Initiative der Deutschen Versicherer: „7 Jahre länger leben“

GDV-LandingPageEine Initiative des Gesamtverbands der Deutschen Versicherer GDV  (www.gdv.de) „7 Jahre länger leben“ zeigt, dass die Lebenserwartung schneller steigt als die meisten Menschen in Deutschland denken. Interessant ist die Tatsache für Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für die älteren Menschen in Deutschland anbieten. Die Experten des ReifeNetzwerks weisen schon länger darauf hin, dass sich das Altersbild und die Bedürfnisse älterer Menschen in den letzten 10 Jahren positiv verändert haben. Daher möchten wir, dass die 7 Mythen über das Alter bald der Vergangenheit angehören. Sie sind zu finden auf der Website www.7jahrelaenger.de.

7 Mythen über das Alter

Mythos 1: Wer alt ist, fühlt sich auch alt.
Das Lebensgefühl der heutigen „Alten“ hat sich im Vergleich zu früheren Generationen stark gewandelt. So stellt beispielsweise der Deutsche Alterssurvey (DEAS) fest, dass sich die körperliche Gesundheit der Menschen in der zweiten Lebenshälfte über die vergangenen Jahrzehnte nennenswert verbessert hat. 70-Jährige sind heute in der Regel so fit und gesund, wie es 60-Jährige noch vor 20 Jahren waren. Das heißt auch: Sie können sich noch verwirklichen und aktiv leben.

Mythos 2: Wer älter wird, baut geistig ab.
Es ist zwar richtig, dass die geistigen Fähigkeiten mit dem Alter abnehmen. Der Prozess lässt sich jedoch verlangsamen. Ein Mensch, der an seiner Umwelt und an Bildung interessiert ist, hat Studien zufolge die besten Voraussetzungen, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben. Denn unsere Gehirnareale, die mit Erinnerung und Lernen zu tun haben, produzieren jeden Tag neue Nervenzellen. Wer sich mit Menschen umgibt, seinen Horizont erweitert und zum Beispiel eine neue Sprache lernt, fördert das Wachstum dieser Gehirnzellen.

Mythos 3: Alte Menschen entwickeln sich nicht mehr weiter.
Das Bild vom sturen und unveränderlichen Senior stimmt nicht, wie die Entwicklungspsychologin Jule Specht herausgefunden hat. Denn auch im Alter – häufig zwischen 60 und 70 Jahren – kann sich die Persönlichkeit noch einmal komplett wandeln. So kann aus der traditionellen Omi noch eine wilde Rebellin werden. Oder umgekehrt.
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Gartenarbeit ohne Bücken: Hochbeete sind eine Lösung

2+Die Gartenarbeit kann ab einem bestimmten Alter beschwerlich werden, besonders das Bücken lässt manchen Gartenbesitzer in fortgeschrittenem Alter über Alternativen nachdenken. Denn eigentlich liegt Gartenarbeit gerade bei den Älteren voll im Trend und sie haben anders als die Jüngeren die Zeit und die finanziellen Möglichkeiten, sich intensiv mit dieser Freizeitbeschäftigung auseinanderzusetzen. Für Gartenberater oder -planer bietet es sich daher an, diese lukrative und kauffreudige Klientel unter anderem über die Vorzüge von Hochbeeten zu aufzuklären.

Gärtnern auf hohem Niveau
Hochbeete lohnen sich für jeden Garten, vor allem, wenn sie für den eigenen Kräuter- und Gemüsebau genutzt werden. Auch Anfänger behalten leicht den Überblick, selbst wenn sie vieles durcheinander pflanzen. Die Kräuter, Salate und Gemüsepflanzen können dichter gesetzt und nach der Ernte kann jede entstehende Lücke wieder genutzt werden. Aber auch Zierpflanzen können in Hochbeeten schön in Szene gesetzt werden.

Rückenfreundlich und pflegeleicht
Der größte Vorteil von Hochbeeten ist aber das rückenfreundliche Arbeiten. Bücken braucht sich hier niemand mehr, wenn er die Höhe des Hochbeets an seine Körpergröße anpasst. Und sogar im Sitzen vom Rollstuhl aus kann man seine Leidenschaft an speziellen Hoch- und Tischbeeten ausleben. Der anfänglich größere Aufwand durch das Bauen und Füllen des Beetkastens wird bereits im ersten Anbaujahr wettgemacht.

Hochbeete in der Gartengestaltung
Unter einem Hochbeet verstehen die meisten Menschen ein freistehendes, kastenförmiges Gebilde zum Anbau von Nutzpflanzen. Doch es gibt viel mehr Möglichkeiten, Hochbeete in den Garten zu integrieren. Gut ist, wenn man  sie von vornherein mit einplant. Besonders an der Terrasse kann es sinnvoll sein, niedrige Hochbeete als Abgrenzung zu bauen. Bepflanzt man sie nur teilweise, kann man die restlichen Flächen mit einer passenden Abdeckung zum Sitzen oder zur Aufbewahrung von Sitzkissen, Gartenutensilien u.a. nutzen. Bei Reihenhäusern kann ein Hochbeet, kombiniert mit einer Kletterhilfe, wirkungsvoller Sichtschutz zur Nachbarterrasse sein.

Selbst im Vorgarten leistet ein Hochbeet nützliche und gestalterische Dienste. Ein kleiner Baum im Hochbeet ist besser mit dem Auto unterfahrbar. Ein erhöhtes Zierbeet gliedert eine Pflasterfläche, kann als Sitzplatz dienen und die Pflanzen sind hier sicher vor dem Zertreten. Im Vorgarten lassen sich Hochbeete auch schön mit anderen, einzeln stehenden Elementen wie Mülltonnenschränken und Fahrradboxen kombinieren.

Das richtige Beet finden
Musste man sich vor einigen Jahren das Hochbeet noch selbst bauen, gibt es inzwischen eine Vielzahl von mehr oder weniger durchdachten Hochbeeten zu kaufen. Viele locken mit günstigen Preisen, doch sollte man jedes Angebot erst genau unter die Lupe nehmen, um die Schwachstellen vor dem Kauf zu erkennen. Die meisten preiswerten Hochbeete sind für viele Menschen nicht hoch genug (oft nur 40 – 80 cm).

Angebote aus Kunststoffen sind sehr leicht und schnell aufgebaut, meist aber ziemlich hässlich und sie bleichen mit der Zeit aus. Modern, aber durchaus gefällig sind Hochbeete aus verzinkten oder einbrennlackierten Blechen. Sie bestehen aus wenigen Wandteilen und sind schnell aufgebaut.

Auf passendes Zubehör achten
Ein weiteres Kaufkriterium ist das Angebot an passendem Zubehör. Ein exakt auf das Beet  abgestimmter Frühbeetaufsatz aus Alu-Rahmen und Acryl-Scheiben ist nicht teurer und zudem viel leichter und handlicher als eine Eigenkonstruktion. Neben Maßen, Materialien und Qualität spielt auch der eigene Geschmack eine große Rolle. Welche Beetform und -farbe, ob eher rustikal oder modern, muss jeder für sich entscheiden.

Die Füllung entscheidet
Durch Unkenntnis und Fehlinformationen werden die meisten Hochbeete wie Hügelbeete befüllt. Richtig ist, eine nicht sackende, mineralische Dränageschicht einzufüllen und die Substratschicht an die gewählte Kulturmethode anzupassen. Für die meisten Kulturpflanzen reichen 30 bis 40 cm Substrathöhe völlig aus. Das selbst gemischte oder fertige Kultursubstrat schüttet man über einer Trennlage in Form eines Dränagevlies auf. Es kann dann direkt bepflanzt werden.

Vor dem Kauf oder Bau des Hochbeets und dem Füllen mit Dränage- und Substratschicht ist es sinnvoll, ein gutes Buch zum Thema zu lesen (s.u.) oder sich Rat von Experten zu holen.

Gartenberater und Gartenplaner helfen weiter
Für Gartenberater oder Gartenplaner bieten wir besondere Seminare an oder weisen in Vorträgen auf die vielen Möglichkeiten hin. Besonders wichtig ist dabei die richtige Ansprache der Zielgruppe 50plus. Um diese Zielgruppe zu überzeugen, muss man Fingerspitzengefühl mitbringen und nicht das Rückenproblem und das Alter, sondern die vielfältige und bequeme Nutzung in den Fokus stellen.

Cover HochbeeteViel mehr über Materialwahl, Füllung und den Anbau von Nutzpflanzen in Hochbeeten erfahren Sie im Buch, das beim Kosmos-Verlag für 14,99 € im Buchhandel erschienen ist. Die Autoren sind ausgewiesene Praktiker, die schon viele Jahre mit dem Bau, der Füllung und Bepflanzung von Hochbeeten experimentieren und hier ihr Wissen in profunden Texten und über hundert schönen Fotos wiedergeben.

 

 


 

AutorenBrigitte Kleinod ist Biologin, Gartenplanerin und Autorin zahlreicher Gartenbücher. Mit ihren eigenen Hochbeeten experimentiert sie seit vielen Jahren und hält Vorträge, Fortbildungen und Seminare zum Thema. Sie berät Privatkunden, Schulen, Seniorenheime und Gartenbauvereine zur Gartengestaltung und dem ergonomischen Arbeiten im Garten und an Hochbeeten (www.kleinod-garten.de). Sie ist schon lange mit dem ReifeNetzwerk verbunden.
Manfred Stiebler ist gelernter Modellbauer und betreibt eine eigene Holzwerkstatt. Vor 35 Jahren baute er seine ersten Hochbeete und hat sie seither immer weiter entwickelt. Herausgekommen sind ergonomisch ausgeklügelte, formschöne und haltbare Beete, die man bei ihm bestellen kann. Seine Erfahrungen mit dem Anbau von Nutzpflanzen in Hochbeeten gibt er in Vorträgen weiter. (www.stima-hochbeet.de)

Gesundheitsshop 2016: Einkauf wird zum Ereignis

Auf der OTWorld 2016 waren wichtige Fragestellungen: Wie soll die virtuelle Welt in ein Retail-Konzept der Gesundheitshäuser integriert werden, welches die großen Vorteile von on- und offline miteinander verbindet? Wie geht die Zielgruppe 55plus mit diesem Thema um?

Als Innenarchitektin habe ich mich mit meinem Team schon früh auf die Gestaltung von Gesundheitshäusern fokussiert und viel Erfahrung mit der Zielgruppe 55plus gesammelt. Auf der OTWorld 2016 haben wir gezeigt, wie die Antwort auf diese Fragestellungen im Gesundheitsshop lautet: die Kunden werden in einer angenehmen Atmosphäre abgeholt – das ist besonders älteren Kunden wichtig. Sie haben sofort das Gefühl, dass sie hier genau richtig sind. Durch innovative Warenpräsentationssysteme können Online-Inhalte dargestellt und direkt genutzt werden. Es wird also die virtuelle Welt integriert und die Kunden werden dabei nicht überfordert.

Der Ladenbau muss hierbei den Anforderungen dieses „Multichannel-Retail“ mit funktionalen und gängigen Planungskonzepten gerecht werden. Der Einkauf als Ereignis, der Laden als Erlebniswelt, das kann kein Onlineshop. Dies herauszuarbeiten und für den Endkunden spürbar zu machen heißt: der Point of Sale wird zum Point of Emotions.

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Spektakuläre Wände aus Echtholz, edel wirkende Steinauslagen sowie schwebende Ware und digitale Medientechnologien – dies sind nur einige Elemente des Gesundheitsshops der Zukunft. Innovative Bildschirmtechnik mit funktionellem Design, raffinierte Beleuchtungstechnik für aktuelle Warenpräsentationssysteme sowie Material- und Farbspiele bieten neue Möglichkeiten für die Ansprache der Kunden im Sanitätshaus der Zukunft.

 

PARKRAUM ist ein Büro für Innenarchitektur mit Firmensitz in Stuttgart. Die Experten entwickeln komplette Retail-Konzepte oder stehen beratend zur Seite – sei es nur in der Entwurfsphase, der Beleuchtungsplanung, der Projektdurchführung oder vom Anfang bis zum Ende. Im Einklang mit der Architektur werden alle Beteiligten durch den ganzheitlichen Gestaltungsprozess im Sinne des Bauherrn geführt.

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