Ich liebe das Magazin „ viva! “

KätheHallo hier ist endlich mal wieder Käthe. Ja, es war ruhig in den letzten Wochen. Mir ist aber auch so nichts Besonderes aufgefallen. Heute möchte ich mal ein großes Lob aussprechen – an die Macher das Magazins viva! vom Stern. Ich habe mir die aktuelle Ausgabe vor der letzten Bahnfahrt gekauft. Die Fahrt verging wie im Flug. Ich habe tatsächlich alle Artikel gelesen. Es ist wirklich für jeden was dabei: Reisen, Kochen, Finanzen, Menschen (bekannte und unbekannte), Kultur, Garten und Gesundheit. Das Papier ist auch toll – matt und gut zu greifen. Das kann man auch im Sonnenlicht lesen. Und auch nicht auf jeder zweiten Seite eine Anzeige. Auch mein Mann war ganz angetan. Sonst liest er meine Zeitschriften ja nur unter dem Motto „Frauen-Versteh-Magazine“. Schade ist nur, dass viva! nur alle 2 Monate erscheint.

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Martin Kind: „Ich will 104 Jahre alt werden“

Martin Kind

Martin Kind beim 3. ReifeForum des ReifeNetzwerkes

Martin Kind, erfolgreicher Unternehmer und Hannover 96-Klubchef, wünscht sich  zu seinem 70. Geburtstag nur: „Ich will 104 Jahre alt werden“.

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 28. April 2014 sagt er, dass er sein Leben liebt: „Ich bin fit. Ich arbeite gerne. Ich lebe gerne. Ich nehme Herausforderungen und Verantwortung an.“ … Sein Arzt habe ihm gesagt, er hätte gute Gene und das könne klappen.

Das ReifeNetzwerk gratuliert Martin Kind zu seinem Geburtstag und wünscht ihm, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen. Gleichzeitig sind seine Aussagen Wasser auf die Mühlen des ReifeNetzwerks. Es ist schon lange der Meinung, dass  kostbaren Ressourcen vergeudet werden, wenn man die Erfahrung, das Wissen und das Urteilsvermögen älterer Arbeitnehmer nicht nutzt. Bei der Diskussion zur Rente mit 63 oder bis 70 Jahren werden diese positiven Faktoren viel zu selten erwähnt.

Das Projekt „Value Protection“ vom ReifeNetzwerk-Mitglied Peter Apel greift diese Aspekte auf. Value Protection ist ein Programm zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des über die Jahre im Unternehmen aufgebauten Human Kapitals. Die von Mitarbeitern erworbenen Werte wie Erfahrung, Wissen, Kenntnis und Urteilsvermögen müssen geschützt, gepflegt und entwickelt werden – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Value Protection ist das Programm, mit dem dies möglich ist.

Mehr dazu unter www.reifenetzwerk.de

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Seniorenauto – gibt’s das?

Seniorenauto“Man darf Produkte für Senioren machen – aber man darf nie sagen, dass sie für Senioren sind.” Sätze wie diese hatten fast Mantra-Charakter unter den Marketingverantwortlichen mit Zielgruppen über 50. Gern wurde noch spöttelnd hinzugefügt: “Auch wenn die 70 und 80 sind – alte Leute wollen die alle nicht sein!”

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Senior sells!

Einen unglaublichen Hype hat Deutschlands führende Werbeagentur Jung von Matt mit dem schrägen „Supergeil“-Video für Edeka ausgelöst. Bisher wurde der erst vor wenigen Tagen ins Netz gestellte Clip mehr als 1,8 Mio. mal abrufen und zählt damit schon jetzt zu den erfolgreichsten Werbekampagnen Edekas:

Supergeil

„Das Video ist eine musikalische Begegnung mit den Eigenmarken von Edeka”, sagte eine Sprecherin. „Ziel war es, die Vielfalt der Edeka-Eigenmarken auf humorvolle Art an ein jüngeres Publikum zu kommunizieren”, erklärte sie.

Protagonist der Video-Serie ist der 58-jährige Berliner Schauspieler Friedrich Liechtenstein, dem es dank seines Kult-Status, der sich bislang allerdings überwiegend auf Berlin beschränkte, und trotz seines etwas fortgeschrittenen Alters gelungen ist, genau dieses Ziel zu erreichen und besonders das Interesse einer jüngeren Zielgruppe auf die Supermarktkette zu lenken.

Das Video sei Teil der aktuellen Edeka-Eigenmarkenkampagne. „In der nächsten Woche starten im Rahmen dieser Kampagne der neue TV-Spot sowie begleitende Maßnahmen im Print- und Online-Bereich”, sagte die Sprecherin.

Wer nicht genug davon bekommen kann: hier gibts mehr …

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Ministerin Schwesig für Senioren nicht zuständig?

Ministerin SchwesigIst Manuela Schwesig nur für das Thema „Familie“ im Amt? Sind die anderen Themen, insbesondere „Senioren“, für sie bestenfalls Prio 2? Zu diesem Eindruck kann kommen, wer die jüngsten Pressemitteilungen und Meldungen unter der Rubrik „Aktuelles“ aus dem Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verfolgt.

Sucht man auf der Webseite des Ministeriums ganz neutral nach „Meldungen“, so stellt man erstaunt fest, dass alle knapp 80 Treffer seit Amtseinführung der neuen Ministerin am 17.12.13 dem Bereich „Familie“ zugeordnet sind. Dies mag ein vorübergehender Ausdruck einer neuen Kategorisierung sein, die noch im Umbruch ist. Doch die dort angesprochenen Themen sind in der Tat sehr „familienlastig“ – Themen zu Senioren finden sich da jedenfalls gar nicht.

Gleiches gilt für die 6 Pressemitteilungen des BMFSFJ bis 12.2.14. Einziger Bereich bisher: „Familie“. Liest man die Inhalte, dann geht es oft um Kinder, um kinderlose Paare sowie um Chancengleichheit von Frauen und Männern. Alles wichtig und berechtigt – aber Senioren kommen nicht vor.

Bei Frau Schröder (17. Legislaturperiode) war das anders: knapp 145 Meldungen und PM zum Thema „ältere Menschen“. Unter Frau von der Leyen (16. Legislaturperiode) kam das BMFSFJ auf 107 PM und Meldungen zu dem Thema. Beide Ministerinnen hatten sich dabei den Senioren schon früh in ihrer Amtszeit zugewandt.

Ministerin Schwesig hat ihre 100 Tage noch nicht hinter sich, mit Kritik soll man also vorsichtig sein. Und es mag durchaus sein, dass sie es mit Obama hält: „The best is yet to come.“ Aber ein wenig Sorge bereitet die bisherige thematische Schieflage schon. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die Ministerin verschiebe hier bewusst und engagiert die Prioritäten. Das ist für die negativ betroffenen Gruppen immer schlecht. Doch angesichts des demografischen Wandels (auch wenn manche(r) das Wort schon nicht mehr hören mag) ist es auch für unser Land mehr als bedenklich.

Hoffen wir also, das dies alles nur ein unrepräsentativer, schiefer erster Eindruck ist, der schnell vergeht. Aber ein aufmerksames Auge werden wir nun schon drauf haben.

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E-Commerce 50+: Vertrauen ist gut …

Senior bezahlt mit Kreditkarte im Internet… Kontrolle ist besser – möchte man spontan ergänzen. Aber das ist im Internethandel nicht immer so einfach. Insbesondere nicht für ältere Semester, die sich ohnehin erst zögerlich mit dem Einkaufen im Internet vertraut machen – berichtet Lead Digital in der zweiten Ausgabe der Miniserie „Ältere Zielgruppen“ (Heft 03/2014). Zu unübersichtlich ist in den meisten Fällen die Benutzerführung und zu groß die Angst, mit einem schnellen Klick etwas auszulösen, was möglicherweise nicht wieder rückgängig zu machen ist. Schon das Anlegen eines Accounts, bei dem in der Regel ellenlange AGB zu akzeptieren sind, stellt für viele Ältere gefühlt eine unüberwindbare Hürde dar. Ganz zu schweigen vom Payment, welches üblicherweise vorab durch Bankeinzug, Kreditkarte oder Online-Dienste zu leisten ist. Weiterlesen

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Das Internet: Eine Welt der Jungen für Junge?

IMG_0116„Das gesamte Online-Business ist hauptsächlich von der jungen Generation gestaltet. Silver Surfer sind auf diesem Feld kaum beruflich tätig. Trotz Mafo werden die meisten Marketingentscheidungen immer noch nach eigenen Präferenzen, Vorlieben, Vorstellungen, Schönheitsempfindungen getroffen. Deswegen ist die Online-Welt eine Welt der jungen Menschen für junge Menschen.“, so die These von Daniel Telaar, Head of Concept bei Razorfish Healthware, nachzulesen im Leitartikel „Das volle Leben“ der Ausgabe 02/2014 von Lead Digital.

Ja, da ist was dran. Zwar sind längst die sogenannten Best Ager als zahlungskräftige und  -willige Klientel ausgemacht, die mit Macht ins Netz drängt. Merkliche Zuwächse bei der Internet-Nutzung sind insbesondere bei Personen ab 50 Jahren zu verzeichnen, die höchsten Zuwachsraten gibt es im Alter zwischen 60 und 69 Jahren, während die der 14 – 49-Jährigen stagnieren – allerdings auf sehr hohem Niveau. Je oller desto doller – bei der Netznutzung der Älteren trifft das zu. Und dennoch werden die Älteren im Digitalmarketing nicht wirklich beachtet.   Weiterlesen

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Babyboom: 50jährige überschwemmen das Land

Beautiful smiling cute babyAb diesem Jahr kann niemand mehr behaupten, dass Menschen über 50 eine kleine, unbedeutende Zielgruppe sind. In 2014 werden mehr Menschen 50 Jahre alt, als jemals zuvor (und wohl auch danach). Grund: der Babyboom 1964!

1.357 304 Babys wurden 1964 in Ost- und Westdeutschland geboren (in 2011 waren es gerade mal 662 685). Was bedeutet das für Unternehmen: Wer diese große Gruppe weiterhin als Kunden halten will, muss sich auf deren Wünsche, Bedürfnisse und auch auf die Sprache einstellen. Die Gruppe ist aufgewachsen mit Winnetou und Daktari. Kennt noch die Zeit von drei Fernsehprogrammen. Wurde ohne Computerspiele groß. Hörte die Rolling Stones und Pink Floyd. Und demonstrierte gegen Krieg und Atomkraft.

Und ganz wichtig – es waren immer überall viele! Viele Menschen bedeutet auch Macht! Sie haben eine ganze Generation mit ihrem Mode- und Musikgeschmack geprägt. Und ich hoffe, sie werden auch jetzt wieder ihre Macht ausüben und Unternehmen dazu zwingen, sich mehr mit den Bedürfnissen der Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu beschäftigen. Die heute 50-Jährigen sind aktiv und vielleicht auch unangepasst. Aber sie wissen ganz genau was sie wollen (und was nicht).

Natürlich gibt es auch eine Webseite mit einigen Geburtstagskindern: http://geboren.am/1964

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihr Unternehmen und Ihre Produkte für den großen Markt fit machen – dann rufen Sie uns an: 0511 / 953 945.

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“Senior” will keiner genannt werden

People congratulate and holding thumbs upEines der großen Geheimnisse der Kommunikation mit den Generationen 50plus liegt bekanntermaßen in der richtigen Ansprache. Das beginnt schon beim Namen. Wie sagt man: „das hier ist ein Produkt für Senioren“ ohne von „Senioren“, „älteren Menschen“ oder „Golden Ager“ zu sprechen?

Wir vom ReifeNetzwerk sind der Ansicht, dass man nicht ein Etikett  verwenden darf (z.B. „Senior“), um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. Man muss die konkrete Lösung präsentieren. Eine Brille ist für Menschen mit Sehschwäche, ein Stock für solche mit Gehschwierigkeiten, die Sockenanziehilfe für die, die sich nicht so gut bücken können. Wer das jeweilige Problem hat, wird hinschauen, wer nicht, den interessiert es nicht.

Wie elegant und würdig, und dabei doch auch 100% verkäuferisch das gehen kann, hat Tchibo jetzt vorgemacht. Schauen Sie sich mal diesen kleinen Prospekt an. Keine Seniorin und kein Senior wird angesprochen und doch bzw. gerade darum! wird die Zielgruppe 1a erreicht.

Wir heben den Daumen für diese überzeugende Leistung, excellent practice! Glückwunsch, Tchibo!

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Plädoyer für Menschenfreundlichkeit

Rita SüssmuthAm 25. November 2013 erhielt Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., in Berlin den diesjährigen Politik-Award für ihr weitreichendes Engagement in Bereichen wie Integration, Frauen und demografischer Wandel. In einer zukunftsweisenden Rede, die sie am 29. August 2013 anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Frankfurter Forums für Altenpflege (FFA) in der Frankfurter Paulskirche hielt, antwortete sie auf die Frage: Wie muss sich das Pflegesystem verändern, um zukunftsfähig zu werden? Eine Zusammenfassung dieser Rede mit dem Titel: „ Plädoyer für Menschenfreundlichkeit “ finden Sie als pdf zum Download im Newsletter des Frankfurter Forums für Altenpflege.

Altenpflege zählt auch zu den Schwerpunktthemen des ReifeNetzwerks, das mit seiner langjährigen Expertise Pflege- und Senioreneinrichtungen im Bereich Kommunikation berät und unterstützt.

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