Arbeiten im Alter – eine Frage der Lebensplanung

Arbeiten im Alter wird in den letzten Jahren immer häufiger diskutiert und publiziert und das ist gut so. Wenn man sich mit zunehmendem Alter mit seiner weiteren Lebensplanung auseinandersetzt, gehört dazu auch die Möglichkeit, einer weiteren Tätigkeit nachzugehen, in welcher Art auch immer. Und diese Entscheidung sollte jedem Einzelnen überlassen werden.

Jemand, der die längste Zeit seines Berufslebens körperlich schwer gearbeitet hat, wird gute Gründe haben, vorzeitig in Rente zu gehen. Für ihn stehen Themen wie Erhaltung der Gesundheit oder bestimmte Hobbies im Vordergrund. Andere wiederum werden aufgrund einer niedrigen Rente eine Nebentätigkeit anstreben oder ausüben müssen.

Die häufig zu lesende These „… ein hoher Bildungsabschluss wirkt sich sehr positiv auf die Erwerbsquote im Alter aus“, ist bei näherer Betrachtung nicht sonderlich überraschend. Wer sein Berufsleben mit einer guten Qualifikation begonnen, die Karriereleiter aufgestiegen und für den das Arbeitsleben ein wesentlicher Faktor im Leben ist, der wird hoffentlich auch rechtzeitig darüber nachdenken, wie er seine Ruhestandsphase – mit und ohne Müßiggang – gestalten kann. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Lebensphase individuell und befriedigend zu planen. Dies kann erfolgen durch:

  • eine Tätigkeit bis oder über die Regelarbeitsgrenze hinaus (auch in Teilzeit und unter Beachtung der rechtlichen Bedingungen),
  • einen befristeten Einsatz in Projekten oder Beratungsaufträgen (zum Beispiel als „Wissenscoach)
  • eine Home-Office-Tätigkeit oder auch den Weg in die eigene Selbständigkeit.

Gut beraten sind auch die Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rechtzeitig dazu ansprechen und Möglichkeiten einer weiteren Beschäftigung anbieten können.

 

PortraitMeyerWerner Meyer, Personalexperte im ReifeNetzwerk, bietet Unternehmen zu diesem Punkt und dem damit einhergehenden demografischen Wandel Seminare und Beratungen an. Auch Führungskräfte, die bei diesen Überlegungen Hilfe benötigen, bietet das ReifeNetzwerk entsprechende Angebote an.

BAGSO-Checklisten: Lesen und Surfen ohne Grenzen!

Eine gute Lesbarkeit von Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren und anderen Informationsmedien ist ein Gewinn für alle Leserinnen und Leser. Für die Generation der über 50-Jährigen ist Komfort beim Lesen wegen einer oft nachlassenden Sehfähigkeit besonders wichtig. Um konkrete Tipps für Verbesserungen von Formularen bis hin zu Zeitschriften zu geben, hat die BAGSO die Checkliste „Nutzerfreundliche Printmedien“ erarbeitet. Bei deren Entwicklung bezog sie ältere Leserinnen und Leser als Experten und die Fachkompetenz des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, der Mitglied der BAGSO ist, mit ein. Mit Hilfe der Checkliste können Zeitschriften, Broschüren und andere Printmedien auf ihre Schriftgröße, auf Abstände, Kontraste, Leseführung und Verständlichkeit hin überprüft werden.

Das Internet hat älteren Menschen viel zu bieten. Es hält zum Beispiel Informationen zum Zeitgeschehen, Gesundheit und Reisen bereit und ermöglicht, bestehende Kontakte zu pflegen oder neue zu knüpfen. Unübersichtliche Internetseiten mit blinkenden Elementen und komplizierte Menüs erschweren die Handhabung und halten insbesondere ältere Menschen von der Nutzung ab. Dabei haben schon kleine Veränderungen oft große Wirkung.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) hat diese Checklisten erstellt, um Unternehmen, Verbänden und öffentlichem Sektor als Verfasser und Hersteller von Printmedien und Internetseiten ein einfaches Werkzeug an die Hand zu geben. Die Checklisten sind zum Selbstkostenpreis bei der BAGSO Service GmbH zu bestellen.

Nähere Informationen gibt darüber hinaus:
Nicola Röhricht
BAGSO Service GmbH
Hans-Böckler-Straße 3
53225 Bonn
Telefon: 0228 – 55 52 55 – 0
Fax: 0228 – 55 52 55 – 66
www.bagso-service.de

Japan: Für immer jung oder das Kawaii-Syndrom

Japan ist eine alternde Gesellschaft. In wenigen Worten könnte man die Entwicklung auch mit „immer älter – immer weniger“ zusammenfassen. Das Land erlebt den schnellsten demografischen Wandel unter den führenden Industrienationen. Aktuell sind gut 23 Prozent der japanischen Bevölkerung über 65 Jahre alt, 2050 werden es laut offiziellen Prognosen fast 40 Prozent sein. Die heute noch junge Generation lässt sich deshalb aber noch lange keine grauen Haare wachsen. Denn vor dem Alter kommt erst einmal für manche die ewige oder zumindest verlängerte Jugend.

Quelle: Lrn carrozza, Kawaii fashion found in Tokyo, Japan

Quelle: Lrn carrozza, Kawaii fashion found in Tokyo, Japan

Welches kleine Mädchen träumt hierzulande nicht davon, eine Prinzessin im rosafarbenen Spitzen- und Schleifenkleidchen zu sein. Doch irgendwann wächst sich dieser Wunsch auch aus. Nicht unbedingt in Japan. Nur sind dort die Prinzessinnen nicht unter zehn, sondern über 20 Jahre alt. Vor einiger Zeit berichtete ein deutscher TV-Sender unter dem Motto „Auf der Suche nach der ewigen Jugend“ über die hime (Prinzessinnen) gyaru, die eine von vielen Ausdrucksformen eines ganz Japan prägenden kawaii-Syndroms sind. Doch was genau ist das und wie drückt es sich aus?

Wer sich mit Japan beschäftigt begegnet vielem, was wir gemeinhin als niedlich bezeichnen würden. Damit sind wir schon beim Kern der Sache. Denn kawaii bedeutet so viel wie „liebenswert“, „niedlich“ oder „süss“. Kawaii ist auch cool, wünschenswert, charmant und unschuldig. Es ist ein prominenter Aspekt der japanischen Popkultur, der Unterhaltung, Kleidung, Lebensmittel, des Spielzeugs, persönlichen Erscheinungsbildes, Verhaltens und der Manieren. Die Verehrung der Niedlichkeit stellt damit nicht nur einen immensen wirtschaftlichen Faktor dar, sondern hat auch eine solche Akzeptanz im Ausland gewonnen, dass sie zu einem wesentlichen Aspekt von Japans globalem Image geworden ist.  Weiterlesen

Gastbeitrag: Barrierefreie PDF-Dateien

katjaKet

Mein Name ist Katja Ellbrunner-Thieme. Mit meiner Firma biete ich bapeD (barrierefreie PDF-Dateien) an. bapeD sind Dateien, deren Inhalt auch von blinden, sehbehinderten oder motorisch eingeschränkten Menschen erkannt werden kann.

Wenn Sie Informationen mit dem Internet verschicken wollen, wenn Sie möchten, dass die Datei bei Ihrem Kunden ebenso aussieht wie bei Ihnen am Rechner können Sie bapeD verwenden.

Die vergrößert dargestellte Schrift wird bei den bapeD neu umbrochen, das heißt, die Zeile ist nicht länger als der Bildschirm breit ist. Man kann sich den Text auch vorlesen lassen. Bilder sind mit Alternativtext hinterlegt, damit kann man sich deren Inhalt ebenfalls vorlesen lassen.

Zur Navigation gibt es Lesezeichen und Links, mit deren Hilfe man zu einer anderen Stelle der Seite springen kann oder auch zu einer WebSeite. Formulare können ohne Maus-Bedienung ausgefüllt werden. Man springt mit der Tastatur zum nächsten Feld.
Dies und Weiteres haben bapeD zu bieten.

Von Ihnen brauche ich eine PDF-Datei, die ich als bapeD überarbeiten kann. Oder Sie haben eine Papiervorlage, die ich scannen kann. Oder Sie stellen mir eine offene Datei zur Verfügung. Auch wenn Sie eine Idee haben, kann ich Ihnen den Entwurf für Sie erarbeiten. Die bapeD können Sie dann auf Ihre WebSeite stellen, Sie können Sie per eMail verschicken oder aber auch auf andere Art digital verbreiten.

Wenn Sie Interesse haben rufen Sie mich an oder schicken mir eine eMail.
Meine Telefonnummer ist 089.121 13 788, meine eMail-Adresse: kontakt@ket-group.de