Tanzlehrerin entdeckt neuen Markt

In der Zeitung „GESUND“ vom 25. April 2014 wird im Porträt auf Seite 12 die Tanzlehrerin Sylvia Scheerer vorgestellt. Sie hat eine Idee aus den Niederlanden aufgegriffen, den Rollator – der von einer Schwedin erfunden wurde – als Tanzgerät zu nutzen.

Sie schult Tanzlehrer für ein besonderes Präventionsprogramm. Die AOK  sieht im Rollator-Tanz eine überzeugende Präventionsmaßnahme zur Sturzprophylaxe. Damit die Krankenkasse das Projekt fördert, wurden die tänzerischen Elemente gemeinsam mit Ärzten, Physiologen und Psychologen entwickelt und an die Situation von Menschen mit Gehhilfen angepasst.

Das ReifeNetzwerk sieht in diesem Projekt einen guten Ansatz, der zeigt, was es bringt, über den Tellerrand zu blicken und innovative Wege zu gehen. In diesem Fall können  junge Tanzlehrer profitieren. Sie erweitern ihr Spektrum, sichern ihren Arbeitsplatz und bekommen eine andere Sicht auf ältere Menschen. Diese wiederum werden durch den Tanz sicherer, gewinnen Lebensfreude und ersparen sich eine aufwändige Rehabilitation. Daraus ergibt sich eine typische Win-Win-Situation.

In Workshops erarbeiten Mitglieder des ReifeNetzwerks mit ihren Kunden innovative Lösungen für reife Menschen.

Mein Garten – ein Ort voller Lebensfreude

GartenDie neue Broschüre des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V.  ist ein gutes Beispiel, wie man die Bedürfnisse reifer Menschen ganz subtil berücksichtigt, sei es durch Auswahl der Sprache, der Bilder oder der Empfehlungen. Schön ausdrückt ist das durch den Slogan auf der ersten Seite: „Der Garten – ein Ort, an dem ich ewig jung bleibe“.

Die Broschüre „ Mein Garten – ein Ort voller Lebensfreude “ wendet sich an alle Gartenliebhaber, hat aber einen starken Fokus auf die älteren Gartenbesitzer, wohl wissend, dass der Garten bei Menschen ab 50 eine sehr hohe Priorität hat.

Unter der Überschrift „Veränderungen planen“ ist zu lesen, dass rund 62 Prozent der über 70-Jährigen sich in ihren Bewegungsabläufen eingeschränkt fühlen. Der Vorschlag einer altersgerechten Umgestaltung des Gartens ist sinnvoll und kann in kleinen Schritten erfolgen. Wie das aussehen kann, wird in der Broschüre ausführlich und reich bebildert gezeigt.

Das ReifeNetzwerk freut sich, dass seine Vorschläge zur Ansprache und Gestaltung in dieser Broschüre vorbildlich umgesetzt wurden (www.galabau-nordwest.de).

Seniorexperten als Wettbewerbsvorteil

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 8. Mai 2014 schreibt Lars Ruzic unter dem Titel „Oldie, but Goldie – Immer mehr Konzerne sind auf ihre Rentner angewiesen“ einen Beitrag über die Bedeutung von Wissen und Erfahrung ehemaliger Mitarbeiter für viele Unternehmen.

BoschScreenshotEr schreibt über Seniorexperten, die bei Bosch hinzugezogen werden, wenn Not am Mann und Know-how gefragt ist. Weltweit haben sich inzwischen 1600 Rentner bei der Bosch Management Support GmbH (BMS) registrieren lassen. Mit der BMS-Gründung vor 15 Jahren war Bosch ein Vorreiter bei der Nutzung des breiten Erfahrungsschatzes seiner „Oldies“. Dieses Beispiel hat Schule gemacht.

MSS – Management Senior Service –, Mitglied des ReifeNetzwerkes, hat genau dieses Problem bereits seit längerer Zeit erkannt. Die MSS-UnternehmerHilfe eG vereint ein Team von Unternehmern und Führungskräften aus verschiedenen Branchen mit langjähriger Erfahrung, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an kleine und mittlere Unternehmen weitergeben (www.mss-unternehmerhilfe.de).

Das Unternehmen AgeCon GmbH & Co.KG – ebenfalls Mitglied im ReifeNetzwerk – hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen beim demografischen Prozess zu beraten und zu begleiten. Der Ansatz zielt darauf ab, das Wissen im Unternehmen zu belassen, bevor die Mitarbeiter ausscheiden (www.agecon.de). Eine Sprecherin der IG Metall meint dazu: „Es muss im Interesse des Unternehmens sein, da eine strategische Personalplanung zu machen.“

Ich liebe das Magazin „ viva! “

KätheHallo hier ist endlich mal wieder Käthe. Ja, es war ruhig in den letzten Wochen. Mir ist aber auch so nichts Besonderes aufgefallen. Heute möchte ich mal ein großes Lob aussprechen – an die Macher das Magazins viva! vom Stern. Ich habe mir die aktuelle Ausgabe vor der letzten Bahnfahrt gekauft. Die Fahrt verging wie im Flug. Ich habe tatsächlich alle Artikel gelesen. Es ist wirklich für jeden was dabei: Reisen, Kochen, Finanzen, Menschen (bekannte und unbekannte), Kultur, Garten und Gesundheit. Das Papier ist auch toll – matt und gut zu greifen. Das kann man auch im Sonnenlicht lesen. Und auch nicht auf jeder zweiten Seite eine Anzeige. Auch mein Mann war ganz angetan. Sonst liest er meine Zeitschriften ja nur unter dem Motto „Frauen-Versteh-Magazine“. Schade ist nur, dass viva! nur alle 2 Monate erscheint.