VW Golf – das Lieblingsauto der Deutschen

Das LieblingsautoDas im ersten Halbjahr 2014 mit Abstand meistverkaufte Auto in Deutschland war der VW Golf: Mit 7,4 % aller in Deutschland neu zugelassenen Pkw war er mit Abstand das beliebteste Automodell vor dem VW Passat (2,3%) und dem VW Polo (2,1%).  Erst  dann  folgte die 3er-Reihe von BMW (2,0%) als erstes Modell einer Konkurrenzmarke. VW ist damit der erfolgreichste deutsche Automobilhersteller – die Konzernmarke Audi noch gar nicht eingerechnet.

Aber wie sieht das bei den Senioren aus, bei den über 60-jährigen Autofahrern? Die aktuelle b4p-Studie (Deutschlands größte Markt-Media-Studie) gibt hier Auskunft: Von knapp 2.500 befragten 60 – 69-jährigen Personen, welchen Pkw sie am häufigsten nutzen, nannten 41 Prozent (!) den VW Golf. Der Golf ist damit bei den älteren Autofahrern der absolute und konkurrenzlose Favorit.

Woran liegt dies? Hier sind wir auf Hypothesen angewiesen. Zum einen ist VW gerade für ältere Autofahrer nicht nur eine etablierte und seriöse Marke, sondern sie hat auch eine lange erfolgreiche Tradition, die Ältere (als Inbegriff des deutschen Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg) miterlebt haben. Zum anderen ist der VW Golf technisch immer auf der Höhe seiner Zeit und hat trotzdem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Und schließlich verfügt er über Fahrzeugmerkmale und Eigenschaften, die den Bedürfnissen älterer Autofahrer entgegenkommen.

Babyboom: 50jährige überschwemmen das Land

Beautiful smiling cute babyAb diesem Jahr kann niemand mehr behaupten, dass Menschen über 50 eine kleine, unbedeutende Zielgruppe sind. In 2014 werden mehr Menschen 50 Jahre alt, als jemals zuvor (und wohl auch danach). Grund: der Babyboom 1964!

1.357 304 Babys wurden 1964 in Ost- und Westdeutschland geboren (in 2011 waren es gerade mal 662 685). Was bedeutet das für Unternehmen: Wer diese große Gruppe weiterhin als Kunden halten will, muss sich auf deren Wünsche, Bedürfnisse und auch auf die Sprache einstellen. Die Gruppe ist aufgewachsen mit Winnetou und Daktari. Kennt noch die Zeit von drei Fernsehprogrammen. Wurde ohne Computerspiele groß. Hörte die Rolling Stones und Pink Floyd. Und demonstrierte gegen Krieg und Atomkraft.

Und ganz wichtig – es waren immer überall viele! Viele Menschen bedeutet auch Macht! Sie haben eine ganze Generation mit ihrem Mode- und Musikgeschmack geprägt. Und ich hoffe, sie werden auch jetzt wieder ihre Macht ausüben und Unternehmen dazu zwingen, sich mehr mit den Bedürfnissen der Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu beschäftigen. Die heute 50-Jährigen sind aktiv und vielleicht auch unangepasst. Aber sie wissen ganz genau was sie wollen (und was nicht).

Natürlich gibt es auch eine Webseite mit einigen Geburtstagskindern: http://geboren.am/1964

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihr Unternehmen und Ihre Produkte für den großen Markt fit machen – dann rufen Sie uns an: 0511 / 953 945.

Ist das Internet reif?

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe, ja ich war lange ruhig. Ein gutes Zeichen – gab nichts, worüber ich mich mal wieder geärgert habe… oder vielleicht bin ich auch schon zu „abgestumpft“? Eine Aktion der BAGSO hat mich aber aufgerüttelt… Gestern, am 29. Oktober war der internationale Internettag (es gibt ja mittlerweile für alles „einen Tag“). Und dieses nimmt die BAGSO zum Anlass, sich eine ganze Woche mit dem Thema zu beschäftigen. Thema: Ist das Internet reif für Ältere?

Ich kann das klar beantworten: NEIN! Manchmal kann ich Schriften nicht lesen, oder es blinkt und quietscht. Manchmal verliere ich mich auf den Seiten, oder ich finde einfach nicht das, was ich suche…. Natürlich gibt es auch gute Beispiele…. ich nutze die Möglichkeiten des Internets ja auch täglich, aber es gibt durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Bei der Entwicklung des ReifeSiegels habe ich auch meine Erfahrungen eingebracht.

Tablets für Generationen 50plus immer wichtiger

131022 TabletsDer Siegeszug der flachen Computer,

„Tablets“ genannt, nimmt weiter Fahrt auf. Und anders als bei anderen digitalen Trends surfen die Senioren diesmal recht weit vorne auf der Innovationswelle.

Laut einer Studie von „Tomorrow Focus Media“ bilden die Mitglieder der Generationen 50plus unter den Tablet-Besitzern mit 23% bereits das größte Segment. Weiterlesen

Studie: Marken verlieren im Alter an Bedeutung

all in one+Eine neue Studie der GMK-Markenberatung hat ergeben, dass Menschen über 50 weit weniger markenaffin sind, als bisher angenommen.

Pressemitteilung:

Der Großteil der Deutschen (88 Prozent) hat mindestens eine Lieblingsmarke. Zu den beliebtesten zählen VW, Mercedes-Benz, Samsung, BMW, Audi, Apple, Adidas, Sony und Esprit. Allerdings wird die Markenpräferenz durch das Alter der Konsumenten deutlich beeinflusst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der GMK Markenberatung, für die insgesamt 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren telefonisch befragt wurden (CATI).
Während bei den 14- bis 29-Jährigen Konsumenten Samsung (28 Prozent), Apple (27 Prozent) und Adidas (21 Prozent) zu den beliebtesten Marken zählen, sind die drei beliebtesten Marken der über 50-Jährigen Mercedes-Benz (20 Prozent), VW (19 Prozent) und BMW (11 Prozent), gefolgt von Samsung (8 Prozent) und Sparkasse (7 Prozent).

Mit dem Alter der Konsumenten nimmt die Markenpräferenz jedoch deutlich ab: Von den Befragten im Alter zwischen 14 und 29 Jahren haben lediglich 5 Prozent keine Lieblingsmarke, unter den 30- bis 49-Jährigen waren es 7 Prozent. Bei der Generation 50 plus sind es hingegen 19 Prozent, die keine Lieblingsmarke haben und somit keine klaren Markenpräferenzen aufweisen.

Fazit und Kommentar

„Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass mit zunehmendem Alter der Konsumenten deren emotionale Bindung an bestimmte Marken abnimmt und die ‚Marke an sich’ an Faszination verliert. Für Unternehmen wird es daher zunehmend schwerer, insbesondere ältere Kunden langfristig an eine bestimmte Marke zu binden”, so das Fazit von Hans Meier-Kortwig, geschäftsführender Gesellschafter der GMK Markenberatung.

Für Markenartikelhersteller, die auf die Generation 50 plus als Käufer nicht verzichten wollen, bedeutet dies, in der Markenkommunikation den Kundennutzen eines Produkts oder einer Dienstleistung stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Hintergrund

Allein schon aufgrund ihrer Lebenserfahrung zählt die Generation 50 plus zu den anspruchsvollsten Käuferschichten. Mit zunehmendem Alter wächst zudem das Qualitätsbewusstsein und mithin die grundsätzliche Bereitschaft, für „gute” Produkte auch mehr Geld auszugeben. Immer weniger sind ältere Konsumenten allerdings bereit, ohne weiteres Abwägen Markenprodukte zu kaufen. Sie nehmen sich viel Zeit, um verschiedene Marken eingehend miteinander zu vergleichen. Informationen mit konkretem Nutzwert sind ihnen dabei wichtiger als Unterhaltung. Die über 50-Jährigen treffen ihre Kaufentscheidungen überlegter, sind anspruchsvoller als andere Käufergruppen und achten auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes sind heute bereits mehr als 30 Millionen Deutsche über 50 Jahre alt; bis 2050 soll ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung auf 50 Prozent ansteigen. Die Kaufkraft dieser Altersgruppe liegt bei über 90 Milliarden Euro pro Jahr. Das Durchschnittsalter von Käufern eines Neuwagens beispielsweise liegt mittlerweile bei 51,3 Jahren (Quelle: CAR-Center Automotive Research).

 

Ist Seniorenmarketing überhaupt sinnvoll?

130503 SeniorenEine seniorengerechte Ansprache gibt es nicht!

Viele Bücher wurden geschrieben, viele Seminare abgehalten und viele Umfragen gemacht – alle zu dem Thema Seniorenmarketing – Wie erreicht man die Generation 50plus? Und was ist passiert? Nicht viel. Es gibt zwar so genannte Seniorenprodukte, aber viele dieser Produkte werden einfach nicht angenommen. Warum? Liegt es an der falschen Ansprache? Oder am falschen Produkt? Oder aber daran, dass Produkte und Ansprache die Zielgruppe nicht treffen? Vermutlich stimmen oft weder Produkte noch die Ansprache!

Wer sind die Senioren?

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Soziale Netzwerke – 10 Tipps wie Sie Menschen über 50 Jahre für sich begeistern!

Senioren am LaptopSoziale Netzwerke – Facebook, Twitter und Co – das ist nur was für junge Menschen!“ Das ist (zum Glück) ein Irrtum. Auch Menschen in der zweiten Lebenshälfte nutzen soziale Netzwerke. Vielleicht nicht ganz so intensiv wie jüngere – aber sie sind durchaus auch online aktiv. Allerdings sind ihre Ansprüche andere. Sie suchen Informationen oder wollen sich mit Gleichgesinnten austauschen. Und sie sind nicht so freizügig mit ihren privaten Daten.

Wenn Sie die älteren Jahrgänge über die allgemeinen sozialen Netzwerke erreichen wollen, dann sollten Sie ein paar Regeln beachten. Hier meine Tipps:

1. Sprechen Sie eine passende Sprache

Abkürzungen und Icons sollten Sie spärlich verwenden, auch englische Fachausdrücke, so geläufig sie Ihnen sein mögen, können verwirren.

2. In der Kürze liegt die Würze

Niemand will im Web seitenlange Artikel lesen, ältere Menschen schon gar nicht.  Fassen Sie sich kurz und behandeln Sie nur ein Thema pro Artikel.

3. Schreiben Sie „linear“ und etwas konservativ

Verschlungene Diagramme, vielfältige Verlinkungen, blinkende Eye-catcher, Infographics  – das mag alles in vielen Fällen wirkungsvoll und anerkannter „state-of-the-art“ sein, bei der Kommunikation mit Senioren ist es nicht zielführend.

4. Nehmen Sie Anregungen und Kommentare ernst

Ihre Kunden sagen Ihnen, was Sie erwarten. Wer intensiv zuhört, bzw. liest, wird viel über die Wünsche der Kunden erfahren.

5. Versprechen Sie nicht, was sie nicht halten können

Erfahrene Kunden wollen keine leeren Sprechblasen. Besser sagen: „Ich kann dieses nicht sofort beantworten – kümmere mich aber darum“ – als nur leere Worthülsen nutzen.

6. Bieten Sie einen Mehrwert im Netz

Das Internet ist eine schnelle Informationsquelle – daher sollten Sie Netzwerke für schnelle Informationen nutzen. Das kann auch ein begrenztes Sonderangebot sein. Man sollte die sozialen Plattformen zudem immer aktuell halten.

7. Achten Sie auf Rechtschreibung

Ganz wichtig: auch in der Onlinekommunikation sollte man höflich sein und die Rechtschreibung beherrschen. „Hingeschluderte“ Mails werden als Missachtung verstanden.

8. Seien Sie unverwechselbar im Netz

Ihr Stil und Ihr Auftritt, aber auch Ihre Sprache sollten einen Wiederkennungswert haben.

9. Finden Sie passende Themen

Erfahrene Menschen interessieren sich für andere Themen als Jugendliche. Gesundheit, Vorsorge, Reisen, Haus und Garten aber auch Online-Themen stehen oben auf der Liste der Interessen.

10.  Antworten Sie zeitnah

E-Mails oder Kommentare sollten schnell beantwortet werden. Als Richtschnur gilt: ein Arbeitstag.

Wenn Sie alle diese Tipps beachten, dann werden Sie im Internet schnell Freunde in den älteren Generationen finden.

Ein paar Zahlen zum Schluss aus dem (N)onliner Atlas (http://www.nonliner-atlas.de) aus dem Jahr 2012:

76,6 % der 50-59 jährigen sind online, bei den 60-69 jährigen sind es 60,4 %. Also durchaus ein große Gruppe, die man als Unternehmen nicht vernachlässigen sollte.
Und wer sich über spezielle Online-Plattformen für die älteren Generationen informieren will, findet hier eine Übersicht: http://list.ly/list/2bI-senioren-portale?feature=search

E-Commerce 50plus: Es besteht Handlungsbedarf

Man Using Credit Card OnlineWer bisher meinte, E-Commerce sei lediglich etwas für die jüngere Generationen, der muss sich jetzt dank einer Studie des Unternehmens Anxo Management Consulting in Zusammenarbeit mit den Marktforschern der Konzept & Markt GmbH eines Besseren belehren lassen – so eine aktuelle Meldung von absatzwirtschaft.de. Denn immer mehr Konsumenten über 50 nutzen digitale Kommunikationswege. Immerhin 31% der befragten Best Ager-Haushalte besitzen ein Smartphone, bei den über 66-Jährigen sind es noch 22%. Interessanterweise sind die Älteren bei der Verwendung von Tablet PCs noch sehr zurückhaltend, obwohl diese durch eine besonders einfache Bedienung eigentlich ideale Computer für Senioren sein könnten. Weiterlesen

Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern

Kurzmitteilung

Terminankündigung: Fachtagung am 13. März 2013 in Magdeburg

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) lädt zu einer Fachtagung zum Thema „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ am 13. März 2013 nach Magdeburg ein. Die Tagung wird im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert.

Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Aktive im Bereich Seniorinnen und Senioren in Kommunen und Vereinen, an Träger von ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenpflege, Anbieter von ambulanten Dienstleistungen sowie an Akteure in Sportvereinen.

Nähere Informationen zur Tagung und Anmeldeformular.
Anmeldeschluss ist der 06. März 2013.

Sennheiser Kampagne für Best Ager: „So klingt das Leben“

 

Sennheiser AnzeigenmotivSennheiser hat die Zeichen der Zeit erkannt und spricht in der aktuellen Kampagne „So klingt das Leben“ speziell die Zielgruppe 50plus an. Ein kostenlos downloadbares und frei verwendbares HD-Video zeigt das „Making Of“ eines Fotoshootings für diese Kampagne. Aber nicht nur das: Im Video berichten die Verantwortlichen ausführlich darüber, wie intensiv sie sich mit den Bedürfnissen der Zielgruppe(n) 50plus auseinandergesetzt haben. So wird zum Beispiel ausdrücklich mit älteren Models gearbeitet und Wert auf eine zielgruppengerechte Inszenierung des Shootings gelegt: „Ja, wir halten eine spezielle Kampagne für diese Zielgruppe als eminent nötig. Weil diese Zielgruppe generell halt auch besonders angesprochen werden möchte. Zum einen ist es wichtig, dass man die Leute authentisch darstellt, das heißt, also auch ältere Models sollten dort gezeigt werden, damit da eine besondere Identifizierung auch stattfinden kann. Zum anderen muss man auch Produkte ein Stück weit anders inszenieren, also mehr anwenderbezogen inszenieren. Es muss etwas für den Menschen entsprechend drin sein, …“, so Torsten Stapel, Director Marketing PR bei Sennheiser Deutschland.

Befragt wird darüber hinaus Prof. Dr. Anabel Ternes von der Hochschule für Communication-Management (SHR), Berlin, zur Definition der Zielgruppe „50plus“: Weiterlesen