Rentner-Job-Börsen

KätheHallo hier ist Käthe, am Wochenende habe ich was Spannendes in der Zeitung gefunden. Es gibt verschiedene „Rentner-Job-Börsen“. Senioren bieten ihre Dienstleistung an. Entweder in ihrem alten Job oder mit ihrem „Hobby“. Unternehmen und Privatleute können dort ihre Aufträge eingeben. Ich habe mich dort mal umgeschaut. Die Angebote auf beiden Seiten sind sehr vielfältig. Natürlich gibt es die Klassiker „Biete / Suche Hilfe bei der Gartenarbeit“ oder „Biete / Suche Nachhilfe“, aber auch „Biete Bauleitung“ oder „Steuerberatung“. Ich bin ganz fasziniert. Ich glaube da melde ich mich auch an. Und wenn ich mal jemanden brauche, der mir meinen Schrank repariert, finde ich dort sicher auch einen.

Ich habe diese Börsen gefunden.

http://www.alteprofis.de

http://www.rentarentner.de

http://www.rentner-sucht-arbeit.de

http://www.rentner-boerse.de

http://www.deutsches-seniorenportal.de/jobs-fuer-senioren-und-rentner

http://www.rentnerjobs24.de/

http://www.jobs-rentner.de/

Mitarbeitergarten als grüner Raum zur Gesundheitsförderung

Grüne Räume der Gesundheitsförderung_AP 01092014Der Demografische Wandel ist ein Megatrend, der das Personalmanagement in den nächsten Jahren verstärkt fordern wird. Das ergab 2013 eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V unter ihren Mitgliedern. Das bedeutet, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter – ob jünger oder älter – als wertvolle Ressource zu erhalten und zu fördern. Einer aktuellen RNW-Untersuchung zufolge erkennen viele Unternehmer die auf sie zukommenden Engpässe und Handlungsbedarfe allerdings noch nicht so recht.

Noch wenig bekannt in Unternehmen ist der zielgerichtete Einsatz der Natur zur Steigerung des psychischen und physischen Wohlbefindens. Ein Mitarbeitergarten erfüllt hierbei nicht nur die Aufgabe eines „Grünraums“ zur Erholung und Entspannung. Er kann auch als Ort für Team Building-Maßnahmen genutzt werden: körperliche Arbeit im Team und Rituale wie gemeinsam ernten und essen schweißen zusammen. Was bei der Einrichtung von Mitarbeitergärten zu beachten gilt und wie Unternehmen davon profitieren können, lesen Sie in der neuen Ausgabe des marktmacher50plus auf Seite 10.

Seniorexperten als Wettbewerbsvorteil

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 8. Mai 2014 schreibt Lars Ruzic unter dem Titel „Oldie, but Goldie – Immer mehr Konzerne sind auf ihre Rentner angewiesen“ einen Beitrag über die Bedeutung von Wissen und Erfahrung ehemaliger Mitarbeiter für viele Unternehmen.

BoschScreenshotEr schreibt über Seniorexperten, die bei Bosch hinzugezogen werden, wenn Not am Mann und Know-how gefragt ist. Weltweit haben sich inzwischen 1600 Rentner bei der Bosch Management Support GmbH (BMS) registrieren lassen. Mit der BMS-Gründung vor 15 Jahren war Bosch ein Vorreiter bei der Nutzung des breiten Erfahrungsschatzes seiner „Oldies“. Dieses Beispiel hat Schule gemacht.

MSS – Management Senior Service –, Mitglied des ReifeNetzwerkes, hat genau dieses Problem bereits seit längerer Zeit erkannt. Die MSS-UnternehmerHilfe eG vereint ein Team von Unternehmern und Führungskräften aus verschiedenen Branchen mit langjähriger Erfahrung, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an kleine und mittlere Unternehmen weitergeben (www.mss-unternehmerhilfe.de).

Das Unternehmen AgeCon GmbH & Co.KG – ebenfalls Mitglied im ReifeNetzwerk – hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen beim demografischen Prozess zu beraten und zu begleiten. Der Ansatz zielt darauf ab, das Wissen im Unternehmen zu belassen, bevor die Mitarbeiter ausscheiden (www.agecon.de). Eine Sprecherin der IG Metall meint dazu: „Es muss im Interesse des Unternehmens sein, da eine strategische Personalplanung zu machen.“

Martin Kind: „Ich will 104 Jahre alt werden“

Martin Kind

Martin Kind beim 3. ReifeForum des ReifeNetzwerkes

Martin Kind, erfolgreicher Unternehmer und Hannover 96-Klubchef, wünscht sich  zu seinem 70. Geburtstag nur: „Ich will 104 Jahre alt werden“.

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 28. April 2014 sagt er, dass er sein Leben liebt: „Ich bin fit. Ich arbeite gerne. Ich lebe gerne. Ich nehme Herausforderungen und Verantwortung an.“ … Sein Arzt habe ihm gesagt, er hätte gute Gene und das könne klappen.

Das ReifeNetzwerk gratuliert Martin Kind zu seinem Geburtstag und wünscht ihm, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen. Gleichzeitig sind seine Aussagen Wasser auf die Mühlen des ReifeNetzwerks. Es ist schon lange der Meinung, dass  kostbaren Ressourcen vergeudet werden, wenn man die Erfahrung, das Wissen und das Urteilsvermögen älterer Arbeitnehmer nicht nutzt. Bei der Diskussion zur Rente mit 63 oder bis 70 Jahren werden diese positiven Faktoren viel zu selten erwähnt.

Das Projekt „Value Protection“ vom ReifeNetzwerk-Mitglied Peter Apel greift diese Aspekte auf. Value Protection ist ein Programm zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des über die Jahre im Unternehmen aufgebauten Human Kapitals. Die von Mitarbeitern erworbenen Werte wie Erfahrung, Wissen, Kenntnis und Urteilsvermögen müssen geschützt, gepflegt und entwickelt werden – auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Value Protection ist das Programm, mit dem dies möglich ist.

Mehr dazu unter www.reifenetzwerk.de

Wege aus dem Renten-Engpass (3)

EngpassWachsende Rentnerzahlen, höhere Lebenserwartungen und sinkende Geburtenraten – für einige Jahrzehnte werden diese demografischen „Grundströmungen” Deutschland prägen und dabei an Kraft noch deutlich zunehmen.

Das Berlin Institut hat in einer Studie Empfehlungen erarbeitet, wie dem sich hieraus ergebenden und sich weiter zuspitzenden Renten-Engpass zu begegnen ist. In Teil 1 unseres Berichts haben wir die Empfehlungen für staatliche Stellen behandelt, in Teil 2 die für Betriebe. Sehr grob zusammengefasst war der Grundtenor dieser Empfehlungen: Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit durch Öffnung staatlicher / öffentlicher Regelungen, Investitionen in Kompetenz- und Fitness-Erhalt, Aufwertung des Ansehens und der Wertschätzung älterer Mitarbeiter. Hauptziel: möglichst Viele sollten möglichst lange arbeiten. Das ist nicht nur gut für die Sozialsysteme sondern meist auch für den Einzelnen selbst.

Es ist eine Stärke der Studie, dass an dieser Stelle nicht mit dem Analysieren, Denken und Empfehlen aufgehört wurde. Vielmehr hat man sich die Frage gestellt: konkurriert möglicherweise diese nach hinten verlängerte Lebensarbeitszeit mit anderen, ebenso erstrebenswerten Aktivitäten, so dass die entsprechenden Empfehlungen netto gar keine Entlastung bringen? Oder etwas konkreter: gibt es Wechselwirkungen zwischen bezahlter Arbeit und ehrenamtlichen Engagements?

Die Findings hierzu wollen wir in diesem dritten und letzten Teil kurz behandeln. Die kostenlose Studie selbst („Produktiv im Alter”, 60 Seiten konzentrierte Information) kann beim Berlin Institut bestellt werden.

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Wege aus dem Renten-Engpass (2)

luce alla fine del tunnelWachsende Rentnerzahlen, höhere Lebenserwartungen und sinkende Geburtenraten – für einige Jahrzehnte werden diese demografischen „Grundströmungen” Deutschland prägen und dabei an Kraft noch deutlich zunehmen.

Das Berlin Institut hat in einer Studie Empfehlungen erarbeitet, wie dem sich hieraus ergebenden und sich weiter zuspitzenden Renten-Engpass zu begegnen ist. In Teil 1 unseres Berichts haben wir die Empfehlungen für staatliche Stellen behandelt.

In diesem Teil 2 geht es um die Empfehlungen für die Betriebe.

Die kostenlose Studie selbst („Produktiv im Alter”, 60 Seiten konzentrierte Information) kann beim Berlin Institut bestellt werden. Auszüge wurden Anfang Dezember in der Körber-Stiftung vorgestellt.

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Wege aus dem Renten-Engpass (1)

Engpass+Drei Entwicklungen führen die deutsche Bevölkerung in diesem Jahrhundert in einen dramatischen Renten-Engpass:

  1. Die Zahl der Beitragszahler geht zurück: es gibt zu wenige Neugeborene und zu wenige junge Zuwanderer.
  2. Die Zahl der Beitragsempfänger wächst (1): In den nächsten 25 Jahren kommen die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter.
  3. Die Zahl der Beitragsempfänger wächst (2): Die Rentenzeit wächst stetig auf Grund kontinuierlich wachsender Lebenserwartungen.

Wie soll man reagieren? Und wer ist überhaupt „man”? Diesen Fragen geht das Berlin Institut in seiner kostenlosen Studie „Produktiv im Alter” nach. Anfang Dezember wurden einige Kernergebnisse der Studie auf einer Veranstaltung der Körber-Stiftung in Hamburg vorgestellt.  Weiterlesen

Rentenalter zu starr

Wer lange hart gearbeitet hat, soll ein sicheres Recht auf eine auskömmliche Rentenzeit haben.

Das klingt zunächst gut und richtig, und gilt als einer der fest verankerten Ecksteine der deutschen Sozialversicherung. Doch der Stein hat Risse. Zum einen wissen wir schon lange um das Problem der Altersarmut: kein auskömmliches Leben trotz braver, langjähriger Rentenzahlung.

Aber mit der schrittweisen Verschiebung der Lebenserwartungen in Richtung 90 Jahre hat sich noch ein weiteres Problem aufgetan: Das der leistungsfähigen wie -willigen Rentner.

Es gibt nämlich eine wachsende Gruppe von Männern und Frauen in Deutschland, die zwar das Rentenalter erreicht haben, aber gerne noch weiter arbeiten würden und könnten. Weiterlesen

Demografiewandel: Unternehmen sind nicht fit!

RenteDeutsche und österreichische Unternehmen erkennen und erleben den Handlungsbedarf in Sachen Demografiewandel für ihre Human Resources-Strategie, aber handeln noch nicht in angemessenen Umfang.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der internationalen Beratungsagentur Towers Watson. Grundlage sind Befragungen von 116 Verantwortlichen für den HR-Bereich in großen Unternehmen.

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Altenpfleger werden – ein Beruf mit Zukunft

Für Menschen, die gerne intensiv mit Menschen arbeiten, bieten die Pflegeberufe viele interessante Möglichkeiten. Und sicher ist dabei: Wer diesen Weg wählt, hat fast schon eine Arbeitsplatzgarantie – der Bedarf an kompetenten, ausgebildeten Fachkräften wird auf jeden Fall weiter steigen.

Dies gilt in besonderem Maße für das Spezialsegment „Altenpfleger“. Es ist eine interessante Option für Berufsanfänger wie Neueinsteiger.

Die Stiftung Warentest hat hierzu nun eine kostenlose Broschüre erstellt, die zu den wichtigsten Fragen und Möglichkeiten einen guten Überblick sowie konkrete praktische Auskunft gibt. Über diesen Link kommt man direkt auf die Download-Seite.

Das PDF hat acht Seiten, vollgestopft mit Detail-Informationen zu den Punkten

  • Nachfrage am Arbeitsmarkt
  • Anforderungen des Berufsbildes
  • Beschreibung des Ausbildungsganges (sehr ausführlich)
  • Staatliche Förderungen und Zuschüsse
  • Verwandte Berufsbilder als Alternative

Alles zusammen: eine gute Orientierungs-Hilfe für jeden, der sich für diesen anstrengenden, aber auch sehr erfüllenden Beruf interessiert.