Das ReifeSiegel für seniorenfreundliche Webseiten

RS Logo A8 quadratischDas ReifeNetzwerk prüft Webseiten auf ihre Eignung für die stetig wachsende ältere Zielgruppe, die Generation 50+.

Internetseiten, die die Anforderungen erfüllen, erhalten das ReifeSiegel.

Die Analyse für das ReifeSiegel umfasst 35 Kriterien, die in 4 Gruppen gegliedert sind

  • Aufbau und Struktur der Webseite
  • Sprache, Kommunikation und Hilfe
  • Optik, Akustik und Haptik der Webseite
  • Einkaufsprozesse. Dieser letzte Punkt ist nur für Online Shops und Einkaufsportale relevant.

Alle 35 Kriterien haben besondere Relevanz für Senioren. Erarbeitet wurden sie von den Marketing-Experten von Das Reifenetzwerk (RNW) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christa Seja von der Hochschule Hannover.

Die Prüfung für das ReifeSiegel ergänzt die Standard-Kriterien bestehender Bewertungen und Gütezeichen. Es ist als Addition, nicht als Alternative zu anderen Prüfungen und Bewertungen entwickelt – relevant überall dort, wo die ältere Zielgruppe wichtig ist.

Bei der Bewertung untersuchen die Experten für Senioren-Marketing des ReifeNetzwerks die Webseite “manuell”, lesen viel, klicken sich durch die Menüs, bestellen Produkte – ein virtuelles Mystery-Shopping also.

Die 35 Kriterien werden nach Punkten bewertet, maximal werden 5 Punkte vergeben.

Die Prüfung mündet in die Entscheidung, ob das ReifeSiegel vergeben wird. Dies ist der Fall, wenn die Haupt-Kriterien mit der Note “befriedigend” bestanden wurden.

Die Prüfungen für das ReifeSiegel werden im Prinzip im Kundenauftrag durchgeführt, die Ergebnisse sind also vertraulich. In diesem Blog werden wir aber regelmäßig auch von durchgeführten “offenen” Analysen berichten.

Wer das ReifeSiegel und seine Hintergründe genauer kennenlernen will, findet hier ein PDF zum Downloaden. ReifeSiegel-Vorstellung als PDF.

Ansprechpartner für weitere Informationen zum ReifeSiegel ist Peter Apel

Unglaublich: die Autokäufer werden älter!

130416 Senioren im AutoFokus online berichtet von einer Sensation: deutsche Neuwagenkäufer werden immer älter! Diese überraschende Erkenntnis hat eine Forschungsgruppe rund um Professor Ferdinand Dudenhöffer an der CAR Universität Duisburg Essen herausgearbeitet.

Nach der Studie ist der durchschnittliche Neuwagenkäufer 52 Jahre alt, bei Mercedes sogar 56, bei SEAT (jüngste Käufergruppe) auch immerhin schon 44 Jahre.

Doch was ist daran eigentlich überraschend? Weiterlesen

Facebook-Studie: Jugend-Aggression gegenüber Älteren

130329 50Vor gut einem halben Jahr haben wir hier unser „Senioren-Manifest“ vorgestellt. Die Kernaussage war: Menschen werden von Jahr zu Jahr wertvoller – als Mensch und  eben auch wirtschaftlich. Schon allein aus volkswirtschaftlichen Gründen dürfen diese „Assets“ nicht zu früh zu Brachland werden (Stichwort Frühverrentung). Grund für stilles oder gar aktiv praktiziertes Minderwertigkeits-Verhalten besteht ohnehin in keiner Weise!

Fazit (damals wie heute): Senioren, emanzipiert Euch!

Das Feedback war weitgehend positiv, hier und da wurde die Sorge geäußert, das wäre vielleicht etwas aggressiv vorgetragen, sooo unqualifiziert seien Jüngere ja nun auch nicht. (Natürlich sind sie das nicht, aber dass jeder vor der Erfahrung weniger weiß als hinterher, ist so trivial, dass man es kaum betonen mag…).

Im Februar 2013 wurde nun in The Gerontologist eine Studie der Gerontological Society of America veröffentlicht, die die Frage umdreht. Hier kann man durchaus Beunruhigendes erkennen:

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Erfolgreiche Teilnahme an Seniorenmessen – ein paar Tipps

Menschen auf der MesseSie schießen wie Pilze aus dem Boden – die Messen für die kaufkräftige Zielgruppen 50plus! Kaum eine Stadt, eine Gemeinde, die nicht eine eigene Messe oder Ausstellung anbietet. Aber lohnt sich eine Teilnahme? Schließlich sind ja auch immer Kosten damit verbunden.

Kurz gesagt: Ja! Wenn die Ausrichtung der Messe zum eigenen Produkt passt und man selber die Messe gut vorbereitet hat. Dann ist die Teilnahme erfolgreich.

Was sollte man beachten?

Informieren Sie sich über das Messekonzept
Passt die Messe zu mir und meinen Produkten? Welche Schwerpunkte werden gesetzt? Welche Zielgruppen werden angesprochen?

Eine Übersicht von Seniorenmessen finden Sie hier http://list.ly/list/2s0-senioren-messen?feature=search

Bewerben Sie Ihre Messeteilnahme
Lokale Medien, Internet, Einladungen an bestehende Kunden und Interessenten. Es gibt unendliche viele Möglichkeiten.

Schulen Sie Ihr Messepersonal
Ihre Mitarbeiter am Stand sollten die Zielgruppen kennen und sich gern mit ihnen beschäftigen. Kleidung und Sprache müssen zu den erfahrenen Verbrauchern passen.

Stellen Sie passendes Informationsmaterial bereit
Inhalte und auch Layout müssen auf die Zielgruppen abgestimmt sein.

Vorträge und Workshops bieten eine gute Plattform, viele Menschen zu erreichen.

Weitere Themen sind noch Standbau, Aktivitäten am Stand, Messenachbereitung, und und und…. Gerne berate ich Sie, welche Messe die passende für Sie ist und wie Sie ihre Messeteilnahme noch erfolgreicher machen können!

friedlies reschke,  friedlies[at]reschke-pr.de, 030 / 30 12 44 33

Senioren-Bachelor? Wer will das denn sehen?

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe. Habe grade gelesen, dass Markus Lanz einen Senioren-Bachelor im ZDF angekündigt hat!! Wer will das denn sehen? Ältere Menschen, die sich gegenseitig anbiedern? Können Sie sich vorstellen, dass sich 20 erfahrene Frauen in ein Haus begeben um dann ab und an mal einen einzigen Mann zu treffen und auf seine Rose zu warten? Und um die Rose zu bekommen, alles, ja wirklich alles tun?? Mir fällt es schwer… aber ich versteh ja auch schon den jetzigen Bachelor nicht (und schon gar nicht die Frauen, die dort mitmachen.) Die Ankündigung klingt jedenfalls für mich so, als wenn jetzt Senioren-Veräppelung Herrn Lanz aus dem Quotenkeller helfen soll. Senior-Aufschrei!

Was meinen Sie?

Gesundheits- und Senioren-Messen

FamilieGesundheit ist für deutsche Senioren das Prio-1-Thema – doch es berührt eigentlich die ganze Familie. Kein Wunder, dass sich die Gesundheits- und Senioren-Messen in vielen Bereichen überschneiden, sprechen sie doch sehr verwandte Zielgruppen an.

Wir pflegen darum Gesundheits- und Senioren-Messen seit Anfang 2013 in einer einheitlichen Liste. Bisher sind 20 Einträge zusammengekommen, aber es kommen immer neue dazu.

Wenn Sie eine weitere Messe kennen: wir freuen uns über jeden weiteren Eintrag!

Senioren-Portale aufgelistet

ListeSeit gut einem Monat pflegen wir hier eine Liste von Senioren-Portalen.

22 haben wir schon zusammen, aber es gibt sicher mehr. Und es gibt Meinungen dazu, positive wie negative, Daumen hoch – oder Daumen runter.

Sie können diese Liste für die eigene Übersicht nutzen, aber Sie können auch selbst mithelfen, die Liste zu verbessern.

Tragen Sie einfach weitere Senioren-Portale ein oder bewerten Sie die, die schon da sind. Das geht ganz einfach! Sie loggen sich mit einem Social Media Accoiunt ein (Facebook oder Twitter z.B) – und schon können Sie die Liste selbst weiterentwickeln.

Für eine Bewertung drücken Sie einfach auf Daumen hoch oder runter. Und für einen neues Portal klicken Sie auf “add to list”, tragen die URL des Portals ein (http://…) und schreiben vielleicht noch was in das Kommentar-Feld.

Listly ist nicht immer so schnell, wie man das gerne hätte, aber länger als eine Minute dauert der ganze Prozess nicht.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung und Ihre Ergänzungen!

Neue werberelevante Zielgruppe – 14-59 Jahre

14_59_rtl_erweitert_werberelevante_zielgruppe_nach_oben_evo_580x326Laut einer aktuellen Meldung aus der w&v werden die Fernsehsender RTLVoxSuper RTLn-tv und RTL Nitro ihre werberelevante Zielgruppe auf die Jahrgänge 14-59 Jahre ausweiten.

Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 bleibt weiter bei 14-49. Was den Vergleich zwischen den Sendern nicht unbedingt einfacher macht – und die Frage aufwirft, ob da jemand den Schuss nicht gehört hat.

Ich hoffe wenigstens, dass dort, wo man die wirklich relevanten Zielgruppen klarer sieht, auch die Sendungen, das ganze Programm wieder mehr auf reifere, erwachsene Menschen zugeschnitten ist.

Soziale Netzwerke – 10 Tipps wie Sie Menschen über 50 Jahre für sich begeistern!

Senioren am LaptopSoziale Netzwerke – Facebook, Twitter und Co – das ist nur was für junge Menschen!“ Das ist (zum Glück) ein Irrtum. Auch Menschen in der zweiten Lebenshälfte nutzen soziale Netzwerke. Vielleicht nicht ganz so intensiv wie jüngere – aber sie sind durchaus auch online aktiv. Allerdings sind ihre Ansprüche andere. Sie suchen Informationen oder wollen sich mit Gleichgesinnten austauschen. Und sie sind nicht so freizügig mit ihren privaten Daten.

Wenn Sie die älteren Jahrgänge über die allgemeinen sozialen Netzwerke erreichen wollen, dann sollten Sie ein paar Regeln beachten. Hier meine Tipps:

1. Sprechen Sie eine passende Sprache

Abkürzungen und Icons sollten Sie spärlich verwenden, auch englische Fachausdrücke, so geläufig sie Ihnen sein mögen, können verwirren.

2. In der Kürze liegt die Würze

Niemand will im Web seitenlange Artikel lesen, ältere Menschen schon gar nicht.  Fassen Sie sich kurz und behandeln Sie nur ein Thema pro Artikel.

3. Schreiben Sie „linear“ und etwas konservativ

Verschlungene Diagramme, vielfältige Verlinkungen, blinkende Eye-catcher, Infographics  – das mag alles in vielen Fällen wirkungsvoll und anerkannter „state-of-the-art“ sein, bei der Kommunikation mit Senioren ist es nicht zielführend.

4. Nehmen Sie Anregungen und Kommentare ernst

Ihre Kunden sagen Ihnen, was Sie erwarten. Wer intensiv zuhört, bzw. liest, wird viel über die Wünsche der Kunden erfahren.

5. Versprechen Sie nicht, was sie nicht halten können

Erfahrene Kunden wollen keine leeren Sprechblasen. Besser sagen: „Ich kann dieses nicht sofort beantworten – kümmere mich aber darum“ – als nur leere Worthülsen nutzen.

6. Bieten Sie einen Mehrwert im Netz

Das Internet ist eine schnelle Informationsquelle – daher sollten Sie Netzwerke für schnelle Informationen nutzen. Das kann auch ein begrenztes Sonderangebot sein. Man sollte die sozialen Plattformen zudem immer aktuell halten.

7. Achten Sie auf Rechtschreibung

Ganz wichtig: auch in der Onlinekommunikation sollte man höflich sein und die Rechtschreibung beherrschen. „Hingeschluderte“ Mails werden als Missachtung verstanden.

8. Seien Sie unverwechselbar im Netz

Ihr Stil und Ihr Auftritt, aber auch Ihre Sprache sollten einen Wiederkennungswert haben.

9. Finden Sie passende Themen

Erfahrene Menschen interessieren sich für andere Themen als Jugendliche. Gesundheit, Vorsorge, Reisen, Haus und Garten aber auch Online-Themen stehen oben auf der Liste der Interessen.

10.  Antworten Sie zeitnah

E-Mails oder Kommentare sollten schnell beantwortet werden. Als Richtschnur gilt: ein Arbeitstag.

Wenn Sie alle diese Tipps beachten, dann werden Sie im Internet schnell Freunde in den älteren Generationen finden.

Ein paar Zahlen zum Schluss aus dem (N)onliner Atlas (http://www.nonliner-atlas.de) aus dem Jahr 2012:

76,6 % der 50-59 jährigen sind online, bei den 60-69 jährigen sind es 60,4 %. Also durchaus ein große Gruppe, die man als Unternehmen nicht vernachlässigen sollte.
Und wer sich über spezielle Online-Plattformen für die älteren Generationen informieren will, findet hier eine Übersicht: http://list.ly/list/2bI-senioren-portale?feature=search