Unglaublich: die Autokäufer werden älter!

130416 Senioren im AutoFokus online berichtet von einer Sensation: deutsche Neuwagenkäufer werden immer älter! Diese überraschende Erkenntnis hat eine Forschungsgruppe rund um Professor Ferdinand Dudenhöffer an der CAR Universität Duisburg Essen herausgearbeitet.

Nach der Studie ist der durchschnittliche Neuwagenkäufer 52 Jahre alt, bei Mercedes sogar 56, bei SEAT (jüngste Käufergruppe) auch immerhin schon 44 Jahre.

Doch was ist daran eigentlich überraschend? Weiterlesen

Facebook-Studie: Jugend-Aggression gegenüber Älteren

130329 50Vor gut einem halben Jahr haben wir hier unser „Senioren-Manifest“ vorgestellt. Die Kernaussage war: Menschen werden von Jahr zu Jahr wertvoller – als Mensch und  eben auch wirtschaftlich. Schon allein aus volkswirtschaftlichen Gründen dürfen diese „Assets“ nicht zu früh zu Brachland werden (Stichwort Frühverrentung). Grund für stilles oder gar aktiv praktiziertes Minderwertigkeits-Verhalten besteht ohnehin in keiner Weise!

Fazit (damals wie heute): Senioren, emanzipiert Euch!

Das Feedback war weitgehend positiv, hier und da wurde die Sorge geäußert, das wäre vielleicht etwas aggressiv vorgetragen, sooo unqualifiziert seien Jüngere ja nun auch nicht. (Natürlich sind sie das nicht, aber dass jeder vor der Erfahrung weniger weiß als hinterher, ist so trivial, dass man es kaum betonen mag…).

Im Februar 2013 wurde nun in The Gerontologist eine Studie der Gerontological Society of America veröffentlicht, die die Frage umdreht. Hier kann man durchaus Beunruhigendes erkennen:

Weiterlesen

E-Commerce 50plus: Es besteht Handlungsbedarf

Man Using Credit Card OnlineWer bisher meinte, E-Commerce sei lediglich etwas für die jüngere Generationen, der muss sich jetzt dank einer Studie des Unternehmens Anxo Management Consulting in Zusammenarbeit mit den Marktforschern der Konzept & Markt GmbH eines Besseren belehren lassen – so eine aktuelle Meldung von absatzwirtschaft.de. Denn immer mehr Konsumenten über 50 nutzen digitale Kommunikationswege. Immerhin 31% der befragten Best Ager-Haushalte besitzen ein Smartphone, bei den über 66-Jährigen sind es noch 22%. Interessanterweise sind die Älteren bei der Verwendung von Tablet PCs noch sehr zurückhaltend, obwohl diese durch eine besonders einfache Bedienung eigentlich ideale Computer für Senioren sein könnten. Weiterlesen

Social Media Demoskopie: deutsche Senioren vorne dabei

130205  FlussDas Social Web ist wie ein Fluß in Kanada, viele graue Kieselsteine, viel kaltes Wasser, aber mitunter auch ein Nugget!

Hier sind gleich 2 Beispiele, eins steckt im anderen: Ein Artikel von MarketingProfs und darin zitiert wird eine Untersuchung von Royal Pingdom.

Beide liefern einen wahren Berg an Infos zur Social Media Situation in der Welt, insbesondere zur Demographie der Nutzer. Manches geht an uns vorüber, weil wir das Netzwerk hier gar nicht kennen – oder sagt Ihnen z.B. Orkut etwas? Aber es bleibt genug Nützliches und Interessantes.

Zum Beispiel eine Grafik zur Altersverteilung in den sozialen Netzen. Sehr gut ist hier zu erkennen, dass Facebook (drittes von unten) ein relativ altes bzw. reifes Netzwerk ist, mit immerhin 12% usern über 55 Jahren weltweit.

Daran gemessen liegt Deutschland sogar schon eine gute Länge voraus, denn nach dieser Studie von internet World Business sind rd. ein Viertel der deutschen Senioren in sozialen Netzwerken aktiv.

Sie kennen weitere interessante Statistiken zum Seniorenthema? Wir stellen das  gerne hier vor, schreiben Sie uns einfach!

Silver-Mobilfunk = goldene Potenziale

Mit Silver-Mobilfunk bezeichnen wir hier die mobile Telefonie der Senioren-Generation. Dazu gibt es eine neue Studie von Deloitte: hier das lesenswerte Original in deutscher Sprache und für den deutschen Markt.

Die Studie definiert Senioren als Generation 55+, für eine einfache Schreibweise wollen wir hier von G55+ sprechen.

Wesentliche Erkenntnisse aus der Studie sind:

Neue Studie: nur 21% der Menschen über 50 planen Versicherungsschutz zu überprüfen

Eine repräsentative Umfrage der YouGov Deutschland AG im Auftrag der VGH Versicherungen zeigt: Nur 21 Prozent der befragten „Best Ager“ beabsichtigen in der nächsten Zeit, ihren Versicherungsschutz überprüfen zu lassen und sich mit dem Thema Hausrat-, Pflegeversicherung und Co. zu befassen.

Auch wenn die 21 recht wenig erscheinen – für Makler und Versicherungen ist es doch ein großer Markt. Zumal die 21 Prozent ja von sich aus ihren Schutz überprüfen lassen wollen. Wenn man Menschen aktiv auf die Überprüfung ihres Versicherungsschutzes ansprechen würde, dann kann ich mir vorstellen, dass weitaus mehr zum Aufstocken und Abschließen bereit wären.

Laut der Studie sind insbesondere die Produkte Hausrat-, Zahnzusatz-, Sterbegeld und Pflegezusatzversicherungen im Fokus der Menschen über 50.

„Ich versteh’ nur noch Versicherung“

Unter diesem Titel haben Prof. Dr. Günther Zimmermann und Uwe Kalinowski am
15. Oktober 2012 einen Beitrag (PDF-Download) in der Versicherungswirtschaft Heft 20 veröffentlicht. Inhalt ist das Ergebnis einer sprachwissenschaftlichen Studie zu Produktionsinformationsblättern (Pibs).

Die Sprachwissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig und des Spezialdienstleisters für Kommunikationsoptimierung lingua@media, Braunschweig, haben die Analysen mit dem neu entwickelten „Braunschweiger Verständlichkeitstest“ durchgeführt. Dieser bewertet Texte nach 25 Kriterien in den Kategorien Wortschatz, Satzbau, Semantik (Bedeutungen), Textstruktur, Leser-Orientierung und Layout. 12 Pibs zur Privaten Haftpflichtversicherung namhafter deutscher Versicherer wurden unter die Lupe genommen. Nur zwei Mal konnte die Note „gut“ vergeben werden, vier Texte waren „befriedigend“, fünf „ausreichend“, ein Produktinformationsblatt musste mit „mangelhaft“ bewertet werden.

Weitere Informationen unter www.linguaetmedia.de.

Prof. Dr. Günther Zimmermann ist Mitglied im ReifeNetzwerk und berät Banken und Versicherungen, die für ihre Kunden Transparenz schaffen wollen – besonders was die Sprache angeht.

Empfehlung des ReifeNetzwerkes: Strategiemappe „Zukunftsmarkt 50plus“

Broschüre TitelStrategiemappe „Zukunftsmarkt 50plus“ – Anregungen, Handlungshilfen und Tipps für Unternehmen: Das Nachschlagewerk wurde vom RKW Kompetenzzentrum im Auftrag der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2010 erstellt. Es ist immer noch aktuell und kann kostenlos bestellt werden.

Es enthält zehn Faktenblätter mit vielen nützlichen Checklisten. Das inhaltliche Spektrum reicht von der Besonderheit der Zielgruppe, die fünf unterschiedliche Generationen umfasst, über die erforderlichen Schritte zur erfolgreichen Marktbearbeitung, barrierefreie Produktgestaltung bis hin zur richtigen Ansprache der Zielgruppe. Zahlreiche Beispiele konkreter Umsetzung in verschiedenen Branchen runden die Publikation ab.

Bestelllung der Strategie-Mappe mit der Artikel-Nr.1522 über: publikationen[at]bundesregierung.de, Tel.: 01805 778090

Neue Studie: Was erwarten Menschen über 50 von Finanzdienstleistern?

Das Marktforschungsinstitut Heute und Morgen hat die Bedürfnisse von Menschen über 50  bezüglich ihrer Finanzen untersucht. Das Ergebnis überrascht nicht wirklich: Die Menschen fühlen sich schlecht beraten und empfinden die angebotenen Produkte oft unpassend. Auch fühlen sich die durchaus anspruchsvollen Kunden nicht durch die Kommunikation angesprochen.

Für Versicherungen und Banken bieten die Menschen über 50 eine attraktive Zielgruppe, mit der man auch sicher Geld verdienen kann. Die Unternehmen und die Berater müssten nur den Mut haben, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und Neuland zu betreten. Warum das so schwerfällt – lässt sich auf den ersten Blick nicht nachvollziehen.

Mehr zur Studie findet man auf der Seite von Heute und Morgen. Dort kann man auch die komplette Studie bestellen.

 

Neue Studie: Produktnamen sollten eindeutig sein

Eine Studie der Görg Consulting belegt, dass kryptische Produktnamen den Kauf erschweren.

Fast jeder zweite Verbraucher (48% aller Befragten) hat sich bei der Anschaffung von technischen Geräten schon häufiger mit unverständlichen Produktnamen auseinandersetzen müssen. Speziell in der kaufkräftigen Zielgruppe 50+ wird bemängelt, dass Produktkennzeichnungen oftmals unlogisch oder zu lang sind (54%).

Als besonders gravierend werden diese Probleme bei Mobilfunkgeräten und –tarifen (73%) und Finanzdienstleistungs-Produkten (Versicherungen: 73%, Banken: 64%) empfunden. Aber auch bei Unterhaltungselektronik (59%) und Haushaltsgeräten (48%) sowie im Segment Verkehrsdienstleister/ÖPNV (55%) wirken sich kryptische Namens-Systeme bzw. Tarif-Strukturen erschwerend auf den Kaufentscheidungsprozess aus. Konkret moniert wird hier vor allem die unüberschaubare Vielfalt an Namen und Bezeichnungen, die eine schnelle Orientierung unmöglich macht.

Deutlich besser schneiden Automobil-Hersteller ab (40%). Audi und BMW agieren vorbildlich und zeigen mit klar strukturierten, alphanumerischen Modellbezeichnungen, dass eine Nomenklatur transparent und logisch sein kann, was auch die Merkfähigkeit erhöht.Auszug aus der Studie

Die Kriterien Verständlichkeit, Logik und Merkfähigkeit sind folglich die drei wichtigsten Eigenschaften, die Produktnamen bzw. ein Namens-System aufweisen müssen. Können die Verbraucher wählen, werden „richtige“ Produktnamen gegenüber Buchstaben-/Zahlen-Kombinationen bevorzugt, weil sie sympathischer und merkfähiger sind.
Die Befragung hat auch ergeben, dass die Kaufentscheidung leichter fällt, wenn relevante Leistungseigenschaften in die Namensgebung einfließen (85%). Denn gerade bei technischen Produkten sind die Konsumenten kritisch und stellen Vergleiche an.

Die Studie belegt: Je komplexer die Produktvielfalt ist, desto höher sind die Anforderungen an das jeweilige Namens-System. Dies gilt auch für Investitionsgüter im B2B, weil vor der Kaufentscheidung die Leistungseigenschaften der favorisierten Produkte intensiv verglichen werden. Anbieter, die ein gut strukturiertes und leicht verständliches Namens-System vorweisen können, sind hier im Vorteil.

Also liebe Unternehmen: Sagt, was ihr verkaufen wollt. Klar und einfach sollte der Name sein!