindung der digitalen Spaltung in Europa hat die EU-Kommissarin für die digitale Agenda, Neelie Kroes, die europaweite Kampagne Get Online Week (Geh’ online Woche) ins Leben gerufen.

Die Fachkonferenz als nationale Aktivität in Deutschland 2013 zeigt gute Bespiele auf und gibt Anregungen für niedrigschwellige Zugänge ins Netz. Diskutieren Sie über aktuelle Trends im digitalen Lernen, bei der Nutzung von mobilen Endgeräten und dem gemeinsamen Arbeiten in der Cloud. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Alltagstauglichkeit der Anwendungen und auf Aspekten des Verbraucherschutzes.

Die Fachtagung findet am Donnerstag, den 21. März 2013 von 10.30 bis 16.45 Uhr statt. Ort der Veranstaltung ist die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG, Französische Straße 33 a-c, 10117 Berlin.

Anmeldung und Programm

Neuer Sender Sat.1 Gold: Kernzielgruppe 49-64 Jahre

Gebäude der ProSiebenSat.1 Media AG

Foto: Holger Rauner © ProSiebenSat.1 Media AG

Starttermin für den neuen Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe, der als „erster Sender mit ausschließlich deutschen Formaten“ Frauen um die 50 für sich gewinnen will, soll der 17. Januar 2013 sein. Geschäftsführerin Katja Hofem, die auch schon für den Frauensender SIXX verantwortlich zeichnet, weiß wohl auch deshalb, was Frauen dieser Altersgruppe wünschen: Zum Einsatz kommen „sowohl beliebte Serienklassiker, Filme und Talkshows als auch spannende und informative Magazine“. Jeder Abend wird für ein eigenes Genre stehen, es wird einen Doku-, Spielfilm-, Krimi- und Serien-Abend geben. Außerdem angekündigt ist, dass „ein renommiertes TV-Magazin eines großen deutschen Verlags exklusiv bei Sat.1 Gold zu sehen sein wird“. Weitere Details dazu wurden nicht bekannt gegeben. Zudem würden zusammen mit Ulrich Meyer neue Formate aus der „Akte“-Welt produziert.

Katja Hofem zu dem Konzept: Weiterlesen

Internetnutzung: 3,2 Millionen über 70-Jährige regelmäßig im Netz

Entwicklung InternetnutzungOb über Smartphones, Notebooks, Tablet-PCs oder gewöhnliche PCs, die Wege ins Internet sind genauso vielfältig wie die Chancen, die das Netz für die Nutzer bringt. Einkaufen, mit den Liebsten kommunizieren, Behörden kontaktieren oder einfach nach Informationen suchen – das Internet ist bereits jetzt ein bedeutender Teil des gesellschaftlichen Lebens. Und das nicht nur für die Jüngeren.

Laut (N)Onliner Atlas 2012 (Basiszahlen für Deutschland) ist etwa jeder Vierte (28,2 Prozent) der über 70-Jährigen regelmäßig im Internet. Weiterlesen

Fernsehtipp: 3sat Thema „AltersStark”

Menschen ab Mitte fünfzig sind heute im besten Alter! Das hat nicht nur die Werbung erkannt. Die Generation 50plus gestaltet diesen Lebensabschnitt heute bewusst und mit viel Energie. Mit dem „3sat thema“ setzt 3sat neben seinen Thementagen und Themenwochen einen weiteren Akzent in seinem Programm. Die Zuschauer erhalten einen kompakten Über- und Einblick in ein kulturrelevantes Thema unserer Zeit.
Am 26. September geht es im „3sat thema“ einen Abend lang ab 17.30 Uhr um das „Altern“. „Dernier Voyage – Die letzte Reise“ ist der erste von sieben Beiträgen zum „3sat thema“. Im Anschluss, ab 18.15 Uhr, folgen die Dokumentationen „Meine Traumvilla in Senegal“, „Age Company“, „Ruth rennt…“ und „Zweite Halbzeit – Sex im Alter“. Um 21.10 Uhr zeigt 3sat den preisgekrönten Spielfilm „Wolke 9“ von Andreas Dresen. Mit dem Zeichentrickfilm „Der alte Mann und der Fisch“ endet um 22.45 Uhr das „3sat thema“.

Die Generation 50plus im 3sat thema


Warum RTL an die „Best Ager“ ran will.

Die ARD weiß es, das ZDF weiß es schon lange und auch das ReifeNetzwerk wird nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen: Es gibt eine – zwar schon immer vorhandene, aber bisher sträflich vernachlässigte – agile und kaufkräftige Zielgruppe jenseits des Standards der 14-49 Jährigen. Das hat nun auch die Mediengruppe RTL erkannt und hat die 20-59 Jährigen zu ihrer Kernzielgruppe ernannt (wir berichteten).

Wie es zu dieser Abwendung von einer Zielgruppendefinition kam, die jahrelang wie in Stein gemeißelt schien, und was sich RTL davon verspricht, erklärt Matthias Dang, stellvertretender Geschäftsführer IP Deutschland, dem Werbezeitenvermarkter von RTL, in einem Interview mit der WELT: „Da steckt Geld, die Leute sind sehr aktiv und auch im Kopf junggeblieben.“

Von der ehemaligen Zielgruppe 14-49 will er nichts mehr wissen: „Bislang investierte die Industrie 70 bis 80 Prozent ihrer Budgets in diese Gruppe, die ihrerseits in zahllose Subgruppen zerfällt. Seitens der Kunden wurden die Produkt- und Kampagnenzielgruppen aber immer mehr nach oben ausgeweitet, erst bis zu den 54-Jährigen und dann bis zu den 59-Jährigen. Das war ein schleichender Prozess.“

Und er ist sich sicher, dass andere Sender seinem Beispiel folgen werden, auch wenn die ProSiebenSat.1-Gruppe erklärt hat, bei 14/49 bleiben zu wollen: „Wir haben das Thema jetzt mit drei Jahren Vorlauf angeschoben und sind damit nicht allein. Die ARD-Werbetochter, Tele 5 und Sky weisen 20/59 ebenfalls schon aus. Dem demographischen Wandel kann sich keiner entziehen, aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Zielgruppe etabliert.

 

Frauen-Versteh-Zeitungen

Wenn ich Bahn fahre, bin ich immer gern ein wenig früher da, damit ich in der Bahnhofsbuchhandlung stöbern kann. Nur dort bekomme ich einen Überblick, welche neuen und alten gedruckten Magazine grade angesagt sind. In letzter Zeit fällt mir auf, dass es immer mehr Magazine für Frauen im sogenannten “besten Alter” gibt. Mit Brigitte woman hat es angefangen, mittlerweile hat aber fast jede Frauen Zeitung einen Ableger für die “Leserin im besten Alter”. Wer soll das alles lesen?? Wer kauft die Zeitungen (viele Magazine sehe ich aber auch nur 3-5 Mal – dann sind diese wieder verschwunden… ich weiß warum… lesen Sie weiter – dann wissen Sie es auch…)

Wenig Inhalt

Also mich (47) spricht keines an. Auch wie bei den “jungen Magazinen” sind mehr als die Hälfte der Magazine mit Werbung gefüllt. Und ein Schelm wer dabei böses denkt – über die beworbenen Artikel gibt es auch noch einen redaktionellen Beitrag (Anti-Falten-Cremes sind immer gern genommen). Auch ansonsten ist der Inhalt mau – Mode (die sich Frau nicht leisten kann oder will), Beziehungen (wie finde ich den Richtigen?), Essen (wie bewirte ich Gäste?), Wohnung (wie gebe ich viel Geld aus für “Steh-Rümchen”?), Sex (welche Stellungen Frau unbedingt ausprobieren sollte), Reisen (was ist grade angesagt?) und ganz wichtig Kosmetik (wie sehe ich jünger aus?)

Was ich mir wünsche…..

Weniger Werbung, mehr Inhalt. Es darf ja auch gern Mode, Kosmetik, Essen, Reisen und Kosmetik sein. Aber vielleicht auch Beruf, Finanzen und Vorsorge?? Warum auch nicht Sport und Auto? Frauen in der Mitte des Lebens arbeiten meist auch. Wir nehmen am täglichen Leben teil. Und ich will mich nicht auf die typischen Frauen-Attribute festlegen lassen… Wären Medien nicht mein berufliches Interesse – ich würde keines der jetzigen Frauenmagazine kaufen (so zwischen 2,50 bis 4,00 EUR kosten 30 Minuten lesen)

Sehe ich das zu verbissen? Oder bin ich nicht die Zielgruppe? Ich freue mich auf Ihre Meinungen!