Messe “Die 66″ (München) sieben Monate vor dem Start fast ausgebucht

Dass der Markt der Zielgruppen 50plus in der Gegenwart angekommen, zeigt die Messe “Die 66″ in München. Obwohl die Veranstaltung erst Mitte April stattfindet, sind die Stände zu 83 Prozent gebucht. Die Veranstalterin Doris Lulay legt Wert auf einen gesunden Branchenmix, daher gibt es auch nur noch eine begrenzte Anzahl an Standplätzen für einige Themenbereiche. In den Bereichen: Mobilität, Recht & Soziales, Wohnen mit Service und Kulinarisches sind nur noch ein/zwei Standflächen frei.

Von meiner Seite: Herzlichen Glückwunsch! “Die 66″ zeigt deutlich, dass Menschen über 50 aufgeschlossen für eine gezielte Ansprache sind. Und dass sie ganz eigene Ansprüche haben. Der ThemenMix der Aussteller und das passende Rahmenprogramm sind genau auf die Zielgruppen abgestimmt.

Internationaler Tag der älteren Menschen

International Day of Older PersonsAm 1. Oktober ist der internationale Tag der älteren Menschen. Dieser Aktionstag soll dazu dienen, die Leistungen der Älteren zu würdigen und auf ihre Lebenssituation und Belange aufmerksam zu machen. So weist die Stiftung Gesundheit darauf hin, dass nicht jede Arztpraxis leicht zugänglich ist. Barrieren wie Stufen oder kontrastarme Praxisgestaltung beschränken die freie Arztwahl von Personen mit Mobilitätseinschränkungen beziehungsweise Sehbehinderungen.

Über das Portal www.arzt-auskunft.de finden ältere Menschen Praxen, die barrierefrei erreichbar sind. Bei der Suche können Patienten nach unterschiedlichen Komponenten filtern, so zum Beispiel „stufenfreier Zugang“ oder „Orientierungshilfen für Sehbehinderte“. Die Stiftung Gesundheit erhebt dazu regelmäßig Informationen bei allen niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten und Psychologischen Psychotherapeuten in Deutschland, welche Kriterien der Barrierefreiheit die Praxen erfüllen.

Das ReifeNetzwerk findet diese Aktion grundsätzlich gut. Sie trägt dazu bei, das Bewusstsein für die Hürden zu schärfen, die ältere Menschen überwinden müssen, um ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu haben. Die Sensibilisierung von Unternehmen, Handwerksbetrieben und Organisationen für die Belange der Älteren in den Bereichen Gesundheit, Reisen, Finanzen, Ernährung ist ein Beratungsschwerpunkt des ReifeNetzwerks.

 

Studie: Best Ager profitieren vom Wirtschaftswachstum

Die Volksbank Tochter easycredit hat eine neue Studie zur finanziellen Situation von Menschen zwischen 50 und 79 Jahren erstellt. Das Bild ist verhalten positiv, insgesamt profitieren Best Ager vom Wirtschaftswachstum. Oben auf der Ausgabenliste stehen Themen wie Gesundheit und Pflege. Für Luxusprodukte will nur jeder vierte Geld ausgeben.

Im Folgenden die Pressemitteilung:

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland kommt auch bei den Älteren an. 80 Prozent der über 50-Jährigen sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Viele sorgen dennoch bereits für schlechtere Zeiten vor. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie „Liquidität 50Plus“ des Kreditanbieters easyCredit. 1.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren wurden dafür befragt.

Das Liquiditätsbarometer, das sich aus der Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation und den Erwartungen an die Zukunft zusammensetzt, stieg gegenüber der ersten Befragung 2013 um drei Punkte auf 14,74. Vor allem die 50- bis 59-Jährigen beurteilen ihre derzeitige finanzielle Lage besser als im Vorjahr. 79 Prozent beschreiben sie als gut oder sogar sehr gut. 2013 waren es fünf Prozentpunkte weniger. „Die Studie ‚Liquidität 50Plus‘ zeigt, dass Lohnerhöhungen auch bei den Älteren ankommen. Mit Blick auf den Ruhestand sollte aber gerade in der aktuell guten wirtschaftlichen Situation bei der Liquiditätsplanung ein ausreichender Puffer für Alter und Pflege berücksichtigt werden“, sagt Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, die den easyCredit anbietet.

easyCredit Infografik.inddIn die Zukunft blicken bereits viele über 50-jährigen etwas skeptischer. Jeder Dritte rechnet mit finanziellen Einbußen in den kommenden drei bis fünf Jahren. Entsprechend zurückhaltend sind die über 50-Jährigen bei ihren Ausgaben. 53 Prozent wollen in den kommenden zwölf Monaten in Gesundheits- und Pflegeleistungen investieren. 38 Prozent legen ihr Erspartes zurück, um in Zukunft finanziell abgesichert zu sein. Für Luxusartikel will hingegen nur knapp jeder Vierte sein Geld ausgeben.

Die Besonnenheit in Finanzangelegenheiten zeigt sich auch bei der Kreditaufnahme. Sieben Prozent der Generation 50Plus denken aktuell daran, sich zu verschulden. Und wenn, dann am ehesten für Gesundheitsleistungen (48 Prozent) oder den altersgerechten Umbau der Immobilie (37 Prozent). Ein neues Auto (26 Prozent), technische Geräte wie Fernseher oder Smartphones (22 Prozent) und eine große Reise (5 Prozent) wollen dagegen die wenigsten auf Pump finanzieren.

„Auch wenn es den Älteren aktuell gut geht, geben sie ihr Geld nicht leichtsinnig aus, sondern investieren in Werte, die langfristig Sicherheit bringen“, sagt Boldyreff. „Entscheidend ist ein klarer Überblick über die eigenen Finanzen und die eigene Leistungsfähigkeit im Alter.“ Derzeit gelten in Deutschland mehr als drei Millionen Haushalte als überschuldet, wie Schufa und Creditreform ermittelt haben. Alleine im Jahr 2013 wurden 111.000 Personen über 70 Jahre als überschuldet eingestuft.

Hintergrundinformationen
Die Studie „Liquidität 50Plus“ untersucht Liquidität und Kreditaufnahme der Generation 50Plus. Im Juni und Juli 2014 befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von easyCredit 1.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren. Es ist bereits die zweite Befragung dieser Art. Die erste fand im Herbst 2013 statt. Die Interviews der repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt. Zusammen mit der Befragung wurde das easyCredit-Liquiditätsbarometer ermittelt, welches die Stimmung zur finanziellen Situation der Generation 50Plus erfasst.

Wie man die Zielgruppen der Menschen über 50 erfolgreich anspricht, da können meine Kollegen und ich unterstützen.

 

 

Mitarbeitergarten als grüner Raum zur Gesundheitsförderung

Grüne Räume der Gesundheitsförderung_AP 01092014Der Demografische Wandel ist ein Megatrend, der das Personalmanagement in den nächsten Jahren verstärkt fordern wird. Das ergab 2013 eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V unter ihren Mitgliedern. Das bedeutet, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter – ob jünger oder älter – als wertvolle Ressource zu erhalten und zu fördern. Einer aktuellen RNW-Untersuchung zufolge erkennen viele Unternehmer die auf sie zukommenden Engpässe und Handlungsbedarfe allerdings noch nicht so recht.

Noch wenig bekannt in Unternehmen ist der zielgerichtete Einsatz der Natur zur Steigerung des psychischen und physischen Wohlbefindens. Ein Mitarbeitergarten erfüllt hierbei nicht nur die Aufgabe eines „Grünraums“ zur Erholung und Entspannung. Er kann auch als Ort für Team Building-Maßnahmen genutzt werden: körperliche Arbeit im Team und Rituale wie gemeinsam ernten und essen schweißen zusammen. Was bei der Einrichtung von Mitarbeitergärten zu beachten gilt und wie Unternehmen davon profitieren können, lesen Sie in der neuen Ausgabe des marktmacher50plus auf Seite 10.