Liebe Frau Heidi Klum

KätheHallo, hier ist Käthe. Heute möchte ich diesen Blog mal für einen Brief an Heidi Klum nutzen.

Liebe Frau Heidi Klum,

toll was Sie alles geschafft haben. Ich bewundere Ihre Energie! Aber über Ihre Halloween-Verkleidung habe ich mich doch sehr gewundert. Und bin sehr enttäuscht. Halloween verbinde ich mit gruseligen Gestalten. Und Sie verkleiden sich als alte Frau. Mit Falten und Krampfadern. Das finde ich nun wirklich gruselig. Finden Sie uns ältere Menschen zum Gruseln? Und sie posten auch noch alles ganz stolz auf Ihrem Twitter-Account. Auch viele Medien berichten über Ihre tolle gruselige Verkleidung. Und loben Sie in den höchsten Tönen. Ich dachte eigentlich immer, wir Älteren haben mittlerweile einen festen Platz in der Gesellschaft. Und werden geachtet und gehört. Und nicht als gruselige Wesen betrachtet, die nur zu Halloween nach draußen dürfen.

Liebe Frau Klum – das war nix.

Herzliche Grüße

Ihre Käthe

 

Ist das Internet reif?

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe, ja ich war lange ruhig. Ein gutes Zeichen – gab nichts, worüber ich mich mal wieder geärgert habe… oder vielleicht bin ich auch schon zu „abgestumpft“? Eine Aktion der BAGSO hat mich aber aufgerüttelt… Gestern, am 29. Oktober war der internationale Internettag (es gibt ja mittlerweile für alles „einen Tag“). Und dieses nimmt die BAGSO zum Anlass, sich eine ganze Woche mit dem Thema zu beschäftigen. Thema: Ist das Internet reif für Ältere?

Ich kann das klar beantworten: NEIN! Manchmal kann ich Schriften nicht lesen, oder es blinkt und quietscht. Manchmal verliere ich mich auf den Seiten, oder ich finde einfach nicht das, was ich suche…. Natürlich gibt es auch gute Beispiele…. ich nutze die Möglichkeiten des Internets ja auch täglich, aber es gibt durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Bei der Entwicklung des ReifeSiegels habe ich auch meine Erfahrungen eingebracht.

Bedienungsanleitungen für iPhone und iPad

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe. Auch ich habe jetzt Neuland betreten: Ich habe ein iPhone… soll ja alles so toll und und so einfach sein. Und ich kann immer mit meiner Familie und meinen Freunden in Kontakt bleiben. Ist schon klasse. Aber so einfach ist es nun doch nicht….

Ich habe aber eine gute Bedienungsanleitung gefunden: „Stiftung Warentest iPhone und iPad für Einsteiger“. Alles ausführlich erklärt, viele Bilder und leichte Beschreibungen. Ja, das Buch wiegt mehr als das iPhone, aber ich muss es ja nicht in meiner Handtasche rumschleppen. Die Autoren: Thomas Feibel und Ole Meiners haben da ein besitzenswertes Nachschlagewerk geschaffen. Die € 14,90 sind gut angelegt.

Das einzige was mich stört ist ab und an der Hinweis auf den jungen Nachbarn oder den Enkel, den man ja fragen könnte. Aber wahrscheinlich trauen die beiden jungen Männer uns älteren Leuten ja zu wenig zu. Mein junger Nachbar hat in dem Buch auch schon mal nachgeschaut und sofort die Antwort auf seine Frage gefunden.

Jetzt aber genug gelobhudelt… ich wünschte mir, für meinen Fernseher mit DVD-Player oder auch mein Auto gäbe es ähnlich gute Anleitung. Freue mich wie immer auf Post!

Und wer die Anleitung auch haben möchte: http://www.test.de/shop/bildung-beruf/iphone-und-ipad-fuer-einsteiger-sp0299/

“Die 66″ – mein Messe-Tip

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe! Am vorletzten Wochenende war ich in München auf der Messe “Die 66″. Ist ja die größte für uns Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Ich wollte da schon immer mal hin – und diesmal hat endlich geklappt. Was soll ich sagen – ich war überwältigt.

Was es nicht alles so gibt: Reisen, Räder, Autos, Kosmetik, Möbel, Computer und noch so vieles mehr. Wären da nicht die vielen älteren Besucher gewesen, ich hätte nicht gemerkt, dass ich auf einer Messe für ältere Menschen bin. Eigentlich wollte ich ja nur einen Tag bleiben und mir am zweiten München anschauen, dann war ich aber doch zwei Tag auf der Messe. Neben den Austellern wurden auch noch sehr viele interessante Vorträge angeboten. Auch das Bühnenprogramm und die Modenschauen haben mich begeistert.

Ich bin ja selten zufrieden zu stellen – aber hier war ich es. Ganz ohne wenn und aber. Für nächstes Jahr habe ich mir den Termin schon notiert: “Die 66″, 04. bis 06. April 2014, Leipzig, http://www.die-66.de. Aber vielleicht fahre ich vom 25. bis 27. Oktober auch schon nach Leipzig.

Senioren-Bachelor? Wer will das denn sehen?

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe. Habe grade gelesen, dass Markus Lanz einen Senioren-Bachelor im ZDF angekündigt hat!! Wer will das denn sehen? Ältere Menschen, die sich gegenseitig anbiedern? Können Sie sich vorstellen, dass sich 20 erfahrene Frauen in ein Haus begeben um dann ab und an mal einen einzigen Mann zu treffen und auf seine Rose zu warten? Und um die Rose zu bekommen, alles, ja wirklich alles tun?? Mir fällt es schwer… aber ich versteh ja auch schon den jetzigen Bachelor nicht (und schon gar nicht die Frauen, die dort mitmachen.) Die Ankündigung klingt jedenfalls für mich so, als wenn jetzt Senioren-Veräppelung Herrn Lanz aus dem Quotenkeller helfen soll. Senior-Aufschrei!

Was meinen Sie?

Die neue Mode – E-Bikes

Fotolia_18614583_S(KaetheKlein)Hallo, hier ist Käthe. Heute möchte ich mit Ihnen ein Erlebnis teilen. Der Winter geht und ich habe mein Fahrrad wieder rausgeholt. Und wie ich mich wieder an das ungewohnte Gefühlt gewöhnte, schossen zwei ältere Herren ebenfalls auf Fahrrädern in einem Affenzahn an mir vorbei. Erst hatte ich ja mächtig Respekt – aber dann meinte ich was zu hören… Mein Nachbar hat mich dann aufgeklärt. Die Herren hatten wahrscheinlich E-Bikes. Früher hieß das Fahrrad mit Hilfsmotor und war unter echten Radlern verpönt.

Heute scheinen die E-Bikes die Renner – im echten Sinne des Wortes – in den Generationen 50plus zu sein. Radeln ohne anzustrengen – dann kann ich doch auch gleich Auto fahren? Und gefährlich finde ich die auch. Die sollen bis zu 25km schnell sein.

Ich hoffe, dass ich die weiteren Begegnungen überlebe. Genauso wie die Kinder, Hunde und alle weiteren Lebewesen, die sich auch auf Radwegen tummeln und nicht so schnell sind.

Was meinen Sie? Freue mich auf Ihre Beiträge

Schweizer genießen ihr Alter

Hallo, hier ist mal wieder Käthe. Wegen der vielen Feiertage habe ich das tägliche Geschehen nicht so verfolgt…. und meine Meinung zu Verkäufern, Läden und Banken ist ja bekannt. Geändert hat sich immer noch nichts. Ich werde oft immer noch als Deppin behandelt. Aber je älter ich ich werde, desto mehr sage ich auch vor Ort meine Meinung.

Was ich aber heute berichten will: Ich liebe die Schweizer für Ihre Offenheit! Laut einer aktuellen Umfrage des Internetportals 50plus.ch. genießen die Erfahrenen ihren Sex heute mehr als mit 25! Kein Wunder – hat man(n) (und Frau) doch auch mehr Erfahrung und weiß, was man will. So wie halt auch im Leben außerhalb des Bettes! Hier lesen Sie mehr zu der Untersuchung.

Und wo wir grad beim Thema sind: Unbedingt anschauen muss ich mir auch noch den Film “Paradies: Liebe“. Ältere Damen fliegen nach Kenia um Liebe und Aufmerksamkeit von ihren jüngeren Partnern zu bekommen. Paradies

Heute also mal etwas Anderes aus der Welt der Damen über 50. Aber wir können doch über alles reden – Oder?

Bond ist zu alt? Skyfall mit einem “altersgemischten Team”.

Hallo, hier ist Käthe! Letztes Wochenende habe ich mir den neuen Bond-Film “Skyfall” angeschaut. Bond bekommt einen neuen Waffenmeister – der alte Q ist ja nicht mehr dabei. Und der neue ist viel jünger als Bond (bisher war Q ja immer viel älter). Die gegenseitige Begeisterung hält sich bei der ersten Begegnung in Grenzen. Bond glaubt, der junge ist nicht leistungsfähig, da ihm die Erfahrung fehlt. Und Q denkt, Bond ist zu alt, um noch Leistung zu erbringen. Also so, wie im täglichen Arbeitsleben auch: Junge haben Vorurteile gegenüber den Älteren und umgekehrt.

Vielleicht sollten sich alle mal den neuen Bond anschauen – denn kurz darauf sind die beiden ein unschlagbares Team, wenn es drauf ankommt. Jeder hat seine Stärken (und Schwächen) aber gemeinsam bekämpfen sie (natürlich) erfolgreich das Böse. Im täglichen Arbeitsleben kämpft man nicht gegen das Böse, aber man kämpft ja um Lösungen. Man kann also vielleicht aus dem Bond sogar etwas fürs tägliche Leben lernen (das war ja nicht bei jedem Bond-Film so).

Was meinen Sie? Kann ein altersgemischtes Team im richtigen Leben funktionieren bei aller gegenseitigen Skepsis? Was sind aus Ihrer Sicht die Voraussetzungen für ein Gelingen? Ich freue mich auf ihre Meinungen zu so einer Zusammenarbeit, nicht nur der von Bond und Q.

Ein Beispiel das Schule machen könnte

Hallo zusammen, am Wochenende war ich seit langem Mal wieder in der Kirche. Nein, ich will jetzt niemanden bekehren – keine Angst (könnte ich auch gar nicht). Aber trotzdem möchte ich darüber berichten, wie sich die Kirche (oder vielleicht auch nur die kleine Gemeinde in Norddeutschland) auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe eingestellt hat:

  • Am Eingang werden Gesangsbücher verteilt – in Normal- oder Großschrift!
  • Es gibt “Parkplätze” für Rollatoren (und Kinderwagen)
  • Neben den Bänken gibt es auch einzelne Stühle (für Eltern mit kleinen Kindern oder Menschen, die in den engen Bänken nicht sitzen können)
  • Selbstverständlich gibt es eine Rampe (für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle)

Viele Kleinigkeiten, die einen Gottesdienstbesuch angenehmer und komfortabler machen.

 

Und es geht doch ….. endlich mal Gutes!

Hallo, hier ist mal wieder Käthe, eigentlich spreche ich ja immer Missstände an. Und schreibe auf, worüber ich mich ärgere und was Unternehmen aus meiner Sicht ändern sollten. Heute möchte ich Ihnen viel Positives berichten. Ich war ein paar Tage an der Ostsee. Dort funktioniert ein wunderbares Miteinander von Alt und Jung. Die Unternehmen und die Verantwortlichen am Ort haben die Bedürfnisse der Urlauber verstanden. Zugänge zum Strand, die so angelegt sind, dass man sie mit dem Kinderwagen genauso nutzen kann wie mit dem Rollator. Auch sind alle Fußwege so gebaut, dass man keine Hindernisfahrt machen muss. Die Restaurants haben sich auf alle Gäste eingestellt. Es gibt von den meisten Gerichten kleinere und größere Portionen (auch Kindern wollen nicht immer den obligatorischen Kinderteller mit Pommes und Fischstäbchen). Das Unterhaltungsprogramm bietet für alle Altersklassen etwas. Und worüber ich mich sehr gefreut habe: In den Läden und Restaurants waren junge, mittelalte und auch ältere Mitarbeiter beschäftigt. Alle waren nett und freundlich. Und konnten Fragen kompetent beantworten. Es geht doch! Wenn ein funktionierendes Miteinander im Kleinen klappt – dann habe ich auch noch Hoffnung, dass es auch im Großen klappt!

Kennen Sie auch gute Beispiele? Ich freue mich auf positive Meldungen!