Soziale Netze und die Generationen 50plus

diagrammEs ist gar nicht so einfach, die Mitgliederzahlen der sozialen Netze für Deutschland zu bestimmen. Untersuchungen rund um das Thema gibt es einige, aber sie haben unterschiedliche Berechnungsgrundlagen, sind mit unterschiedlichen Methoden ermittelt worden und widersprechen sich sogar zum Teil – ein einheitliches Bild ist so schwer zu zeichnen.

Noch anspruchsvoller wird es, wenn es um die Verteilung nach Altersgruppen geht. Besonders störend: jeder teilt den “Lebenszeitstrahl” in unterschiedliche, mit anderen nicht kompatible Abschnitte. (13-24 Jahre, 14-20 Jahre, 20-29 Jahre…)

Und bei den Generationen 50plus ist es am ärgsten, denn in vielen Untersuchungen endet das demographisch interessante Leben schlicht mit 50 oder 55 Jahren. Fast die Hälfte der Bevölkerung wird meist unter einem knappen “50+” subsumiert.

Auf trickr.de gibt es nun eine aktuelle Auswertung der gängigsten Studien rund um das Thema mit einer differenzierteren Alterssegmentierung. Dazu wurden die div. Studien und Statistiken analysiert, verglichen und konsolidiert. (Zu den einzelnen Quellen folgen Sie bitte dem trickr-Link.)

Wir haben diese Daten für das ReifeNetzwerk zusammengestellt und “Senioren-orientiert” aufbereitet. Finden Sie hier unsere Ergebnisse:

Soziale Netze sind in Deutschland (und auch überall sonst) noch immer mehrheitlich bei den jüngeren “Generationen 50minus” vertreten, hier ist die Durchdringung deutlich höher als im älteren 50plus-Bereich.

Immerhin: Stayfriends, Facebook und wer-kennt-wen bringen es auch jeweils auf rund 3 Millionen Mitglieder.

Bei Facebook liegt der “Schläfer-Anteil” (über alle Altersgruppen) bei knapp 30%, bei den beiden deutschen Netzen ist dieser Wert deutlich höher (70-80%).

Schaut man tiefer in die älteren Generationen hinein, erhält man folgendes Bild.

Die “jungen Älteren” unter 60 sind auch hier führend. In diese Gruppe werden Jahr für Jahr, neue, stärker Social-Media-affine Jahrgänge hineinwachsen.

Wer also einige der Generationen 50plus auch via Soziale Netze adressieren will, findet so erste Ansatzpunkte für eine differenziertere Media Strategie.

Wir von Das ReifeNetzwerk unterstützen Sie gerne, wenn Sie hier konkreter werden wollen. Und wenn Sie ergänzende Fragen oder zu einigen Punkten auch andere Daten haben: Feedback ist immer willkommen!

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