Seniorenauto – gibt’s das?

Seniorenauto“Man darf Produkte für Senioren machen – aber man darf nie sagen, dass sie für Senioren sind.” Sätze wie diese hatten fast Mantra-Charakter unter den Marketingverantwortlichen mit Zielgruppen über 50. Gern wurde noch spöttelnd hinzugefügt: “Auch wenn die 70 und 80 sind – alte Leute wollen die alle nicht sein!”

Weiterlesen

Senior sells!

Einen unglaublichen Hype hat Deutschlands führende Werbeagentur Jung von Matt mit dem schrägen „Supergeil“-Video für Edeka ausgelöst. Bisher wurde der erst vor wenigen Tagen ins Netz gestellte Clip mehr als 1,8 Mio. mal abrufen und zählt damit schon jetzt zu den erfolgreichsten Werbekampagnen Edekas:

Supergeil

„Das Video ist eine musikalische Begegnung mit den Eigenmarken von Edeka”, sagte eine Sprecherin. „Ziel war es, die Vielfalt der Edeka-Eigenmarken auf humorvolle Art an ein jüngeres Publikum zu kommunizieren”, erklärte sie.

Protagonist der Video-Serie ist der 58-jährige Berliner Schauspieler Friedrich Liechtenstein, dem es dank seines Kult-Status, der sich bislang allerdings überwiegend auf Berlin beschränkte, und trotz seines etwas fortgeschrittenen Alters gelungen ist, genau dieses Ziel zu erreichen und besonders das Interesse einer jüngeren Zielgruppe auf die Supermarktkette zu lenken.

Das Video sei Teil der aktuellen Edeka-Eigenmarkenkampagne. „In der nächsten Woche starten im Rahmen dieser Kampagne der neue TV-Spot sowie begleitende Maßnahmen im Print- und Online-Bereich”, sagte die Sprecherin.

Wer nicht genug davon bekommen kann: hier gibts mehr …

E-Commerce 50+: Vertrauen ist gut …

Senior bezahlt mit Kreditkarte im Internet… Kontrolle ist besser – möchte man spontan ergänzen. Aber das ist im Internethandel nicht immer so einfach. Insbesondere nicht für ältere Semester, die sich ohnehin erst zögerlich mit dem Einkaufen im Internet vertraut machen – berichtet Lead Digital in der zweiten Ausgabe der Miniserie „Ältere Zielgruppen“ (Heft 03/2014). Zu unübersichtlich ist in den meisten Fällen die Benutzerführung und zu groß die Angst, mit einem schnellen Klick etwas auszulösen, was möglicherweise nicht wieder rückgängig zu machen ist. Schon das Anlegen eines Accounts, bei dem in der Regel ellenlange AGB zu akzeptieren sind, stellt für viele Ältere gefühlt eine unüberwindbare Hürde dar. Ganz zu schweigen vom Payment, welches üblicherweise vorab durch Bankeinzug, Kreditkarte oder Online-Dienste zu leisten ist. Weiterlesen

Das Internet: Eine Welt der Jungen für Junge?

IMG_0116„Das gesamte Online-Business ist hauptsächlich von der jungen Generation gestaltet. Silver Surfer sind auf diesem Feld kaum beruflich tätig. Trotz Mafo werden die meisten Marketingentscheidungen immer noch nach eigenen Präferenzen, Vorlieben, Vorstellungen, Schönheitsempfindungen getroffen. Deswegen ist die Online-Welt eine Welt der jungen Menschen für junge Menschen.“, so die These von Daniel Telaar, Head of Concept bei Razorfish Healthware, nachzulesen im Leitartikel „Das volle Leben“ der Ausgabe 02/2014 von Lead Digital.

Ja, da ist was dran. Zwar sind längst die sogenannten Best Ager als zahlungskräftige und  -willige Klientel ausgemacht, die mit Macht ins Netz drängt. Merkliche Zuwächse bei der Internet-Nutzung sind insbesondere bei Personen ab 50 Jahren zu verzeichnen, die höchsten Zuwachsraten gibt es im Alter zwischen 60 und 69 Jahren, während die der 14 – 49-Jährigen stagnieren – allerdings auf sehr hohem Niveau. Je oller desto doller – bei der Netznutzung der Älteren trifft das zu. Und dennoch werden die Älteren im Digitalmarketing nicht wirklich beachtet.   Weiterlesen

Babyboom: 50jährige überschwemmen das Land

Beautiful smiling cute babyAb diesem Jahr kann niemand mehr behaupten, dass Menschen über 50 eine kleine, unbedeutende Zielgruppe sind. In 2014 werden mehr Menschen 50 Jahre alt, als jemals zuvor (und wohl auch danach). Grund: der Babyboom 1964!

1.357 304 Babys wurden 1964 in Ost- und Westdeutschland geboren (in 2011 waren es gerade mal 662 685). Was bedeutet das für Unternehmen: Wer diese große Gruppe weiterhin als Kunden halten will, muss sich auf deren Wünsche, Bedürfnisse und auch auf die Sprache einstellen. Die Gruppe ist aufgewachsen mit Winnetou und Daktari. Kennt noch die Zeit von drei Fernsehprogrammen. Wurde ohne Computerspiele groß. Hörte die Rolling Stones und Pink Floyd. Und demonstrierte gegen Krieg und Atomkraft.

Und ganz wichtig – es waren immer überall viele! Viele Menschen bedeutet auch Macht! Sie haben eine ganze Generation mit ihrem Mode- und Musikgeschmack geprägt. Und ich hoffe, sie werden auch jetzt wieder ihre Macht ausüben und Unternehmen dazu zwingen, sich mehr mit den Bedürfnissen der Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu beschäftigen. Die heute 50-Jährigen sind aktiv und vielleicht auch unangepasst. Aber sie wissen ganz genau was sie wollen (und was nicht).

Natürlich gibt es auch eine Webseite mit einigen Geburtstagskindern: http://geboren.am/1964

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihr Unternehmen und Ihre Produkte für den großen Markt fit machen – dann rufen Sie uns an: 0511 / 953 945.

“Senior” will keiner genannt werden

People congratulate and holding thumbs upEines der großen Geheimnisse der Kommunikation mit den Generationen 50plus liegt bekanntermaßen in der richtigen Ansprache. Das beginnt schon beim Namen. Wie sagt man: „das hier ist ein Produkt für Senioren“ ohne von „Senioren“, „älteren Menschen“ oder „Golden Ager“ zu sprechen?

Wir vom ReifeNetzwerk sind der Ansicht, dass man nicht ein Etikett  verwenden darf (z.B. „Senior“), um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. Man muss die konkrete Lösung präsentieren. Eine Brille ist für Menschen mit Sehschwäche, ein Stock für solche mit Gehschwierigkeiten, die Sockenanziehilfe für die, die sich nicht so gut bücken können. Wer das jeweilige Problem hat, wird hinschauen, wer nicht, den interessiert es nicht.

Wie elegant und würdig, und dabei doch auch 100% verkäuferisch das gehen kann, hat Tchibo jetzt vorgemacht. Schauen Sie sich mal diesen kleinen Prospekt an. Keine Seniorin und kein Senior wird angesprochen und doch bzw. gerade darum! wird die Zielgruppe 1a erreicht.

Wir heben den Daumen für diese überzeugende Leistung, excellent practice! Glückwunsch, Tchibo!

U-Theorie (1)

UVor einiger Zeit haben wir beim ReifeNetzwerk ein Projekt bearbeitet, in dem für die Zielgruppe „Senioren” Ansatzpunkte für einen Markenwechsel zu finden waren. Aus verschiedenen Untersuchungen war bekannt, dass in vielen Produktgruppen die Markentreue im Alter eher zunimmt. Die Frage war also: wie diese sich mit der Zeit weiter festigende Bindung wieder lösen?

Weiterlesen

REWE hat es getan!

REWE-HungrigAufNeuesMorgens vor dem Supermarkt. Ein freundlicher Herr – deutlich jenseits der 50 – lächelt von der Plakatwand und wirbt für die neue Markenkampagne von REWE. Moment … ein älterer Herr? War das nicht bisher ein No-Go für die auf kompromisslose Jugendlichkeit getrimmte Werbebranche?  „Ältere Models machen das Produkt alt“, lautete doch bisher ein Credo aus den Chefetagen der Unternehmen. Darüber hinaus gilt bis heute für viele Werbetreibende nach wie vor, dass die werberelevante Zielgruppe mit 49 Jahren endet. Weiterlesen

Hurra, Schallmauer durchbrochen!

131022 FreudeDas ReifeNetzwerk gibt es seit 2005. In den letzten 8 Jahren haben wir sehr viel erarbeitet, geschrieben, besprochen, veranstaltet, ausgetauscht, gedruckt und veröffentlicht – immer zum Thema „Kommunikation mit den Generationen 50plus“. Wir sind also ganz klar auf den B2B-Aspekt der Silver-Generation ausgerichtet. Die Spezialisten von Das ReifeNetzwerk unterstützen Unternehmen bei ihrer Kommunikation mit dieser heterogenen und darum komplexen Zielgruppe. An diesem Programm, dieser Zielsetzung hat sich bis heute nichts geändert. Aber wir sind doch nicht stehen geblieben.

Weiterlesen

Workshop: Chancen im Wachstumsmarkt 50plus – Langenhagen

Einladung zum kostenlosen Workshop: Chancen im Wachstumsmarkt 50plus

Verschärfter Wettbewerb und der demografische Wandel machen sich auch in der Region Hannover zunehmend bemerkbar. Gut stehen Unternehmen da, die diese Herausforderungen bereits für sich nutzen, während kleine und mittlere Unternehmen  im Tagesgeschäft bisher oft keine Zeit gefunden haben, sich um neue Märkte und Produkte zu kümmern. Aber gerade diese  können vom Wachstumsmarkt 50plus profitieren.

Dieser Workshop wird folgende Fragen klären:

  • Was kann ich tun, um diesen Markt für mich zu gewinnen?
  • Wie sehen erfolgreiche Strategien aus?
  • Habe ich die richtigen Produkte, Dienstleistungen oder Service?
  • Sieht mein Marketing und Vertrieb durch die Brille des Kunden?
  • Erreiche ich das Herz und Hirn dieser „neuen“ Kunden?
  • Welche Partner bzw. Netzwerke sind sinnvoll?
  • Welche Ressourcen benötige ich – finanziell und personell?
Ziel ist, die Marktchancen für das eigene Unternehmen einzuschätzen und Lust darauf zu machen, in den Wachstumsmarkt 50plus einzusteigen.

Der Workshop richtet sich an Geschäftsführer/innen und leitende Mitarbeiter/innen insbesondere aus Vertrieb und Marketing.

Monika Prött, Jahrgang 1949, Diplomkauffrau und Journalistin, ist seit 1993 Inhaberin und Geschäftsführerin von PRÖTT & PARTNER GbR, Agentur für Kommunikationsmanagement. 2006 hat sie das ReifeNetzwerk gegründet, einen kommerzieller Zusammenschluss von Experten zur Bearbeitung des Personal- und Absatzmarktes 50plus.

 

Workshop

Freitag, 13.09.13

16 – 20:30 Uhr

max. 30 Teilnehmende

Kein Entgelt

Langenhagen: Bildungszentrum Eichenpark, Raum 1

Anmeldungen unter info@vhs-langenhagen.de oder 0511 / 7307-9715