Aktuell: 66 Prozent der „Silver-Surfer“ nutzen soziale Netzwerke

Kurzmitteilung

Für ältere Internet-Nutzer werden soziale Netzwerke immer wichtiger. Einer repräsentativen Erhebung des Branchen-Verbandes „Bitkom“ zufolge nutzen inzwischen 66 Prozent der über 65-jährigen Internet-Nutzer (die sogenannten „Silver-Surfer“) Plattformen wie Facebook oder Twitter. 2011 waren es nur 40 Prozent. Bei Nutzern im Alter zwischen 50 und 64 Jahren sind 68 Prozent bei mindestens einem Dienst angemeldet (2011 nur 60 Prozent).

Insgesamt haben 78 Prozent aller deutschen Internet-Nutzer bei mindestens einem sozialen Netzwerk ein Profil. 67 Prozent von Ihnen nutzen es aktiv – das bedeutet knapp 37 Millionen Deutsche.

Laut „Bitkom“ ist im Durchschnitt jeder Internet-Nutzer bei 2,5 sozialen Netzwerken angemeldet. Top-Netzwerker sind dabei Schüler und Studenten (93 Prozent). Unter Erwerbstätigen haben 84 Prozent Freiberufler und Selbstständige ein Profil im Netz. Aber auch 77 Prozent der Angestellten, 70 Prozent der Beamten und 68 Prozent der Arbeiter nutzen soziale Netzwerke.

 

Japan: Für immer jung oder das Kawaii-Syndrom

Japan ist eine alternde Gesellschaft. In wenigen Worten könnte man die Entwicklung auch mit „immer älter – immer weniger“ zusammenfassen. Das Land erlebt den schnellsten demografischen Wandel unter den führenden Industrienationen. Aktuell sind gut 23 Prozent der japanischen Bevölkerung über 65 Jahre alt, 2050 werden es laut offiziellen Prognosen fast 40 Prozent sein. Die heute noch junge Generation lässt sich deshalb aber noch lange keine grauen Haare wachsen. Denn vor dem Alter kommt erst einmal für manche die ewige oder zumindest verlängerte Jugend.

Quelle: Lrn carrozza, Kawaii fashion found in Tokyo, Japan

Quelle: Lrn carrozza, Kawaii fashion found in Tokyo, Japan

Welches kleine Mädchen träumt hierzulande nicht davon, eine Prinzessin im rosafarbenen Spitzen- und Schleifenkleidchen zu sein. Doch irgendwann wächst sich dieser Wunsch auch aus. Nicht unbedingt in Japan. Nur sind dort die Prinzessinnen nicht unter zehn, sondern über 20 Jahre alt. Vor einiger Zeit berichtete ein deutscher TV-Sender unter dem Motto „Auf der Suche nach der ewigen Jugend“ über die hime (Prinzessinnen) gyaru, die eine von vielen Ausdrucksformen eines ganz Japan prägenden kawaii-Syndroms sind. Doch was genau ist das und wie drückt es sich aus?

Wer sich mit Japan beschäftigt begegnet vielem, was wir gemeinhin als niedlich bezeichnen würden. Damit sind wir schon beim Kern der Sache. Denn kawaii bedeutet so viel wie „liebenswert“, „niedlich“ oder „süss“. Kawaii ist auch cool, wünschenswert, charmant und unschuldig. Es ist ein prominenter Aspekt der japanischen Popkultur, der Unterhaltung, Kleidung, Lebensmittel, des Spielzeugs, persönlichen Erscheinungsbildes, Verhaltens und der Manieren. Die Verehrung der Niedlichkeit stellt damit nicht nur einen immensen wirtschaftlichen Faktor dar, sondern hat auch eine solche Akzeptanz im Ausland gewonnen, dass sie zu einem wesentlichen Aspekt von Japans globalem Image geworden ist.  Weiterlesen

Altenpfleger werden – ein Beruf mit Zukunft

Für Menschen, die gerne intensiv mit Menschen arbeiten, bieten die Pflegeberufe viele interessante Möglichkeiten. Und sicher ist dabei: Wer diesen Weg wählt, hat fast schon eine Arbeitsplatzgarantie – der Bedarf an kompetenten, ausgebildeten Fachkräften wird auf jeden Fall weiter steigen.

Dies gilt in besonderem Maße für das Spezialsegment „Altenpfleger“. Es ist eine interessante Option für Berufsanfänger wie Neueinsteiger.

Die Stiftung Warentest hat hierzu nun eine kostenlose Broschüre erstellt, die zu den wichtigsten Fragen und Möglichkeiten einen guten Überblick sowie konkrete praktische Auskunft gibt. Über diesen Link kommt man direkt auf die Download-Seite.

Das PDF hat acht Seiten, vollgestopft mit Detail-Informationen zu den Punkten

  • Nachfrage am Arbeitsmarkt
  • Anforderungen des Berufsbildes
  • Beschreibung des Ausbildungsganges (sehr ausführlich)
  • Staatliche Förderungen und Zuschüsse
  • Verwandte Berufsbilder als Alternative

Alles zusammen: eine gute Orientierungs-Hilfe für jeden, der sich für diesen anstrengenden, aber auch sehr erfüllenden Beruf interessiert.

Das Magazin viva! aus der stern-Familie erscheint jetzt regelmäßig

Kurzmitteilung

Ab Oktober 2013 wird das Magazin viva! aus der stern-Familie alle zwei Monate mit einer Auflage von 250.000 erscheinen. Das Magazin ist für Menschen über 50 konzipiert. Themen sind: Pläne, Träume, Lebenslust.

Laut Chefredakteur Thomas Osterkorn gab es noch nie so viele begeisterte Rückmeldungen bei einem Magazin wie bei viva!

Nun hoffe ich, dass die hohen Erwartungen, die an das Magazin geknüpft sind auch erfüllt werden. Sowohl für die Leser als auch für die Macher (und Anzeigenverkäufer).