Karriereberatung und Bewerbungscoaching auch für 50plus interessant

Karriereberatung und Bewerbungscoaching lassen sich für jede berufliche Position durchführen und sind auch keine Frage des Alters. Anlass kann der Neuanfang in einem Unternehmen sein, aber auch ein Outplacement mit einer beruflichen Neuorientierung.

Jeder sollte sich die Frage nach der beruflichen Situation und weiteren Entwicklungsmöglichkeiten in bestimmten Zeitabständen stellen. Dabei geht es um Fragen nach der Zufriedenheit mit der derzeitigen Tätigkeit und der Aufgabenerfüllung, nach den weiteren Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen, den Rahmenbedingungen oder dem Wunsch, etwas Neues oder ganz anderes zu machen. Ist eventuell ein Wechsel sinnvoll und wenn ja, in oder außerhalb der Branche oder besteht der Wunsch, eine ganz andere Tätigkeit auszuüben und wie kann diese berufliche Neuorientierung erfolgen?

Auf diese Fragen geben die Karriereberatung und das Bewerbungscoaching Antworten. In Klärungsgesprächen mit einem erfahrenen Berater oder Coach werden die Grundlagen für eine Neuorientierung, berufliche Möglichkeiten und Bewerbungsstrategien entwickelt. Die Karriereberatung erfolgt dabei in folgenden Teilschritten:

  • Ist-Analyse des bisherigen Werdegangs und Erstellung eines Potenzial- und Eignungsprofils.
  • Wünsche und Erwartungen aufnehmen und aus einem Ziel-Ist-Vergleich Lösungsätze entwickeln.
  • Entwicklung einer persönlichen Karrierestrategie anhand des erstellten Fähigkeits- und Leistungsprofils.
  • Konkretisierung von verschiedenen Maßnahmen für ein zielgerichtetes Newplacement (u.a. durch Nutzung von Netzwerken und direkten Firmenkontakten, Kurzbewerbungen an Zielunternehmen, gezielte Internetsuche/online-Stellenmarkt und Stellengesuche).

Im Rahmen eines Coachings werden dann die zuvor erarbeiteten Grundlagen in konkrete Bewerbungsaktivitäten und ein persönliches Bewerbungsmarketing eingebaut. Die weiteren Bausteine sind:

  • Erstellung und Gestaltung von zeitgemäßen Bewerbungsunterlagen (Kurzprofil, individuelles Know-how- und Erfolgsprofil, Anschreiben).
  • Training für Telefonate und Vorstellungsgespräche (Gesprächs- und Verhaltenstraining, wie antworte ich auf bestimmte Fragen).
  • gezielte Vorbereitung auf anstehende Vorstellungsgespräche.
  • Hinweise für Vertragsverhandlungen und arbeitsvertragliche Regelungen.

Im Rahmen des Trainings werden auch Einblicke in die Entscheidungsprozesse von Unternehmen bei personellen Maßnahmen gegeben und verschiedene Fallgestaltungen im Bewerbungsprozess angesprochen.

Das Honorar für diese Dienstleistung ist steuerlich absetzbar.

 

PortraitMeyerWerner Meyer, Personalexperte im ReifeNetzwerk, bietet Unternehmen zu diesem Punkt und dem damit einhergehenden demografischen Wandel Seminare und Beratungen an. Auch Führungskräfte, die bei diesen Überlegungen Hilfe benötigen, bietet das ReifeNetzwerk entsprechende Angebote an.

Was bedeutet Industrie 4.0 für Führungskräfte?

Nach verschiedenen Studien wird der Prozess der Digitalisierung und von Industrie 4.0-Anwendungen rasch voranschreiten. So will zum Beispiel bis 2020 die deutsche Industrie 40 Mrd. Euro pro Jahr in 4.0 investieren. Auch wenn die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten je nach Branche, Industriezweig, Beschäftigtenstruktur und Unternehmensgröße unterschiedliche „Reifegrade“ aufweist – dieser Prozess wird sich weiterhin rasant entwickeln.

Effizienzsteigerungen, Kosteneinsparungen, verbesserte Planungsinstrumente, erhöhte Flexibilität, gesteigerte Kundenzufriedenheit und Wachstum sind die unternehmerischen Vorgaben für diese Art der Investitionen. Insbesondere bei größeren Unternehmen ist der technologische Wandel schon seit langem Teil der Unternehmensstrategie und deren weltweiter Vernetzung von Wertschöpfungsketten. Diese Neuausrichtung beinhaltet nicht nur technische und digitale Veränderungen, sondern stellt auch an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und das Management neue Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um geänderte Kompetenzanforderungen in den Feldern Berufsausbildung, betriebliche Qualifizierung und Weiterbildung, sondern auch um Anforderungen an Führungskräfte im Rahmen vernetzter Arbeitsstrukturen und Geschäftsabläufe. Weiterlesen

BMFSFJ: Senioren – ein unbedeutendes Nebenthema?

Breites Aufgabenfeld
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, kurz BMFSFJ, hat thematisch keinen so scharfen Rand, wie etwa das Verteidigungs- oder das Außenministerium.
Vieles, was nicht explizit zu den vier Begriffen des Namens gehört, muss oder sollte zumindest ebenfalls vom BMFSFJ betreut und behandelt werden. Die Lebenssituation von Randgruppen etwa, Behinderte, Flüchtlinge oder Homosexuelle ist so ein nicht konkret benannter, aber doch relevanter Themenkomplex. Auch das Zusammenleben von Generationen, das Anerkennen und Fördern von freiwilligem Bürger-Engagement oder die Radikalismus-Prävention – in welchem anderen Ressort sollte man sich um diese Themen kümmern?
Man kann dem BMFSFJ also nicht vorwerfen, dass es regelmäßig über den engen Kreis der vier Buchstaben hinausgeht und sich weiteren aktuellen Themen und Problemen zuwendet. Es ist gut, dass das geschieht.

Senioren abgeschrieben?
Verwundert darf man aber doch sein, wenn ein explizit im Namen genanntes Thema anscheinend so gar keine Relevanz im Ministerium hat. Die Rede ist von den Senioren. Natürlich findet man auf der Webseite zu den Senioren einiges. Doch Menüs von Webseiten sind geduldig. Hinter ihnen kann man vieles verstecken, auch die Leere.
Womit beschäftigt sich das Ministerium wirklich? Was ist der Ministerin wichtig? Es sind die Themen, mit denen sie in die Medien geht.  Also haben wir die Pressemitteilungen des Hauses ausgewertet.
In der laufenden Legislaturperiode hat das BMFSFJ 298 Pressemitteilungen herausgegeben (Stand 10.4.2016). Davon hatten 9 die Senioren zum Thema. Von diesen 9 Mitteilungen bezogen sich 6 auf Programme rund um Alzheimer und Demenz und 3, alle aus 2016, auf demografische Erkenntnisse des statistischen Jahrbuchs und die (durchaus interessante) Broschüre „Ältere Menschen in Deutschland und der EU“.
Von den anderen 289 Pressemitteilungen hatten 105 „Jugend“ (vornehmlich im Sinne von „Kinder“) als Thema, 70 „Frauen“ und 56 „Familie“. 58 Pressemitteilungen bezogen sich auf eines der oben genannten sonstigen Themen.

161004-schwesig-pressemitteilungenDiese Schieflage, und anders kann man die aktuelle Fast-Bedeutungslosigkeit des Senioren-Themas in den Pressemitteilungen des BMFSFJ ja nicht bezeichnen, ist keine schon lange geübte Praxis.
Die Vorgängerinnen im Amt, Frau Schröder und Frau Von-der-Leyen gaben dem Senioren-Thema in ihrer Arbeit deutlich mehr öffentliche Bedeutung und Aufmerksamkeit, als dies unter Frau Schwesig der Fall ist.

Alles nur ein anderer Kommunikationsfokus?
Die Frage ist allerdings: ist diese neue „Vernachlässigung“ nur scheinbar, nur kommunikativ? Es könnte ja sein, dass die Pressemitteilungen lediglich widerspiegeln, womit man besonders hell und strahlend gesehen werden möchte. „Positionierung“ sagt man dazu im Marketing. Auch Politiker dürfen das.
Ist also alles nur eine etwas verschobene Fassade, die Arbeit an der Sache selbst läuft möglicherweise wie bisher? Alles geht ungeschmälert weiter, kein Programm, keine Studie, keine Förderung und keine interne Abteilung mit Fokus auf Senioren haben unter Ministerin Schwesig unverhältnismäßige Einbußen erlebt?
Ist es so? Oder ist unser Argwohn berechtigt, nämlich dass Senioren zwar noch an zweiter Stelle im Namen des Ministeriums stehen, aber irgendwo weit hinten, wenn es um Mittel und Maßnahmen geht?
Wir sind unsicher und erhalten hierzu gemischte Signale von den Kollegen.

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peter-apelÜber Peter Apel

Autor, Blogger und Sprecher. Ich schreibe gerne über Trends und Entwicklungen im digitalen Umfeld. Ich liebe Bewegung und Veränderung. Gute Innovationen können mich begeistern.
Privat bin ich Partner, Vater, Großvater und Freund. Ich segle und radle gern – in Deutschland wie in Frankreich.

http://www.peter-apel.de

Smart Home: Alte Menschen akzeptieren moderne Technik

Tablett als Bediengerät

Tablet-PC als altersgerechtes Bediengerät
Foto: Cibek

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet mit ungeheurem Tempo voran – vom Arbeitsplatz über die Mobilität bis hin ins Wohn- und Schlafzimmer. Häufig unbemerkt in der öffentlichen politischen Diskussion ist auch die Wohnungswirtschaft längst in der digitalen Welt angekommen. Im Vermietungsprozess sind bereits seit vielen Jahren digitale Medien im Einsatz. Auch ein digitaler Prozess von der Mängelanzeige bis zur Handwerkerbeauftragung ist längst Standard.

Dennoch hat die Wohnungswirtschaft gegenüber vielen anderen Branchen einen immensen Nachholbedarf. So sind zum Beispiel die Gebäudezustandserfassung und die Mieterkommunikation in der Regel nicht oder nur teilweise in einem digitalen Prozess erfasst. Unter dem Stichwort Wohnungswirtschaft 4.0 suchen vermehrt Wohnungsunternehmen nach Ansätzen für ein Gesamtkonzept, das unter anderem die Aufgabenfelder Energie und Energieerzeugung, digitale Datenerfassung und Mieter-Portallösungen sowie digitale Erfassungs- und Abrechnungsprozesse von Energieverbräuchen beinhaltet.

Entgegen einer teilweisen digitalen Zurückhaltung in der Branche setzen bereits seit Anfang des neuen Jahrtausends Wohnungsunternehmen unterschiedlicher Größen und Rechtsformen technische Assistenzsysteme ein. Diese halten mit Bezeichnungen wie Ambient Assisted Living (AAL) und Smart Home zunehmend in Mietwohnungen Einzug. Sie helfen älteren und beeinträchtigten Menschen, länger sicher, komfortabel und eigenständig in ihrer angestammten Umgebung und Wohnung leben zu können. Aber nicht nur Mieter(innen), sondern auch Wohnungsunternehmen und die Gesellschaft profitieren. Zudem wird der Gesundheitsstandort Wohnung gestärkt.

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Gartenarbeit ohne Bücken: Hochbeete sind eine Lösung

2+Die Gartenarbeit kann ab einem bestimmten Alter beschwerlich werden, besonders das Bücken lässt manchen Gartenbesitzer in fortgeschrittenem Alter über Alternativen nachdenken. Denn eigentlich liegt Gartenarbeit gerade bei den Älteren voll im Trend und sie haben anders als die Jüngeren die Zeit und die finanziellen Möglichkeiten, sich intensiv mit dieser Freizeitbeschäftigung auseinanderzusetzen. Für Gartenberater oder -planer bietet es sich daher an, diese lukrative und kauffreudige Klientel unter anderem über die Vorzüge von Hochbeeten zu aufzuklären.

Gärtnern auf hohem Niveau
Hochbeete lohnen sich für jeden Garten, vor allem, wenn sie für den eigenen Kräuter- und Gemüsebau genutzt werden. Auch Anfänger behalten leicht den Überblick, selbst wenn sie vieles durcheinander pflanzen. Die Kräuter, Salate und Gemüsepflanzen können dichter gesetzt und nach der Ernte kann jede entstehende Lücke wieder genutzt werden. Aber auch Zierpflanzen können in Hochbeeten schön in Szene gesetzt werden.

Rückenfreundlich und pflegeleicht
Der größte Vorteil von Hochbeeten ist aber das rückenfreundliche Arbeiten. Bücken braucht sich hier niemand mehr, wenn er die Höhe des Hochbeets an seine Körpergröße anpasst. Und sogar im Sitzen vom Rollstuhl aus kann man seine Leidenschaft an speziellen Hoch- und Tischbeeten ausleben. Der anfänglich größere Aufwand durch das Bauen und Füllen des Beetkastens wird bereits im ersten Anbaujahr wettgemacht.

Hochbeete in der Gartengestaltung
Unter einem Hochbeet verstehen die meisten Menschen ein freistehendes, kastenförmiges Gebilde zum Anbau von Nutzpflanzen. Doch es gibt viel mehr Möglichkeiten, Hochbeete in den Garten zu integrieren. Gut ist, wenn man  sie von vornherein mit einplant. Besonders an der Terrasse kann es sinnvoll sein, niedrige Hochbeete als Abgrenzung zu bauen. Bepflanzt man sie nur teilweise, kann man die restlichen Flächen mit einer passenden Abdeckung zum Sitzen oder zur Aufbewahrung von Sitzkissen, Gartenutensilien u.a. nutzen. Bei Reihenhäusern kann ein Hochbeet, kombiniert mit einer Kletterhilfe, wirkungsvoller Sichtschutz zur Nachbarterrasse sein.

Selbst im Vorgarten leistet ein Hochbeet nützliche und gestalterische Dienste. Ein kleiner Baum im Hochbeet ist besser mit dem Auto unterfahrbar. Ein erhöhtes Zierbeet gliedert eine Pflasterfläche, kann als Sitzplatz dienen und die Pflanzen sind hier sicher vor dem Zertreten. Im Vorgarten lassen sich Hochbeete auch schön mit anderen, einzeln stehenden Elementen wie Mülltonnenschränken und Fahrradboxen kombinieren.

Das richtige Beet finden
Musste man sich vor einigen Jahren das Hochbeet noch selbst bauen, gibt es inzwischen eine Vielzahl von mehr oder weniger durchdachten Hochbeeten zu kaufen. Viele locken mit günstigen Preisen, doch sollte man jedes Angebot erst genau unter die Lupe nehmen, um die Schwachstellen vor dem Kauf zu erkennen. Die meisten preiswerten Hochbeete sind für viele Menschen nicht hoch genug (oft nur 40 – 80 cm).

Angebote aus Kunststoffen sind sehr leicht und schnell aufgebaut, meist aber ziemlich hässlich und sie bleichen mit der Zeit aus. Modern, aber durchaus gefällig sind Hochbeete aus verzinkten oder einbrennlackierten Blechen. Sie bestehen aus wenigen Wandteilen und sind schnell aufgebaut.

Auf passendes Zubehör achten
Ein weiteres Kaufkriterium ist das Angebot an passendem Zubehör. Ein exakt auf das Beet  abgestimmter Frühbeetaufsatz aus Alu-Rahmen und Acryl-Scheiben ist nicht teurer und zudem viel leichter und handlicher als eine Eigenkonstruktion. Neben Maßen, Materialien und Qualität spielt auch der eigene Geschmack eine große Rolle. Welche Beetform und -farbe, ob eher rustikal oder modern, muss jeder für sich entscheiden.

Die Füllung entscheidet
Durch Unkenntnis und Fehlinformationen werden die meisten Hochbeete wie Hügelbeete befüllt. Richtig ist, eine nicht sackende, mineralische Dränageschicht einzufüllen und die Substratschicht an die gewählte Kulturmethode anzupassen. Für die meisten Kulturpflanzen reichen 30 bis 40 cm Substrathöhe völlig aus. Das selbst gemischte oder fertige Kultursubstrat schüttet man über einer Trennlage in Form eines Dränagevlies auf. Es kann dann direkt bepflanzt werden.

Vor dem Kauf oder Bau des Hochbeets und dem Füllen mit Dränage- und Substratschicht ist es sinnvoll, ein gutes Buch zum Thema zu lesen (s.u.) oder sich Rat von Experten zu holen.

Gartenberater und Gartenplaner helfen weiter
Für Gartenberater oder Gartenplaner bieten wir besondere Seminare an oder weisen in Vorträgen auf die vielen Möglichkeiten hin. Besonders wichtig ist dabei die richtige Ansprache der Zielgruppe 50plus. Um diese Zielgruppe zu überzeugen, muss man Fingerspitzengefühl mitbringen und nicht das Rückenproblem und das Alter, sondern die vielfältige und bequeme Nutzung in den Fokus stellen.

Cover HochbeeteViel mehr über Materialwahl, Füllung und den Anbau von Nutzpflanzen in Hochbeeten erfahren Sie im Buch, das beim Kosmos-Verlag für 14,99 € im Buchhandel erschienen ist. Die Autoren sind ausgewiesene Praktiker, die schon viele Jahre mit dem Bau, der Füllung und Bepflanzung von Hochbeeten experimentieren und hier ihr Wissen in profunden Texten und über hundert schönen Fotos wiedergeben.

 

 


 

AutorenBrigitte Kleinod ist Biologin, Gartenplanerin und Autorin zahlreicher Gartenbücher. Mit ihren eigenen Hochbeeten experimentiert sie seit vielen Jahren und hält Vorträge, Fortbildungen und Seminare zum Thema. Sie berät Privatkunden, Schulen, Seniorenheime und Gartenbauvereine zur Gartengestaltung und dem ergonomischen Arbeiten im Garten und an Hochbeeten (www.kleinod-garten.de). Sie ist schon lange mit dem ReifeNetzwerk verbunden.
Manfred Stiebler ist gelernter Modellbauer und betreibt eine eigene Holzwerkstatt. Vor 35 Jahren baute er seine ersten Hochbeete und hat sie seither immer weiter entwickelt. Herausgekommen sind ergonomisch ausgeklügelte, formschöne und haltbare Beete, die man bei ihm bestellen kann. Seine Erfahrungen mit dem Anbau von Nutzpflanzen in Hochbeeten gibt er in Vorträgen weiter. (www.stima-hochbeet.de)

Gesundheitsshop 2016: Einkauf wird zum Ereignis

Auf der OTWorld 2016 waren wichtige Fragestellungen: Wie soll die virtuelle Welt in ein Retail-Konzept der Gesundheitshäuser integriert werden, welches die großen Vorteile von on- und offline miteinander verbindet? Wie geht die Zielgruppe 55plus mit diesem Thema um?

Als Innenarchitektin habe ich mich mit meinem Team schon früh auf die Gestaltung von Gesundheitshäusern fokussiert und viel Erfahrung mit der Zielgruppe 55plus gesammelt. Auf der OTWorld 2016 haben wir gezeigt, wie die Antwort auf diese Fragestellungen im Gesundheitsshop lautet: die Kunden werden in einer angenehmen Atmosphäre abgeholt – das ist besonders älteren Kunden wichtig. Sie haben sofort das Gefühl, dass sie hier genau richtig sind. Durch innovative Warenpräsentationssysteme können Online-Inhalte dargestellt und direkt genutzt werden. Es wird also die virtuelle Welt integriert und die Kunden werden dabei nicht überfordert.

Der Ladenbau muss hierbei den Anforderungen dieses „Multichannel-Retail“ mit funktionalen und gängigen Planungskonzepten gerecht werden. Der Einkauf als Ereignis, der Laden als Erlebniswelt, das kann kein Onlineshop. Dies herauszuarbeiten und für den Endkunden spürbar zu machen heißt: der Point of Sale wird zum Point of Emotions.

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Spektakuläre Wände aus Echtholz, edel wirkende Steinauslagen sowie schwebende Ware und digitale Medientechnologien – dies sind nur einige Elemente des Gesundheitsshops der Zukunft. Innovative Bildschirmtechnik mit funktionellem Design, raffinierte Beleuchtungstechnik für aktuelle Warenpräsentationssysteme sowie Material- und Farbspiele bieten neue Möglichkeiten für die Ansprache der Kunden im Sanitätshaus der Zukunft.

 

PARKRAUM ist ein Büro für Innenarchitektur mit Firmensitz in Stuttgart. Die Experten entwickeln komplette Retail-Konzepte oder stehen beratend zur Seite – sei es nur in der Entwurfsphase, der Beleuchtungsplanung, der Projektdurchführung oder vom Anfang bis zum Ende. Im Einklang mit der Architektur werden alle Beteiligten durch den ganzheitlichen Gestaltungsprozess im Sinne des Bauherrn geführt.

PARKRAUM
Konzepte und Consulting

Diplom-Ingenieurin Elke Park
Teichstrasse 14
70186 Stuttgart
Fon: +49-711-483530
Fax: +49-711-4870234

www.park-raum.de
ep@park-raum.de

Pflegeversicherung: Tipps für Experten und Berater

Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde im Jahr 1995 nach dem Prinzip einer Teilkaskoversicherung (= Zuschuss zur Pflege) eingeführt und zuletzt durch das Pflegestärkungsgesetz I – kurz PSG I – mit Wirkung zum 01.01.2015 reformiert.

Das PSG I, das am 01.01.2015 in Kraft trat, beinhaltet Leistungsverbesserungen für alle anspruchsberechtigten Personen, insbesondere durch Leistungserhöhungen, Flexibilisierung der Leistungsinanspruchnahme sowie durch zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsangebote zur Verbesserung der Situation pflegender Angehöriger.

Wer ist versichert?

Alle Personen, die in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind, sind automatisch in der Pflegekasse ihrer Krankenkasse versichert.

Personen, die in einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichert sind, können zwischen der sozialen oder der privaten Pflegeversicherung wählen. Der Beitragssatz beträgt ab 01.01.2015 2,35 % des Bruttolohnes, für Kinderlose 2,6 %.

Wer ist pflegebedürftig?

Pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes sind Personen, die

  • wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung
  • für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens
  • auf Dauer, voraussichtlich aber für mindestens 6 Monate in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

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Medizinische Versorgung: Ansatzpunkte für Verbesserungen

Es ist in Deutschland noch viel zu wenig bekannt, dass demenzkranke Menschen in Krankenhäusern oft unterversorgt sind und dass rund 600.000 Menschen jährlich an Medikamentenunverträglichkeiten sterben. Beide Kernprobleme der medizinischen Versorgung sind nach wie vor von der Gesundheitspolitik nicht gelöst. Auf eine Anfrage der Seniorenunion Hannover antwortet der Bundesgesundheitsminister im April 2016: „Das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene Krankenhausstrukturgesetz sieht verschiedene Maßnahmen vor, mit denen die Finanz- und Personalausstattung der Krankenhäuser nachhaltig und zielgerecht verbessert wird“. Weiter heißt es, dass über drei Jahre 600 Mio. € zur Verfügung stünden, 110 Mio. € 2016, 2017 dann 220 Mio. € und ab 2018 bis zu 330 Mio. € für die Pflege in der unmittelbaren Patientenversorgung. Die Nachfrage in einem Krankenhaus in Hannover hat ergeben, dass davon noch nichts angekommen sei.

Der Bundesgesundheitsminister weiter: „Die von der Bund-Länder-Arbeitsgruppe vom 5. Dezember 2014 vorgesehene Expertinnen- und Expertenkommission aus Praxis, Wissenschaft und Selbstverwaltung des Bundesgesundheitsministeriums hat am 1. Oktober 2015 ihre Arbeit aufgenommen und soll bis spätestens Ende 2017 Ergebnisse liefern.“

Angesichts der seit vielen Jahren absehbaren und bestehenden Problematik, stellt sich für die Krankenhäuser und die Betroffenen die Frage, warum Politik und Verwaltung so unangemessen viel Zeit benötigen. Von Verantwortung wahrnehmen und Lösungen zu finden, kann nicht die Rede sein. Über Verdrossenheit der Menschen braucht sich die Politik nicht zu wundern. Man möchte den Verantwortlichen zurufen: Bewegt Euch und entscheidet endlich!

Medikamentenunverträglichkeit – ein unterschätztes Problem

Nach unterschiedlichen Statistiken sterben rund 600.000 Menschen jährlich an Medikamentenunverträglichkeiten. Auch hier zeichnet sich seit über 15 Jahre eine Lösung durch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ab. Sie würde es ermöglichen, die verordneten Medikamente zu speichern und vor Medikamentenunverträglichkeiten zu warnen. Geschehen ist außer Diskussionen bis heute nichts. Gleiches gilt für die Nutzung der diversen telemedizinischen Möglichkeiten, wie sie insbesondere in skandinavischen Ländern genutzt werden.

Dieser Sachverhalt zeigt einmal mehr, dass die politischen Entscheider ganz offensichtlich immer weniger in der Lage sind, offenkundige Probleme in der Gesellschaft zur Kenntnis nehmen und Lösungen rechtzeitig aufgreifen, die dann ihre Wirkung entfalten. Ebenso wird der Kommunikationsgrundsatz: „Sender und Empfänger müssen auf derselben Wellenlänge kommunizieren, um verstanden zu werden“, ständig verletzt. Die Wähler verstehen politische Entscheidungen kaum noch.

Die Medien und die breite Öffentlichkeit sind aufgerufen, die politischen Entscheider, Parteien und Gesetzgeber anzutreiben, gemeinsam mit den Experten und Betroffenen, endlich diese Probleme zu lösen.

 

ZanderHelmut Zander, Beirat im ReifeNetzwerk,
Ministerialrat i.R., 1977 bis 1984 Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bundeswehr in Niedersachsen/Bremen; 1984 bis 1990 Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Landesregierung Niedersachsen (Bundesrats- und Landesfinanzministerium); 1990 bis 2005 Leiter der Protokoll- und Unternehmenseventabteilung der Deutschen Messe AG.

Die Vorzüge des „ältesten Produktmanagers Deutschlands“

Fundiertes Fachwissen trifft unvoreingenommene Kreativität – Unternehmen profi tieren von der Zusammenarbeit älterer und jüngerer Mitarbeiter. fotolia/jackfrog

Fundiertes Fachwissen trifft unvoreingenommene Kreativität – Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit älterer und jüngerer Mitarbeiter.
fotolia/jackfrog

Peter Paulsen war seit Jahren Senior Produktmanager. Er hatte seine Produkte „im Griff“, auch waren seine Ergebnisse „nicht schlecht“. Als er von seinem Vorgesetzten angesprochen wurde, ob er schon einmal über Vorruhestand nachgedacht hätte, fiel er aus allen Wolken.

Mit den Aussagen: „Wissen Sie, Ihre Produkte laufen zwar ganz ordentlich, aber irgendwie wünschen wir uns doch ein agileres Handling, ein paar kreative Ideen, um den Sortimentsbereich weiter voran zu bringen“. Das Unternehmen versprach sich von einem jüngeren Produktmanager (PM) mehr „drive“. Nach einigen Verhandlungsrunden wurde der Plan realisiert, Peter Paulsen ging in den Vorruhestand, ein junger PM übernahm seinen Bereich. Und: von jetzt an ging es bergab. Das muss zwar nicht so sein, geschieht aber doch so oder so ähnlich häufiger.

Das Kernproblem in diesem echten Beispiel ist, dass fundamentales Wissen der Wirtschaftspsychologie außer Acht gelassen worden ist. Insbesondere die Kenntnisse der „Entwicklungspsychologie“ (lebenslang) und der „kognitiven Psychologie“. Weiterlesen

Was läuft schief im Umgang mit Menschen?

Beobachtungen aus dem Alltag

Die äußere Haltung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, Martin Winterkorn, war durch die verschränkten Arme vor der Brust gekennzeichnet. So widerspricht es auch jeder Lebenserfahrung, dass – wie im Falle von Volkswagen – einige Softwareentwickler in den USA die Idee umsetzten, durch eine neue Software den Schadstoffausstoß zu manipulieren, ohne den „Chef“ darüber zu informieren. Es scheint mehr als unwahrscheinlich zu sein, dass der Vorstandsvorsitzende und andere Mitglieder des Vorstandes von der gesamten Problematik nichts gewusst haben wollen. Allein dies besonders gravierende Negativbeispiel zeigt deutlich die Defizite in der Menschenführung auf, für die es eine Fülle von Beispielen in der Praxis gibt. Welches sind die Spielregeln, wie wir miteinander umgehen sollten? Welche Rolle spielt dabei gutes Benehmen und was ist das?

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