Rentner-Job-Börsen

KätheHallo hier ist Käthe, am Wochenende habe ich was Spannendes in der Zeitung gefunden. Es gibt verschiedene „Rentner-Job-Börsen“. Senioren bieten ihre Dienstleistung an. Entweder in ihrem alten Job oder mit ihrem „Hobby“. Unternehmen und Privatleute können dort ihre Aufträge eingeben. Ich habe mich dort mal umgeschaut. Die Angebote auf beiden Seiten sind sehr vielfältig. Natürlich gibt es die Klassiker „Biete / Suche Hilfe bei der Gartenarbeit“ oder „Biete / Suche Nachhilfe“, aber auch „Biete Bauleitung“ oder „Steuerberatung“. Ich bin ganz fasziniert. Ich glaube da melde ich mich auch an. Und wenn ich mal jemanden brauche, der mir meinen Schrank repariert, finde ich dort sicher auch einen.

Ich habe diese Börsen gefunden.

http://www.alteprofis.de

http://www.rentarentner.de

http://www.rentner-sucht-arbeit.de

http://www.rentner-boerse.de

http://www.deutsches-seniorenportal.de/jobs-fuer-senioren-und-rentner

http://www.rentnerjobs24.de/

http://www.jobs-rentner.de/

Seniorexperten als Wettbewerbsvorteil

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 8. Mai 2014 schreibt Lars Ruzic unter dem Titel „Oldie, but Goldie – Immer mehr Konzerne sind auf ihre Rentner angewiesen“ einen Beitrag über die Bedeutung von Wissen und Erfahrung ehemaliger Mitarbeiter für viele Unternehmen.

BoschScreenshotEr schreibt über Seniorexperten, die bei Bosch hinzugezogen werden, wenn Not am Mann und Know-how gefragt ist. Weltweit haben sich inzwischen 1600 Rentner bei der Bosch Management Support GmbH (BMS) registrieren lassen. Mit der BMS-Gründung vor 15 Jahren war Bosch ein Vorreiter bei der Nutzung des breiten Erfahrungsschatzes seiner „Oldies“. Dieses Beispiel hat Schule gemacht.

MSS – Management Senior Service –, Mitglied des ReifeNetzwerkes, hat genau dieses Problem bereits seit längerer Zeit erkannt. Die MSS-UnternehmerHilfe eG vereint ein Team von Unternehmern und Führungskräften aus verschiedenen Branchen mit langjähriger Erfahrung, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an kleine und mittlere Unternehmen weitergeben (www.mss-unternehmerhilfe.de).

Das Unternehmen AgeCon GmbH & Co.KG – ebenfalls Mitglied im ReifeNetzwerk – hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen beim demografischen Prozess zu beraten und zu begleiten. Der Ansatz zielt darauf ab, das Wissen im Unternehmen zu belassen, bevor die Mitarbeiter ausscheiden (www.agecon.de). Eine Sprecherin der IG Metall meint dazu: „Es muss im Interesse des Unternehmens sein, da eine strategische Personalplanung zu machen.“

Martin Kind: „Ich will 104 Jahre alt werden“

Martin Kind

Martin Kind beim 3. ReifeForum des ReifeNetzwerkes

Martin Kind, erfolgreicher Unternehmer und Hannover 96-Klubchef, wünscht sich  zu seinem 70. Geburtstag nur: „Ich will 104 Jahre alt werden“.

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 28. April 2014 sagt er, dass er sein Leben liebt: „Ich bin fit. Ich arbeite gerne. Ich lebe gerne. Ich nehme Herausforderungen und Verantwortung an.“ … Sein Arzt habe ihm gesagt, er hätte gute Gene und das könne klappen.

Das ReifeNetzwerk gratuliert Martin Kind zu seinem Geburtstag und wünscht ihm, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen. Gleichzeitig sind seine Aussagen Wasser auf die Mühlen des ReifeNetzwerks. Es ist schon lange der Meinung, dass  kostbaren Ressourcen vergeudet werden, wenn man die Erfahrung, das Wissen und das Urteilsvermögen älterer Arbeitnehmer nicht nutzt. Bei der Diskussion zur Rente mit 63 oder bis 70 Jahren werden diese positiven Faktoren viel zu selten erwähnt.

Das Projekt „Value Protection“ vom ReifeNetzwerk-Mitglied Peter Apel greift diese Aspekte auf. Value Protection ist ein Programm zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des über die Jahre im Unternehmen aufgebauten Human Kapitals. Die von Mitarbeitern erworbenen Werte wie Erfahrung, Wissen, Kenntnis und Urteilsvermögen müssen geschützt, gepflegt und entwickelt werden – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Value Protection ist das Programm, mit dem dies möglich ist.

Mehr dazu unter www.reifenetzwerk.de

Ältere Mitarbeiter sind zuverlässiger als junge

Kurzmitteilung

Studie2Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung hat getestet wie leistungsfähig Menschen unterschiedlichen Alters sind. In der sogenannten Cogito-Studie mussten 100 Personen im Alter von 20 bis 31 Jahren und im Alter von 65 bis 80 Jahren an 100 Tagen verschiedene Aufgaben lösen. Es wurde die geistige Leistungsfähigkeit getestet: Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Merkfähigkeit und Leistung des Arbeitsgedächtnis. Besonderes Augenmerk wurde auf Fortschritte und tägliche Leistungsschwankungen gelegt.

Das Ergebnis überrascht nur zum Teil: Es gibt keine guten und schlechten Tage. Sondern nur gute und schlechte Momente. Und die Älteren haben weniger Leistungsunterschiede im Tagesverlauf als die Jungen. Ihre geistige Leistungsfähigkeit ist zuverlässiger. Axel Börsch-Span vom Institut zieht daraus noch eine andere Erkenntnis: “Die Produktivität und Zuverlässigkeit der älteren Mitarbeiter ist unter dem Strich höher als die der Jungen”.

Value Protection – Die grauen Eminenzen werden „wiederentdeckt“

In ihrer Ausgabe vom  24. Juni 2013 titelt die Hannoversche Allgemeine Zeitung auf Seite 3: Die grauen Eminenzen – Alt und wertvoll: Immer mehr Senioren stehen aktiv im Berufsleben – und haben Erfolg, weil sie leistungsfähig, motiviert und erfahren sind.

Vorstellt wird Klaus-Jürgen Batsch, 74 Jahre, Geschäftsführer der WIBA Verwaltungsgesellschaft. Neben seinem Job engagiert er sich als Mitglied der MSS-Unternehmerhilfe eG, die wiederum Mitglied im ReifeNetzwerk ist.  Aktuell habe er zwei Firmenchefs aus der Verschuldung geführt und einen sogar vor dem Konkurs gerettet, so Batsch.

Er gehört zu den mehr als 5.000 Menschen in Niedersachsen, die auch jenseits des 70. Geburtstags einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen – Tendenz steigend. Nach Angaben der Bundesarbeitsagentur stieg von 2007 bis 2012 allein die Zahl der über 60-Jährigen im Job um fast 82 Prozent auf annähernd 1,5 Millionen. Galten Senioren im Job bis vor einigen Jahren noch als Auslaufmodell, erhalten sie inzwischen immer häufiger eine Chance, auch jenseits der gesetzlichen Ruhestandsregelungen noch weiter zu arbeiten. Denn inzwischen haben viele Unternehmen nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln erkannt: Senioren sind häufig leistungsfähig, hoch motiviert und selten krank. „Ältere sind nicht weniger, sondern anders leistungsfähig als Jüngere“, stellt auch die Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände fest.

Auch die Zusammenarbeit von Jüngeren und Älteren bringt den Unternehmen Vorteile: Während die Jüngeren zumeist über eine schnellere Auffassungsgabe verfügen, offener und unbekümmerter an eine Aufgabenstellung herangehen, sind die Älteren in der Lage, Dinge zu entkomplizieren. Sie haben durch Lebenserfahrung ein Gespür dafür entwickelt, ohne lange Umwege die passende Lösung zu finden.

Die Bremer Altersforscherin Ursula Staudinger hat herausgefunden, dass es mittlerweile 70-Jährige gibt, die die geistige Leistungsfähigkeit eines 35-jährigen haben und fordert einen umfassenden, auf langanhaltende Gesundheit ausgerichteten Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Unternehmen sowie bessere Fortbildungen.

Das sind auch die Forderungen, die das ReifeNetzwerk in seinen Programm Value Protection herausstellt. Value Protection ist ein Programm zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des über die Jahre aufgebauten Human Capitals. Erfahrung, Wissen, Kenntnis, Judgement sind die Schlagworte. Überall in einem Unternehmen sind diese Werte essentiell und müssen deshalb geschützt, gepflegt und entwickelt werden. Sie sind aber im Zuge innovativer Arbeitszeit- und Ruhestandsmodelle häufig in Vergessenheit geraten. Das Programm fördert diese Werte wieder zu Tage – kommunikativ begleitet und mit konkreten Maßnahmen.

Flowing Generation – gemischter Senioren- und Kinderchor begeistert bei InnovAging

Gestern stimmte bei der Veranstaltung „Demografie-Management: Transfer von Erfahrungswissen sichern“ vom Projekt InnovAging einfach alles.

Der Musikbeitrag  Flowing Generation hat im Blauen Saal im HCC die rund 150 anwesenden Gäste zu Begeisterungsstürmen bewegt. Bei dem Projekt Flowing Generation singen Senioren aus dem Kulturtreff und Kinder aus dem Kinder- und Jugendhaus Hainholz gemeinsam und überwinden Grenzen – sei es Alter oder Herkunft – und schaffen so die Basis für Verständnis und Vertrauen.  Ein Beispiel, das auch in Unternehmen Schule machen könnte.

Der nachfolgende Referent  Dr. Maik H. Wagner, MW Wissenskommunikation,  hatte es zunächst schwer, da er nach diesem emotionalen Einstieg mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und seinem neuen Ansatz „Nutzenpartnerschaft“ punkten mussten. Weiterlesen

Terminankündigung: Fachkräftemangel – wer arbeitet heute und morgen in sozialen Insitutionen?

Kurzmitteilung

Terminankündigung: Fachkräftemangel – wer arbeitet heute und morgen in sozialen Insitutionen?

Tagung zum Fachkräftemangel in den Branchen Jugend- und Behindertenhilfe, Elementarpädagogik, Pflege/Altenpflege. Bestandsaufnahme, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten. Best practise Beispiele und Expert/innen – Input.

28. September 2012 , 10:00 Uhr – 15:30 Uhr, Leibniz Universität Hannover
Programm und Anmeldemöglichkeit

Ältere Arbeitnehmer – weniger leistungsfähig? Ein Mythos!

Am KopiererArbeitnehmer sind so alt wie nie zuvor in Deutschland – Tendenz steigend.  Zu Beginn der 1990er Jahre waren knapp 44 Prozent der Erwerbspersonen über 40, heute sind es bereits 58 Prozent. Damit wächst die Sorge: Wird die deutsche Wirtschaft durch die Alterung ihrer Belegschaften Produktivität und Innovationskraft einbüßen, weil Ältere weniger leistungsstark und kreativ sind?

„Nein“, sagt Volkswirt Joachim Möller im aktuellen Beitrag seiner regelmäßigen Kolumne auf KarriereSPIEGEL und räumt damit mit einem Mythos auf, auf den auch unser Autor Peter Apel in seinem Manifest hingewiesen hat. „Ältere können nicht nur mithalten, sondern auch ausstechen.“ Zwar nimmt die sogenannte fluide geistige Leistungsfähigkeit tendenziell mit dem Lebensalter ab – das heißt, Ältere verfügen über weniger Kapazität, sich auf neue Aufgaben einzustellen, sie können schlechter irrelevante Informationen wegfiltern und sie haben mehr Schwierigkeiten, sich in neuen Situationen adäquat zu verhalten.

Andererseits ist die höhere Berufs- und Lebenserfahrung der Älteren zweifellos produktivitätsfördernd. Der Rückgriff auf den gespeicherten Erfahrungsschatz ist vorteilhaft bei der Problemlösung im betrieblichen Alltag. Ältere sind meist schon länger im Betrieb, sie kennen die Abläufe genau. Ihr Qualitätsbewusstsein ist im Schnitt höher und sie arbeiten präziser.

Für Unternehmen sind ältere Mitarbeiter deshalb keinesfalls ein Wettbewerbsnachteil – im Gegenteil. Entscheidend ist, Alterung als Prozess zu begreifen. Eine betriebliche Strategie, die erst dann gegensteuert, wenn Defizite auftreten, ist verfehlt. Die geistige und körperliche Fitness im Alter ist das Resultat eines lebenslangen Prozesses. Es kommt zudem auf das richtige Maß bei den Anforderungen an: Unterforderung erweist sich als ebenso schlecht für die Produktivität wie Überforderung.

Die Sorge vor einer automatisch nachlassenden Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft aufgrund alternder Belegschaften ist also unbegründet. Es ist ohne weiteres möglich, die Beschäftigungsfähigkeit und Innovationskraft bis ins höhere Alter zu erhalten. Man muss aber einiges dafür tun.

Wie der Weg zu nachhaltigerer Wettbewerbsfähigkeit in einer älter werdenden Volkswirtschaft erfolgreich eingeschlagen werden kann hat Das Reifenetzwerk in seinem Programm “VALUE Protection” vorgestellt. Wir sind überzeugt, dass die wesentlichen Impulse aus den Unternehmen kommen müssen, von den Führungskräften wie von der Belegschaft – über alle Altersgruppen hinweg. Richtig aufgesetzt und intern kommuniziert ist das ein Win-Win-Programm!

Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/a-850666.html

Vom Frühpensionisten zum „Silver Worker“

Deutsche Firmen entdecken Qualitäten ihrer älteren Mitarbeiter neu, titelt derStandard.at am 10.7.2012.  „Um das Thema muss man sich intensiv kümmern“, sagt Professeor Jürgen Deller vom Institut für Strategisches Management der Leuphana Universität Lüneburg. „Wir wissen, dass in fünf bis acht Jahren die großen Kohorten in den Ruhestand wechseln. Wir werden in der kurzen Zeit nicht so viel effizienter werden, um das alles auffangen zu können.“ Schließlich lassen sich Stellen nicht in unendlichem Maße einsparen.

So bietet zum Beispiel Audi Beschäftigten einen kostenlosen Gesundheitscheck an, Arbeitsplätze werden ergonomisch gestaltet. Die Erfahrungen mit Älteren sind positiv, wie das Projekt „SilverLine“ gezeigt hat. Auch Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH setzt auf den richtigen Mix aus Alter, Geschlecht und Nationalität. Ältere bringen ihr breites Wissen ein, sie sind gut vernetzt im Unternehmen.

„Viele Personalmanager und Führungskräfte sind gewohnt, mit Menschen zwischen 20 und 45 oder 50 zu arbeiten“, sagt Wirtschaftspsychologe Deller. Sie kennen kaum die Lebenssituation von Menschen über 55. Je älter die Menschen würden, umso unterschiedlicher seien sie. Häufiges Thema sei etwa die Pflege der Eltern.
http://bit.ly/N8U3w1

Das ReifeNetzwerk sucht für eine Veranstaltung Best Practice-Beipiele von kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die trotz schwerer Rahmenbedingungen – wie Standort oder Branche – durch zukunftsweisende Personalkonzepte Mitarbeiter finden und binden.