Die Vorzüge des „ältesten Produktmanagers Deutschlands“

Fundiertes Fachwissen trifft unvoreingenommene Kreativität – Unternehmen profi tieren von der Zusammenarbeit älterer und jüngerer Mitarbeiter. fotolia/jackfrog

Fundiertes Fachwissen trifft unvoreingenommene Kreativität – Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit älterer und jüngerer Mitarbeiter.
fotolia/jackfrog

Peter Paulsen war seit Jahren Senior Produktmanager. Er hatte seine Produkte „im Griff“, auch waren seine Ergebnisse „nicht schlecht“. Als er von seinem Vorgesetzten angesprochen wurde, ob er schon einmal über Vorruhestand nachgedacht hätte, fiel er aus allen Wolken.

Mit den Aussagen: „Wissen Sie, Ihre Produkte laufen zwar ganz ordentlich, aber irgendwie wünschen wir uns doch ein agileres Handling, ein paar kreative Ideen, um den Sortimentsbereich weiter voran zu bringen“. Das Unternehmen versprach sich von einem jüngeren Produktmanager (PM) mehr „drive“. Nach einigen Verhandlungsrunden wurde der Plan realisiert, Peter Paulsen ging in den Vorruhestand, ein junger PM übernahm seinen Bereich. Und: von jetzt an ging es bergab. Das muss zwar nicht so sein, geschieht aber doch so oder so ähnlich häufiger.

Das Kernproblem in diesem echten Beispiel ist, dass fundamentales Wissen der Wirtschaftspsychologie außer Acht gelassen worden ist. Insbesondere die Kenntnisse der „Entwicklungspsychologie“ (lebenslang) und der „kognitiven Psychologie“. Weiterlesen

Gute Arbeit = Gesunde Arbeit = Gewinnbringende Arbeit

Kranke, schwächliche und leistungsgeminderte Beschäftigte sind für den Arbeitgeber ein erheblicher Kostenfaktor. Gesunde Beschäftigte hingegen erbringen in aller Regel wenigstens die vertraglich geschuldeten Leistungen. Wenig oder gar nicht mehr motivierte Arbeitnehmer leisten grundsätzlich weniger, liefern schlechtere Qualität, und das bei derselben Bezahlung. Motivierte Arbeitnehmer erbringen höhere und bessere Leistungen, sie stecken andere gleichsam positiv an, sie sind produktiver, tragen zu guter Stimmung und einem positiven Arbeitsklima bei und sind somit ein unmittelbarer Faktor für bessere Unternehmensergebnisse.

Investitionen in einen verbesserten Arbeits- und Gesundheitsschutz, insbesondere effektivere Präventionsmaßnahmen lohnen sich für alle Beteiligten, jedenfalls mittel- und langfristig. Untersuchungen haben ergeben, dass man mit einem sog. Return on Prevention (RoP) von 2,8 zu 1 rechnen kann. Liegt er auch nur etwas über 1 zu 1, hat sich jeder investierte Euro auch betriebswirtschaftlich gelohnt. Nicht zu unterschätzen ist ein weiteres Plus: Beim Kampf um gute Fachkräfte kann das Angebot guter und sicherer Arbeitsplätze entscheidend sein.

Zu einem solchen Angebot gehören Pflicht- und Kürelemente:

Das Pflichtprogramm umfasst vor allem die vom Arbeitsschutzgesetz geforderte Gefährdungsbeurteilung physischer und psychischer Belastungen, daraus abgeleitete Abhilfe- und Vorbeugungsmaßnahmen, entsprechende Unterweisungen, Dokumentationen, verlässliche Wirksamkeitsüberprüfungen und ggf. gezielte Nachbesserungen. Diese Verfahrensschritte sollen als kontinuierlicher Verbesserungsprozess gestaltet werden.

Ein weiteres Element bildet die betriebsärztliche und fachsicherheitstechnische Betreuung nach dem Arbeitssicherheitsgesetz. Für den verpflichteten Arbeitgeber sind diese Fachleute, gemeinsam mit dem obligatorischen Arbeitsschutzausschuss, die wichtigsten Garanten für sichere und gesunde Arbeit. Die Betriebsärzte sind ferner in die arbeitsmedizinische Vorsorge eingebunden, indem sie je nach Gefährlichkeit bestimmter Arbeiten Pflicht-, Angebots- oder lediglich Wunschvorsorge anzubieten haben. Der verstärkten Suche nach möglichen arbeitsbedingten Gefährdungen dient auch das Betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX.

Zu empfehlenswerten Kürmaßnahmen zählen die von den Krankenkassen teilfinanzierte Betriebliche Gesundheitsförderung, aber auch Angebote zu den Themen Sucht (Prävention, Beratung, Entwöhnung, Kur), Mobbing (Prophylaxe, Aufdeckung, Bekämpfung), Bewegung, Ernährung etc. Ein ganzheitlich durchkomponiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement wäre von Vorteil für alle inner- und außerbetrieblichen Akteure.

Konzerne und Großunternehmen erledigen diesen Aufgabenkreis in der Regel durch eigene große Abteilungen. Kleinere und mittlere Unternehmen brauchen zumeist kompetente und preiswerte Hilfe von außen.

 

crbst_joachim_heilmannProf. Dr. jur. Joachim Heilmann ist Mitglied im Expertenteam der MSS-UnternehmerHilfe eG, das wiederum Mitglied im ReifeNetzwerk ist. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Arbeitsrecht, Zivilrecht, Europäisches Recht, IT-Recht, Forschungsförderung, Internationale Projekte und Kooperationen in Deutschland und Schweden.

Alternde Arbeitsgesellschaft – Arbeit im Umbruch

Zwei zentrale Entwicklungslinien überlagern derzeit ihre Wirkungen:

  1. Die arbeitende Bevölkerung wird im Durchschnitt älter („demographischer Wandel“), und
  2. Die menschliche Arbeit ändert infolge fortschreitender Digitalisierung ihren Charakter („Arbeit 4.0“).

Alle Unternehmen müssen sich darauf einstellen. Wegen unterschiedlichster Umstände und Bedingungen gelingt dies in unterschiedlichem Maße. Hilfe von außen kann bei der Bewältigung sinnvoll sein.

Zu 1. Den demographischen Wandel kennzeichnen folgende Stichwörter:

Infolge medizinischer, medizintechnischer und therapeutischer Fortschritte werden die Menschen älter, sie bleiben länger aktiv, arbeitsfähig und -willig, wach, interessiert und daher für (ihre) Arbeitgeber „interessant“. Die Bevölkerungszahlen in den Industrieländern sinken. Parallel dazu werden die Fachkräfte knapp. Die aktuelle Struktur der Arbeitslosigkeit verspricht keine Abhilfe. Erst langsam entwickelt sich die Bereitschaft, ältere Menschen alterns- und altersgerecht so zu beschäftigen, dass ihre spezifischen Kompetenzen, namentlich ihre Erfahrung, effizient genutzt werden. Dazu gehören auch Modelle für sanfte Übergänge, etwa beim anstehenden Wechsel von Inhabern und Führungskräften.

Zu 2. Art und Inhalt der bezahlten menschlichen Arbeit ändern sich:

Automatisierung, Digitalisierung und Computerisierung nehmen exponentiell zu. Der Bedarf an einfacher Arbeit nimmt ab. Arbeitszeiten und Arbeitsorte werden fortlaufend grenzenloser. Gleichzeitig sind Beschäftigte ständig und allörtlich erreichbar. Sicherheit und Privatheit versprechende feste Zeiten und Orte gehen zurück. Damit geht eine Tendenz von der Fremdausbeutung zur Selbstausbeutung einher. Diese Metapher soll keine Vorwürfe oder Schuldzuweisungen transportieren. Zu beobachten ist ferner eine anwachsende Übernahme des unternehmerischen Risikos durch die Arbeitnehmer. Indizien hierfür sind steigende Verantwortungsübernahme, Ziel- und Leistungsvereinbarungen sowie die Aussicht auf Gewinnbeteiligungen („Boni“).

Hiergegen zeigen sich beginnende Abkehrbewegungen: Es gibt verstärkt Abgrenzungen, gar Abschottungen von der Arbeit durch betontes Einfordern eines geschützten Privat- und Familienlebens, eines Rechts auf Freizeit mit Freunden, Reisen, Sport und Fitness.

Mit diesen Veränderungen sind Vor- und Nachteile verbunden. Alle Unternehmen müssen sich hiermit auseinandersetzen.

 

crbst_joachim_heilmannProf. Dr. jur. Joachim Heilmann ist Mitglied im Expertenteam der MSS-UnternehmerHilfe eG, das wiederum Mitglied im ReifeNetzwerk ist. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Arbeitsrecht, Zivilrecht, Europäisches Recht, IT-Recht, Forschungsförderung, Internationale Projekte und Kooperationen in Deutschland und Schweden.

Arbeiten im Alter – eine Frage der Lebensplanung

Arbeiten im Alter wird in den letzten Jahren immer häufiger diskutiert und publiziert und das ist gut so. Wenn man sich mit zunehmendem Alter mit seiner weiteren Lebensplanung auseinandersetzt, gehört dazu auch die Möglichkeit, einer weiteren Tätigkeit nachzugehen, in welcher Art auch immer. Und diese Entscheidung sollte jedem Einzelnen überlassen werden.

Jemand, der die längste Zeit seines Berufslebens körperlich schwer gearbeitet hat, wird gute Gründe haben, vorzeitig in Rente zu gehen. Für ihn stehen Themen wie Erhaltung der Gesundheit oder bestimmte Hobbies im Vordergrund. Andere wiederum werden aufgrund einer niedrigen Rente eine Nebentätigkeit anstreben oder ausüben müssen.

Die häufig zu lesende These „… ein hoher Bildungsabschluss wirkt sich sehr positiv auf die Erwerbsquote im Alter aus“, ist bei näherer Betrachtung nicht sonderlich überraschend. Wer sein Berufsleben mit einer guten Qualifikation begonnen, die Karriereleiter aufgestiegen und für den das Arbeitsleben ein wesentlicher Faktor im Leben ist, der wird hoffentlich auch rechtzeitig darüber nachdenken, wie er seine Ruhestandsphase – mit und ohne Müßiggang – gestalten kann. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Lebensphase individuell und befriedigend zu planen. Dies kann erfolgen durch:

  • eine Tätigkeit bis oder über die Regelarbeitsgrenze hinaus (auch in Teilzeit und unter Beachtung der rechtlichen Bedingungen),
  • einen befristeten Einsatz in Projekten oder Beratungsaufträgen (zum Beispiel als „Wissenscoach)
  • eine Home-Office-Tätigkeit oder auch den Weg in die eigene Selbständigkeit.

Gut beraten sind auch die Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rechtzeitig dazu ansprechen und Möglichkeiten einer weiteren Beschäftigung anbieten können.

 

PortraitMeyerWerner Meyer, Personalexperte im ReifeNetzwerk, bietet Unternehmen zu diesem Punkt und dem damit einhergehenden demografischen Wandel Seminare und Beratungen an. Auch Führungskräfte, die bei diesen Überlegungen Hilfe benötigen, bietet das ReifeNetzwerk entsprechende Angebote an.

Schubladendenken blockiert Potentiale

In der Kooperation liegt die Lösung
(aus „events 02/2015 – Managementpraxis“)

In vielen Firmen ist die Erkenntnis gereift, dass es Zeit wird, sich um die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Generationen im Unternehmen zu kümmern. Warum?

Die Wirtschaftswundergeneration der ab 55-Jährigen rückt in den Fokus und damit die Frage, wie unterschiedliche Generationen so zusammenarbeiten können, dass das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt. Konflikte sind vorprogrammiert durch unterschiedliche Wertvorstellungen, Erwartungshaltungen und Verhaltensweisen. Die ältere, mittlere und jüngere Generation greift auf unterschiedliche Sozialisationsmuster und Erfahrungswerte zurück. Diese zu kennen, ist die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Generationen. Einfaches Schubladendenken wäre kontraproduktiv.

Im Management-Magazin für Live-Kommunikation „events“ wird in der Ausgabe 2/2015 in einem Sonderthema dieser Konflikt „Best Ager versus Digital Native“ sehr gut dargestellt. Es lohnt sich, diese Erkenntnisse bei der Planung der Zusammenarbeit in Unternehmen zu beherzigen. Das Heft kann unter www.events-magazine.com gegen eine Gebühr von 8,50 Euro heruntergeladen werden.

Das ReifeNetzwerk hat schon sehr früh die unterschiedlichen Wertvorstellungen untersucht und Lösungen erarbeitet. Die Experten des ReifeNetzwerks begleiten diese Prozesse in den Unternehmen und haben damit langjährige Erfahrung.

 

Monika PröttMonika Prött ist Inhaberin der PRÖTT & PARTNER GbR – Ansprechpartner für anspruchsvolle Kommunikation, speziell in den Branchen Finanzen, Ernährungsindustrie, Gesundheitsmarkt. Sie hat „Das ReifeNetzwerk“ initiiert und die Deutsche Seniorenpresse Arbeitsgemeinschaft e.V. (dsp) mitgegründet.

Demografiefest: Wirtschaftsminister Lies zeichnet Betriebe aus

Kurzmitteilung

Niedersachsen übernimmt Vorreiterrolle
Wirtschaftsminister Lies zeichnet demografiefeste Betriebe aus

Anlässlich des DemografieFestes am 8. Juni 2015 im Alten Rathaus Hannover, zeichnete Wirtschaftsminister Olaf Lies gemeinsam mit der Demografieagentur, Hannover, die seit drei Jahren in Niedersachsen aktiv ist, Unternehmen mit dem Zertifikat „Demografiefest. Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ aus. Insgesamt konnten zwölf niedersächsische Unternehmen das begehrte Zertifikat entgegennehmen.  Danach sind folgende Unternehmen für die Zukunft demografiefest aufgestellt und wollen so als Arbeitgeber attraktiv bleiben:

  • Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB), Hannover
  • AMF-Bruns GmbH & Co. KG, Apen
  • Bildungswerk verdi
  • Gemeinde Lilienthal
  • Georgsmarienhütte GmbH, Landkreis Osnabrück
  • Sartorius Industrial Scales GmbH & Co. KG, Bovenden
  • Stadt Wolfsburg
  • Stadtwerke Hameln GmbH
  • Toyoda Gosei Meteor GmbH
  • üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
  • WABCO GmbH, Hannover
  • ZF Friedrichshafen AG, Lemförde

Weitere Informationen: www.demografieagentur.de

Das ReifeNetzwerk ist Netzwerkpartner der Demografieagentur für die niedersächsische Wirtschaft GmbH. Die Experten des ReifeNetzwerks unterstützen die Aktivitäten der Demografieagentur, da besonders Unternehmen in ländlichen Regionen Vorsorge treffen müssen, um für Arbeitnehmer als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.

Herzlichen Glückwunsch Armin

KaetheHallo, hier ist Käthe. Rente mit 70 – das ist etwas was in der letzten Zeit immer wieder diskutiert wurde. Also ich hätte nichts dagegen. Solange mir das Arbeiten Spaß macht, will ich es auch tun! Und das man auch mit 75 Jahren noch fit und agil sein kann, zeigt doch Armin. Armin von der „Sendung mit der Maus“. Ja, ich bin immer noch ein Fan davon! Der hat letzte Woche seinen 75. Geburstag gefeiert! Hier gehts zu den Wünschen. Auch von mir: „Herzlichen Glückwunsch!“ Nicht nur Kinder haben gratuliert. Er sagt in seinem eigenen Geburtstagsfilm: „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.“ Ihm macht seine Arbeit also immer noch Spaß. Armin und Christoph haben auch Unterstützung von jüngeren Kollegen. Zum Beispiel Ralph, den ich auch sehr gerne mag. Die Sendung mit der Maus ist doch ein tolles Beispiel für „Altersgemischte Teams“.

Rentner-Job-Börsen

KätheHallo hier ist Käthe, am Wochenende habe ich was Spannendes in der Zeitung gefunden. Es gibt verschiedene „Rentner-Job-Börsen“. Senioren bieten ihre Dienstleistung an. Entweder in ihrem alten Job oder mit ihrem „Hobby“. Unternehmen und Privatleute können dort ihre Aufträge eingeben. Ich habe mich dort mal umgeschaut. Die Angebote auf beiden Seiten sind sehr vielfältig. Natürlich gibt es die Klassiker „Biete / Suche Hilfe bei der Gartenarbeit“ oder „Biete / Suche Nachhilfe“, aber auch „Biete Bauleitung“ oder „Steuerberatung“. Ich bin ganz fasziniert. Ich glaube da melde ich mich auch an. Und wenn ich mal jemanden brauche, der mir meinen Schrank repariert, finde ich dort sicher auch einen.

Ich habe diese Börsen gefunden.

http://www.alteprofis.de

http://www.rentarentner.de

http://www.rentner-sucht-arbeit.de

http://www.rentner-boerse.de

http://www.deutsches-seniorenportal.de/jobs-fuer-senioren-und-rentner

http://www.rentnerjobs24.de/

http://www.jobs-rentner.de/

Seniorexperten als Wettbewerbsvorteil

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 8. Mai 2014 schreibt Lars Ruzic unter dem Titel „Oldie, but Goldie – Immer mehr Konzerne sind auf ihre Rentner angewiesen“ einen Beitrag über die Bedeutung von Wissen und Erfahrung ehemaliger Mitarbeiter für viele Unternehmen.

BoschScreenshotEr schreibt über Seniorexperten, die bei Bosch hinzugezogen werden, wenn Not am Mann und Know-how gefragt ist. Weltweit haben sich inzwischen 1600 Rentner bei der Bosch Management Support GmbH (BMS) registrieren lassen. Mit der BMS-Gründung vor 15 Jahren war Bosch ein Vorreiter bei der Nutzung des breiten Erfahrungsschatzes seiner „Oldies“. Dieses Beispiel hat Schule gemacht.

MSS – Management Senior Service –, Mitglied des ReifeNetzwerkes, hat genau dieses Problem bereits seit längerer Zeit erkannt. Die MSS-UnternehmerHilfe eG vereint ein Team von Unternehmern und Führungskräften aus verschiedenen Branchen mit langjähriger Erfahrung, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an kleine und mittlere Unternehmen weitergeben (www.mss-unternehmerhilfe.de).

Das Unternehmen AgeCon GmbH & Co.KG – ebenfalls Mitglied im ReifeNetzwerk – hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen beim demografischen Prozess zu beraten und zu begleiten. Der Ansatz zielt darauf ab, das Wissen im Unternehmen zu belassen, bevor die Mitarbeiter ausscheiden (www.agecon.de). Eine Sprecherin der IG Metall meint dazu: „Es muss im Interesse des Unternehmens sein, da eine strategische Personalplanung zu machen.“

Martin Kind: „Ich will 104 Jahre alt werden“

Martin Kind

Martin Kind beim 3. ReifeForum des ReifeNetzwerkes

Martin Kind, erfolgreicher Unternehmer und Hannover 96-Klubchef, wünscht sich  zu seinem 70. Geburtstag nur: „Ich will 104 Jahre alt werden“.

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 28. April 2014 sagt er, dass er sein Leben liebt: „Ich bin fit. Ich arbeite gerne. Ich lebe gerne. Ich nehme Herausforderungen und Verantwortung an.“ … Sein Arzt habe ihm gesagt, er hätte gute Gene und das könne klappen.

Das ReifeNetzwerk gratuliert Martin Kind zu seinem Geburtstag und wünscht ihm, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen. Gleichzeitig sind seine Aussagen Wasser auf die Mühlen des ReifeNetzwerks. Es ist schon lange der Meinung, dass  kostbaren Ressourcen vergeudet werden, wenn man die Erfahrung, das Wissen und das Urteilsvermögen älterer Arbeitnehmer nicht nutzt. Bei der Diskussion zur Rente mit 63 oder bis 70 Jahren werden diese positiven Faktoren viel zu selten erwähnt.

Das Projekt „Value Protection“ vom ReifeNetzwerk-Mitglied Peter Apel greift diese Aspekte auf. Value Protection ist ein Programm zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des über die Jahre im Unternehmen aufgebauten Human Kapitals. Die von Mitarbeitern erworbenen Werte wie Erfahrung, Wissen, Kenntnis und Urteilsvermögen müssen geschützt, gepflegt und entwickelt werden – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Value Protection ist das Programm, mit dem dies möglich ist.

Mehr dazu unter www.reifenetzwerk.de