Neunte Ausgabe des Magazins marktmacher50plus erschienen

MarktmacherTitelInternetInternet und Soziale Medien sind auf dem Vormarsch in den Zielgruppen 50plus. Viele Webseiten finden jedoch bei der stetig wachsenden älteren Zielgruppe nicht die gewünschte Akzeptanz. Die Gründe sind vielfältig. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat das Marketing-Team des ReifeNetzwerks ein Analyse-Tool, das ReifeSiegel, entwickelt. Im Kundenauftrag prüft das Team anhand von 35 Kriterien, ob die Webseite die Zielgruppen 50plus anspricht. Aber auch Check-Listen, wie man Menschen über 50 Jahre für soziale Netzwerke begeistern kann und was man bei der Kommunikation beachten muss, finden Sie im aktuellen marktmacher50plus. Mit Flop- und Hit-Prognosen helfen die ReifeNetzwerk-Experten Unternehmen, bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für Menschen ab 50 kein Geld zu verschenken. Wie Erfolge durch Involvement-Marketing zu erzielen sind, finden sich ebenfalls in dieser Ausgabe.

Altes Eisen oder pures Gold?

Wissen und Erfahrung im Unternehmen zu halten ist in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels für Unternehmen eine echte Herausforderung und zunehmend auch ein Muss. Das Programm Value Protection zeigt dazu Lösungsmöglichkeiten. Weitere Ansätze finden sich im Beitrag zu Impression Management. Auch mit einem gezielten Gesundheitsmanagement und außergewöhnlichen Mitarbeiteraktionen können Unternehmen punkten. Dieses und mehr finden sie in der Ausgabe 9 marktmacher50plus. Ab sofort zu bestellen unter www.reifenetzwerk.de.

Fachtagung „Gemeinsam durchs Netz“

Kurzmitteilung

Terminankündigung: Fachtagung „Gemeinsam durchs Netz“ im Rahmen der europäischen Geh’ online Woche am 21. März 2013

Die Hälfte der Menschen in Europa nutzt täglich das Internet, aber rund 30 Prozent nutzen es bisher noch nicht. Besonders ältere Menschen, Menschen mit geringer Bildung und Menschen mit Behinderungen sind oft nicht im Netz. Zur Überwindung der digitalen Spaltung in Europa hat die EU-Kommissarin für die digitale Agenda, Neelie Kroes, die europaweite Kampagne Get Online Week (Geh’ online Woche) ins Leben gerufen.

Die Fachkonferenz als nationale Aktivität in Deutschland 2013 zeigt gute Bespiele auf und gibt Anregungen für niedrigschwellige Zugänge ins Netz. Diskutieren Sie über aktuelle Trends im digitalen Lernen, bei der Nutzung von mobilen Endgeräten und dem gemeinsamen Arbeiten in der Cloud. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Alltagstauglichkeit der Anwendungen und auf Aspekten des Verbraucherschutzes.

Die Fachtagung findet am Donnerstag, den 21. März 2013 von 10.30 bis 16.45 Uhr statt. Ort der Veranstaltung ist die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG, Französische Straße 33 a-c, 10117 Berlin.

Anmeldung und Programm

Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern

Kurzmitteilung

Terminankündigung: Fachtagung am 13. März 2013 in Magdeburg

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) lädt zu einer Fachtagung zum Thema „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ am 13. März 2013 nach Magdeburg ein. Die Tagung wird im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert.

Sie richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Aktive im Bereich Seniorinnen und Senioren in Kommunen und Vereinen, an Träger von ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenpflege, Anbieter von ambulanten Dienstleistungen sowie an Akteure in Sportvereinen.

Nähere Informationen zur Tagung und Anmeldeformular.
Anmeldeschluss ist der 06. März 2013.

Buchtipp „Konfliktfrei vererben“

Der Erbfall ist oft ein Auslöser für schwere Familienkonflikte, die vermieden werden können. Der Ratgeber „Konfliktfrei vererben“ gibt Hilfestellungen und Anregungen, Konfliktquellen für spätere Erbstreitigkeiten rechtzeitig zu erkennen und durch eine bewusste Erbgestaltung zu verhindern.
Hauptziel dieses Ratgebers ist es, Mut zu machen. Die Autoren möchten die Leser dazu bewegen, ihr Erbe frühzeitig zu regeln und davon überzeugen, dass eine gute, ausgewogene Regelung möglich ist.
Eine wesentlich Hürde – so die Autoren – liegt in einem selbst. Bedeutet es doch, sich mit dem eigenen Tod, der eigenen Sterblichkeit und der Frage, was man denn der Nachwelt eigentlich hinterlassen möchte, auseinanderzusetzen.
Ich empfehle Ihnen dieses Buch, denn es enthält viele nützliche, kluge und einfühlsame Hinweise und Empfehlungen. Sein Testament zu machen und seinen Nachlass frühzeitig zu regeln, erleichtert es sehr. Diese Einschätzung der Autoren teile ich.

Kai J. Jonas und Hubertus A. Jonas
Konfliktfrei vererben
Ein Ratgeber für eine verantwortungsbewusste Erbgestaltung
2013, 108 Seiten, Kleinformat, € 16,95 /CHF 24,50
ISBN 978-8017-2399-6
E-book € 14,99 /CHF 20,99

„Ich versteh’ nur noch Versicherung“

Unter diesem Titel haben Prof. Dr. Günther Zimmermann und Uwe Kalinowski am
15. Oktober 2012 einen Beitrag (PDF-Download) in der Versicherungswirtschaft Heft 20 veröffentlicht. Inhalt ist das Ergebnis einer sprachwissenschaftlichen Studie zu Produktionsinformationsblättern (Pibs).

Die Sprachwissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig und des Spezialdienstleisters für Kommunikationsoptimierung lingua@media, Braunschweig, haben die Analysen mit dem neu entwickelten „Braunschweiger Verständlichkeitstest“ durchgeführt. Dieser bewertet Texte nach 25 Kriterien in den Kategorien Wortschatz, Satzbau, Semantik (Bedeutungen), Textstruktur, Leser-Orientierung und Layout. 12 Pibs zur Privaten Haftpflichtversicherung namhafter deutscher Versicherer wurden unter die Lupe genommen. Nur zwei Mal konnte die Note „gut“ vergeben werden, vier Texte waren „befriedigend“, fünf „ausreichend“, ein Produktinformationsblatt musste mit „mangelhaft“ bewertet werden.

Weitere Informationen unter www.linguaetmedia.de.

Prof. Dr. Günther Zimmermann ist Mitglied im ReifeNetzwerk und berät Banken und Versicherungen, die für ihre Kunden Transparenz schaffen wollen – besonders was die Sprache angeht.

Online-Dialog Demografischer Wandel startet am 30. Oktober 2012

Kurzmitteilung

Online-Dialog Demografischer Wandel startet am 30. Oktober 2012
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lässt vom 30. Oktober bis 26. November 2012 den Online-Dialog „Demografischer Wandel. Wie bleibt unser Land ideenreich und innovativ?“ durchführen.

Mitmachen kann man unter http://mitreden.buergerdialog-bmbf.de/demografischer-wandel/. Es können Antworten auf die Herausforderungen des Demografischen Wandels eingebracht und öffentlich diskutiert werden.

Alleinreisende und reife Menschen für Anbieter von Kreuzfahrten uninteressant?

KreuzfahrtUnerwartet habe ich Ende November 14 Tage Zeit und auch ein Budget, um mir etwas Gutes zu gönnen. Da ich gern reise, dachte ich an eine Kreuzfahrt und begann sofort mit meiner Recherche im Internet. Das Angebot ist überwältigend, aber nicht für Alleinreisende und reifere Semester. 40 bis 50 Prozent Aufschlag auf den Kabinenpreis ist heftig und grenzt schon fast an Diskriminierung, da Einzelkabinen rar und auch nicht wirklich attraktiv sind. Das Angebot ist eindeutig auf Paare, Familien mit Kindern oder Jugendliche ausgelegt.

Leicht frustiert wählte ich eine der Hotlines und hatte eine sehr freundliche und kompetente Dame am Telefon. Sie bestätigte meine Einschätzung, bot aber sofort an, mir entsprechende Angebote herauszusuchen. Ich habe verzichtet, da die Vorstellung allein unter 2.000 Menschen zu sein, mich doch erschreckt hat.

Sobald die Reedereien Menschen ab 50 und Alleinreisenden interessante Reisen anbieten, bin ich die Erste, die bucht. Die Experten des ReifeNetzwerks sind gern beratend tätig, denn sie wissen, was diese Menschen wünschen.

Flowing Generation – gemischter Senioren- und Kinderchor begeistert bei InnovAging

Gestern stimmte bei der Veranstaltung „Demografie-Management: Transfer von Erfahrungswissen sichern“ vom Projekt InnovAging einfach alles.

Der Musikbeitrag  Flowing Generation hat im Blauen Saal im HCC die rund 150 anwesenden Gäste zu Begeisterungsstürmen bewegt. Bei dem Projekt Flowing Generation singen Senioren aus dem Kulturtreff und Kinder aus dem Kinder- und Jugendhaus Hainholz gemeinsam und überwinden Grenzen – sei es Alter oder Herkunft – und schaffen so die Basis für Verständnis und Vertrauen.  Ein Beispiel, das auch in Unternehmen Schule machen könnte.

Der nachfolgende Referent  Dr. Maik H. Wagner, MW Wissenskommunikation,  hatte es zunächst schwer, da er nach diesem emotionalen Einstieg mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und seinem neuen Ansatz „Nutzenpartnerschaft“ punkten mussten. Weiterlesen

Internetnutzung: 3,2 Millionen über 70-Jährige regelmäßig im Netz

Entwicklung InternetnutzungOb über Smartphones, Notebooks, Tablet-PCs oder gewöhnliche PCs, die Wege ins Internet sind genauso vielfältig wie die Chancen, die das Netz für die Nutzer bringt. Einkaufen, mit den Liebsten kommunizieren, Behörden kontaktieren oder einfach nach Informationen suchen – das Internet ist bereits jetzt ein bedeutender Teil des gesellschaftlichen Lebens. Und das nicht nur für die Jüngeren.

Laut (N)Onliner Atlas 2012 (Basiszahlen für Deutschland) ist etwa jeder Vierte (28,2 Prozent) der über 70-Jährigen regelmäßig im Internet. Weiterlesen

Generationendialog im Alten Rathaus Hannover

„Der harmonische Krieg der Generationen“ titelte die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Thorsten Fuchs berichtete über eine Veranstaltung im Alten Rathaus Hannover – eine Kooperation von Körber-Stiftung, Deutschlandfunk und DRadioWissen.

Die Bundesministerium für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen (Jg. 1958) und die Autorin Cosima Schmitt (Jg. 1975) diskutierten vor vollem Haus über den demografischen Wandel, veraltete Altersbilder und über eine junge Generation, die in der Dauerkrise glücklich werden muss. Es moderierte Ralf Müller-Schmid, Leiter DRadio Wissen.

Die Harmonie wurde vom Moderator ein wenig „gestört“, in dem er auf die Ergebnisse der forsa-Umfrage „Altern in Deutschland“ hinwies, die im Auftrag von Körber-Stiftung und stern im März 2012 erstellt wurde. Von der Leyen bezweifelte die Studie. Schmitt meinte, auch körperlich Erschöpfte könnten vielleicht noch etwas für den Nachwuchs tun. Leider reichte die Zeit nicht, diesen Punkt zu vertiefen. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet die Ergebnisse unter www.alter-neu-erfinden.de. Wer mitreden möchte, kann das auf dem Blog www.stern.de/grossefreiheit tun oder twittern an @grfreiheit oder posten auf www.facebook.com/Koerber-Stiftung.