50plus-Report: Kurzmeldungen aus dem Netz

Reiter 50plus NewsBunt und vielfältig aber auch selbstbewusst und konsumerfahren – genauso unterschiedlich wie die Generationen 50plus sind auch die Kurzmeldungen zum Thema, von denen wir die wichtigsten aus den Monaten August und September 2016 zusammengefasst haben.

50plus Hotels begehen „Internationalen Tag der älteren Generation“
Die „50plus Hotels“, die sich auf die Ansprüche erfahrener Reisender spezialisiert haben, begehen am 1. Oktober den „Internationalen Tag der älteren Generation“: Im Jahre 1990 von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der älteren Menschen“ ausgerufen, stellt er diese Zielgruppe ins Zentrum der Aufmerksamkeit … weiterlesen

Ruhestandsplanung: Generation 50plus blickt skeptisch in die Zukunft
Vier von fünf Bundesbürgern schätzen ihre finanzielle Situation als „gut“ bis „sehr gut“ ein. Nur die Altersgruppe 50plus teilt diesen Optimismus nicht. Im Gegensatz zu den Jüngeren geht sie davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation in den kommenden drei bis fünf Jahren verschlechtern wird … weiterlesen

 Die Generation 50 Plus konsumiert bewusst
… In Europa will jeder dritte über 50-Jährige und jeder zweite unter 35 seine Ausgaben erhöhen. Das hat das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz, ergeben, in deren Fokus Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren stehen … weiterlesen

Kaufkraft der Best Ager
Aktiv, interessiert, qualitätsbewusst: Die Generation 50plus ist für den Konsum unersetzlich. Zu diesem Schluss kommt das „Konsumbarometer 2016 – Europa“, das die Ergebnisse einer Befragung von über 10.500 Verbrauchern aus 13 europäischen Ländern präsentiert … weiterlesen
Zum Download der Studie (Reiter Konsumbarometer)

ANE & FRED – Lifestyle-Blog 50plus
Ane und Fred sind zwei Lifestyle-Blogger mit Firmensitz in Leonding. Sie sind ein Beispiel dafür, dass die Blogger-Szene auch in ihrer Altersgruppe Anklang findet. Mit ihren Fotostrecken will das Team unter anderem wieder mehr zum realen Shoppen animieren: „Wir sind keine Feinde des Onlineshoppings, aber wir verfechten das reale und regionale Einkaufen … “ … weiterlesen
Auf der Facebookseite in den Fotostrecken des Blogger-Teams schmökern.

kress-Interview mit „Meins“-Chefredakteurin Sabine Ingwersen: „Mit 50 ist noch lange nicht Schluss“
„Die Meins-Leserin ist selbstbewusst, optimistisch, voller Lebensenergie und Mut. Von Auswandern über Motorradfahren bis hin zu Tindern – alles geht mit 50plus! Und auch im Job ist noch lange nicht Schluss. So wundert es mich gar nicht, dass gut ein Viertel der Frauen 50plus sich vorstellen kann, ihren Job nochmals zu wechseln.“
Zum Interview

Bundesverband Initiative 50Plus empfiehlt den Internet-Marktplatz für Senioren und Pflege WohnPortal Plus
Ausgezeichnet: Der Bundesverband Initiative 50Plus e. V. spricht eine Verbraucherempfehlung für Deutschlands ersten digitalen Marktplatz für barrierearmes Wohnen, Senioren- und Pflegeimmobilien und Dienstleistungen im Alter und bei Pflegebedarf aus … weiterlesen

Finanzen und Vorsorge: die Generation 50 plus in Zeiten der Digitalisierung
Für die Generation 50 plus bedeutet die Finanzplanung in erster Linie die Altersvorsorge aufzubessern, das ersparte Vermögen zu erhalten und sich den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen. Dabei spielt die Digitalisierung für diese Generation eine große Rolle … weiterlesen

50 plus: Die „vergessene” Anleger-Generation
Viele Berater konzentrieren sich auf junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen und in Geldanlage- und Vorsorgethemen unerfahren sind. Fortgeschrittene Anleger werden dagegen glatt übersehen. Das könnte sich rächen … weiterlesen

Urlaub 50plus: Best Ager setzen auf Individualität und bleiben Europa treu
Was sind die Wunsch-Reiseziele der Generation 50plus, welche Länder werden gemieden und worauf wird im Urlaub Wert gelegt? Diese und andere Fragen hat die Online-Singlebörse 50plus-Treff.de im Juni in ihrer diesjährigen großen Mitgliederbefragung zum Thema Urlaub und Reisen gestellt. Über 1.700 Mitglieder haben teilgenommen. „Die Ergebnisse verraten nicht nur die beliebtesten Urlaubsländer, sondern zeigen auch, wie wichtig den Über-50-Jährigen Vielseitigkeit und Individualität beim Reisen ist.“ So Marianna Exter, Geschäftsführerin von 50plus-treff.de … weiterlesen

So ticken die neuen Frauen 50plus
Obwohl die Zielgruppe der Frauen 50plus für Unternehmen immer wichtiger wird und weiter in den Fokus rückt, fühlt sich diese in den Medien und in der Werbung bislang unterrepräsentiert. Das zeigt eine Studie des Frauenmagazins Meins und YouGov …. weiterlesen

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BAGSO und Verband Wohneigentum fordern: KfW Zuschuss „Altersgerecht Umbauen“ muss bleiben

Kurzmitteilung

BAGSO und Verband Wohneigentum fordern: KfW Zuschuss „Altersgerecht Umbauen“ muss bleiben, die Bundesregierung muss das erfolgreiche Programm sichern und aufstocken. Bis 2030 braucht Deutschland drei Millionen weitere altersgerechte Wohnungen. Seit knapp zwei Jahren gibt es das Zuschuss-Programm „Altersgerecht Umbauen“. Doch der Fördertopf für 2016 ist bereits seit Mitte Juli leer. Ob 2017 überhaupt wieder Geld bereitgestellt wird und wenn, wie viel, steht in den Sternen. Heute beginnt die Haushaltswoche des Bundestags. „Dieses erfolgreiche Zuschussprogramm, das den Bürgern die Vorsorge erleichtert, muss endlich gut ausgestattet und verstetigt werden“, fordern die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Verband Wohneigentum e.V.

Die gesamte Pressemitteilung der BAGSO herunterladen und lesen … (Titel: KfW-Zuschuss „Altersgerecht Umbauen“ muss bleiben vom 05.09.2016)

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Grau dich – schließen wir jetzt Frieden mit dem Altern?

Google Suchergebnis

Google Suchergebnis – Ist Grau das neue Blond?

Daniel Behrendt hat in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 27./28. August 2016 einen Beitrag veröffentlicht mit der Überschrift „Grau dich!“ .

Was in Amerika schon üblich ist – nämlich graue Haare nicht mehr zu färben – war in Deutschland lange kein Thema. Die Versuche von Anbietern entsprechender Haarpflegeprodukte waren erfolglos. Das könnte sich jetzt ändern und zwar durch ein 14-jähriges Mädchen namens Tavi Gevinson. Die US-Bloggerin hat schon 2010 den Look „Granny Hair“ vorgestellt. Jetzt scheint Grau auch in Deutschland allmählich seinen Schrecken zu verlieren.

Laut Daniel Behrendt fordert auch die Frauenzeitschrift Brigitte unter dem Titel „Graue Haare färben? Schluss damit!“ ihre Leserinnen auf, zu ihren grauen Haaren zu stehen. Bloggerinnen jenseits der 50 sollen Frisuren und Looks empfehlen, die graues Haar effektvoll in Szene setzt. Auch Haarkosmetikhersteller empfehlen, mit dem Färben aufzuhören und bieten Produkte an, damit die Haare glänzen und Spannkraft haben. Der Trend, so Behrendt, ist unübersehbar: Er geht vom Verstecken zum Verwöhnen.

Interessant ist, dass er sogar die Bibel zitiert. So steht im Buch der Weisheit „Graue Haare sind eine Krone der Ehre; auf dem Weg der Gerechtigkeit wird sie gefunden.“ Er führt dazu, es sei die wohlbekannte Ermahnung, Respekt vor dem Alter zu zeigen. Denn Alter kann auch Erfahrung und Klugheit bedeuten. Es kann auch bedeuten, bei sich angekommen zu sein, es nicht mehr jedem beweisen zu müssen. Und es kann auch bedeuten, nachsichtig zu sein mit den Jüngeren – und die Überholspur jenen zu überlassen, die noch glauben, es gehe immer nur bergauf im Leben.

Wie schön, dass der Autor dieser Zeilen die Grundforderung der Experten des ReifeNetzwerks so gut auf den Punkt gebracht hat. Ob sich in Deutschland allerdings der Trend zum grauen Haar so schnell durchsetzen wird, wage ich zu bezweifeln.
Solange Optik und soziale Anerkennung noch so stark korrelieren, ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir vom ReifeNetzwerk tun dies seit 10 Jahren und – was erfreulich ist – mit zunehmendem Erfolg.

 

Monika PröttMonika Prött ist Inhaberin der PRÖTT & PARTNER GbR – Ansprechpartner für anspruchsvolle Kommunikation, speziell in den Branchen Finanzen, Ernährungsindustrie, Gesundheitsmarkt. Sie hat „Das ReifeNetzwerk“ initiiert und die Deutsche Seniorenpresse Arbeitsgemeinschaft e.V. (dsp) mitgegründet.

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Keine Lust auf Beige

In der Hannoverschen Allgemeine Zeitung vom 13. August 2016 habe ich einen Beitrag von Kerstin Hergt gelesen, der mir aus der Seele gesprochen hat.

Sie stellt darin ein Buch von Ari Set Cohen: „Advanced Style: Older & Wiser“ vor. Erschienen bei powerHouse Books, 272 Seiten, 23,99 Euro.

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Ari Seth Cohen: “Advanced Style”

Ari Seth Cohen ist ein New Yorker Blogger, der seit acht Jahren betagte Frauen und Männer fotografiert, die sich nicht in Beige kleiden, sondern einen zum Teil sehr extravaganten und farbigen Kleiderstil frönen. Das lässt auch für Deutschland hoffen und wer genau hinsieht, weiß, dass die These der Farbforscher der Bergischen Universität Wuppertal nicht unbedingt stimmen muss. Wollen sie doch, so Kerstin Hergt, den Beweis erbracht haben: „Mit zunehmendem Alter entfärbt sich der Mensch, weshalb Senioren bei der Kleidung das viel bespöttelte Rentnerbeige bevorzugen. Alte Menschen  wollten „optisch nicht laut“ sein, schussfolgerten die Wissenschaftler.“

Die Experten vom ReifeNetzwerk wissen, dass sich das Altersbild in den letzten Jahren sehr gewandelt hat. Gerade die jüngeren Älteren verstecken sich nicht mehr – weder in beiger Kleidung noch halten sie mit ihrer Meinung hinter dem Berg. Sie fordern Service und Dienstleistungen und ein Angebot, das ihren Wünschen entgegen kommt. Unsichtbarkeit gehört sicherlich nicht dazu.

 

Monika PröttMonika Prött ist Inhaberin der PRÖTT & PARTNER GbR – Ansprechpartner für anspruchsvolle Kommunikation, speziell in den Branchen Finanzen, Ernährungsindustrie, Gesundheitsmarkt. Sie hat „Das ReifeNetzwerk“ initiiert und die Deutsche Seniorenpresse Arbeitsgemeinschaft e.V. (dsp) mitgegründet.

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10 Jahre LINGA

Im Jahr 2005 wurde das ReifeNetzwerk gegründet mit dem Ziel, Unternehmen und Institutionen zu beraten und anzuregen, sich mit den Bedürfnissen und Wünschen älterer Kunden zu beschäftigen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Ein Jahr später wurde die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) ins Leben gerufen. In diesem Jahr feiert die LINGA ihr zehnjähriges Jubiläum und kann auf eine wirkliche Erfolgsstory verweisen. Wir vom ReifeNetzwerk freuen uns, dass wir schon häufiger die Chance hatten, mit der LINGA zusammenzuarbeiten. So hat zum Beispiel unser Mitglied Andreas Ossig den Namen LINGA entwickelt sowie das Logo entworfen und wir haben  bei  der Erstellung des Leitfadens Generationenfreundliches Einkaufen mitgearbeitet. Wir wünschen der LINGA weiterhin viel Erfolg und viele interessante und zukunftsweisende Projekte.

Wie vielfältig die Aufgaben der LINGA sind, erfahren Sie hier:

Soziale Innovationen für Generationen – Eine Welt für alle Lebensalter

Mit einer Fachtagung feierte die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) ihr zehnjähriges Bestehen. Unter dem Motto „Soziale Innovationen für Generationen“ blickten rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Interessenverbänden auf die letzten Jahre zurück und entwickelten gemeinsam neue Handlungsansätze und Projektideen.

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Sozialministerin Cornelia Rundt – Foto: LINGA

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt überbrachte die Glückwünsche ihres Hauses und stellte fest: „LINGA ist eine Querschnittsplattform, die generationenübergreifend soziale Innovationen für den Alltag anstößt. Zugleich vernetzt die LINGA wichtige Akteure und initiiert Kooperationen. Mit diesem Ansatz trägt sie dazu bei, dass der demografische Wandel auch als soziale und wirtschaftliche Chance verstanden wird und Wirtschaftsunternehmen endlich Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen als kaufkraftstarke Zielgruppe für alters- und behindertengerechte Produkte und Dienstleistungen ernst nehmen.“

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DemografieFest 2016: Niedersächsische Unternehmen ausgezeichnet

Kurzmitteilung

„Unsichtbares sichtbar machen“ – DemografieFest 2016: Niedersächsische Unternehmen – ausgezeichnet

Bereits zum zweiten Mal wurden am 4. August 2016 im Alten Rathaus in Hannover niedersächsische Unternehmen mit dem Zertifikat „Demografiefest. Sozialpartnerschaftlicher Betrieb“ vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies und der Demografieagentur ausgezeichnet.

Mit der Auszeichnung werden Unternehmen für ihre Demografiefestigkeit gewürdigt und verpflichten sich, die im Zertifizierungsprozess vereinbarten Ziele innerhalb der nächsten zwei Jahre nachhaltig zu verstetigen. Im Rahmen der Fachkräfteinitiative Niedersachsen ist das Zertifikat ein sichtbares Zeichen des Landes Niedersachsen für sozialpartnerschaftliches Engagement und zukunftssichere Unternehmen. Elf Unternehmen haben in einer feierlichen Zeremonie die Auszeichnung entgegen genommen.

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Smart Home: Alte Menschen akzeptieren moderne Technik

Tablett als Bediengerät

Tablet-PC als altersgerechtes Bediengerät
Foto: Cibek

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche schreitet mit ungeheurem Tempo voran – vom Arbeitsplatz über die Mobilität bis hin ins Wohn- und Schlafzimmer. Häufig unbemerkt in der öffentlichen politischen Diskussion ist auch die Wohnungswirtschaft längst in der digitalen Welt angekommen. Im Vermietungsprozess sind bereits seit vielen Jahren digitale Medien im Einsatz. Auch ein digitaler Prozess von der Mängelanzeige bis zur Handwerkerbeauftragung ist längst Standard.

Dennoch hat die Wohnungswirtschaft gegenüber vielen anderen Branchen einen immensen Nachholbedarf. So sind zum Beispiel die Gebäudezustandserfassung und die Mieterkommunikation in der Regel nicht oder nur teilweise in einem digitalen Prozess erfasst. Unter dem Stichwort Wohnungswirtschaft 4.0 suchen vermehrt Wohnungsunternehmen nach Ansätzen für ein Gesamtkonzept, das unter anderem die Aufgabenfelder Energie und Energieerzeugung, digitale Datenerfassung und Mieter-Portallösungen sowie digitale Erfassungs- und Abrechnungsprozesse von Energieverbräuchen beinhaltet.

Entgegen einer teilweisen digitalen Zurückhaltung in der Branche setzen bereits seit Anfang des neuen Jahrtausends Wohnungsunternehmen unterschiedlicher Größen und Rechtsformen technische Assistenzsysteme ein. Diese halten mit Bezeichnungen wie Ambient Assisted Living (AAL) und Smart Home zunehmend in Mietwohnungen Einzug. Sie helfen älteren und beeinträchtigten Menschen, länger sicher, komfortabel und eigenständig in ihrer angestammten Umgebung und Wohnung leben zu können. Aber nicht nur Mieter(innen), sondern auch Wohnungsunternehmen und die Gesellschaft profitieren. Zudem wird der Gesundheitsstandort Wohnung gestärkt.

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Initiative der Deutschen Versicherer: „7 Jahre länger leben“

GDV-LandingPageEine Initiative des Gesamtverbands der Deutschen Versicherer GDV  (www.gdv.de) „7 Jahre länger leben“ zeigt, dass die Lebenserwartung schneller steigt als die meisten Menschen in Deutschland denken. Interessant ist die Tatsache für Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für die älteren Menschen in Deutschland anbieten. Die Experten des ReifeNetzwerks weisen schon länger darauf hin, dass sich das Altersbild und die Bedürfnisse älterer Menschen in den letzten 10 Jahren positiv verändert haben. Daher möchten wir, dass die 7 Mythen über das Alter bald der Vergangenheit angehören. Sie sind zu finden auf der Website www.7jahrelaenger.de.

7 Mythen über das Alter

Mythos 1: Wer alt ist, fühlt sich auch alt.
Das Lebensgefühl der heutigen „Alten“ hat sich im Vergleich zu früheren Generationen stark gewandelt. So stellt beispielsweise der Deutsche Alterssurvey (DEAS) fest, dass sich die körperliche Gesundheit der Menschen in der zweiten Lebenshälfte über die vergangenen Jahrzehnte nennenswert verbessert hat. 70-Jährige sind heute in der Regel so fit und gesund, wie es 60-Jährige noch vor 20 Jahren waren. Das heißt auch: Sie können sich noch verwirklichen und aktiv leben.

Mythos 2: Wer älter wird, baut geistig ab.
Es ist zwar richtig, dass die geistigen Fähigkeiten mit dem Alter abnehmen. Der Prozess lässt sich jedoch verlangsamen. Ein Mensch, der an seiner Umwelt und an Bildung interessiert ist, hat Studien zufolge die besten Voraussetzungen, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben. Denn unsere Gehirnareale, die mit Erinnerung und Lernen zu tun haben, produzieren jeden Tag neue Nervenzellen. Wer sich mit Menschen umgibt, seinen Horizont erweitert und zum Beispiel eine neue Sprache lernt, fördert das Wachstum dieser Gehirnzellen.

Mythos 3: Alte Menschen entwickeln sich nicht mehr weiter.
Das Bild vom sturen und unveränderlichen Senior stimmt nicht, wie die Entwicklungspsychologin Jule Specht herausgefunden hat. Denn auch im Alter – häufig zwischen 60 und 70 Jahren – kann sich die Persönlichkeit noch einmal komplett wandeln. So kann aus der traditionellen Omi noch eine wilde Rebellin werden. Oder umgekehrt.
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Gartenarbeit ohne Bücken: Hochbeete sind eine Lösung

2+Die Gartenarbeit kann ab einem bestimmten Alter beschwerlich werden, besonders das Bücken lässt manchen Gartenbesitzer in fortgeschrittenem Alter über Alternativen nachdenken. Denn eigentlich liegt Gartenarbeit gerade bei den Älteren voll im Trend und sie haben anders als die Jüngeren die Zeit und die finanziellen Möglichkeiten, sich intensiv mit dieser Freizeitbeschäftigung auseinanderzusetzen. Für Gartenberater oder -planer bietet es sich daher an, diese lukrative und kauffreudige Klientel unter anderem über die Vorzüge von Hochbeeten zu aufzuklären.

Gärtnern auf hohem Niveau
Hochbeete lohnen sich für jeden Garten, vor allem, wenn sie für den eigenen Kräuter- und Gemüsebau genutzt werden. Auch Anfänger behalten leicht den Überblick, selbst wenn sie vieles durcheinander pflanzen. Die Kräuter, Salate und Gemüsepflanzen können dichter gesetzt und nach der Ernte kann jede entstehende Lücke wieder genutzt werden. Aber auch Zierpflanzen können in Hochbeeten schön in Szene gesetzt werden.

Rückenfreundlich und pflegeleicht
Der größte Vorteil von Hochbeeten ist aber das rückenfreundliche Arbeiten. Bücken braucht sich hier niemand mehr, wenn er die Höhe des Hochbeets an seine Körpergröße anpasst. Und sogar im Sitzen vom Rollstuhl aus kann man seine Leidenschaft an speziellen Hoch- und Tischbeeten ausleben. Der anfänglich größere Aufwand durch das Bauen und Füllen des Beetkastens wird bereits im ersten Anbaujahr wettgemacht.

Hochbeete in der Gartengestaltung
Unter einem Hochbeet verstehen die meisten Menschen ein freistehendes, kastenförmiges Gebilde zum Anbau von Nutzpflanzen. Doch es gibt viel mehr Möglichkeiten, Hochbeete in den Garten zu integrieren. Gut ist, wenn man  sie von vornherein mit einplant. Besonders an der Terrasse kann es sinnvoll sein, niedrige Hochbeete als Abgrenzung zu bauen. Bepflanzt man sie nur teilweise, kann man die restlichen Flächen mit einer passenden Abdeckung zum Sitzen oder zur Aufbewahrung von Sitzkissen, Gartenutensilien u.a. nutzen. Bei Reihenhäusern kann ein Hochbeet, kombiniert mit einer Kletterhilfe, wirkungsvoller Sichtschutz zur Nachbarterrasse sein.

Selbst im Vorgarten leistet ein Hochbeet nützliche und gestalterische Dienste. Ein kleiner Baum im Hochbeet ist besser mit dem Auto unterfahrbar. Ein erhöhtes Zierbeet gliedert eine Pflasterfläche, kann als Sitzplatz dienen und die Pflanzen sind hier sicher vor dem Zertreten. Im Vorgarten lassen sich Hochbeete auch schön mit anderen, einzeln stehenden Elementen wie Mülltonnenschränken und Fahrradboxen kombinieren.

Das richtige Beet finden
Musste man sich vor einigen Jahren das Hochbeet noch selbst bauen, gibt es inzwischen eine Vielzahl von mehr oder weniger durchdachten Hochbeeten zu kaufen. Viele locken mit günstigen Preisen, doch sollte man jedes Angebot erst genau unter die Lupe nehmen, um die Schwachstellen vor dem Kauf zu erkennen. Die meisten preiswerten Hochbeete sind für viele Menschen nicht hoch genug (oft nur 40 – 80 cm).

Angebote aus Kunststoffen sind sehr leicht und schnell aufgebaut, meist aber ziemlich hässlich und sie bleichen mit der Zeit aus. Modern, aber durchaus gefällig sind Hochbeete aus verzinkten oder einbrennlackierten Blechen. Sie bestehen aus wenigen Wandteilen und sind schnell aufgebaut.

Auf passendes Zubehör achten
Ein weiteres Kaufkriterium ist das Angebot an passendem Zubehör. Ein exakt auf das Beet  abgestimmter Frühbeetaufsatz aus Alu-Rahmen und Acryl-Scheiben ist nicht teurer und zudem viel leichter und handlicher als eine Eigenkonstruktion. Neben Maßen, Materialien und Qualität spielt auch der eigene Geschmack eine große Rolle. Welche Beetform und -farbe, ob eher rustikal oder modern, muss jeder für sich entscheiden.

Die Füllung entscheidet
Durch Unkenntnis und Fehlinformationen werden die meisten Hochbeete wie Hügelbeete befüllt. Richtig ist, eine nicht sackende, mineralische Dränageschicht einzufüllen und die Substratschicht an die gewählte Kulturmethode anzupassen. Für die meisten Kulturpflanzen reichen 30 bis 40 cm Substrathöhe völlig aus. Das selbst gemischte oder fertige Kultursubstrat schüttet man über einer Trennlage in Form eines Dränagevlies auf. Es kann dann direkt bepflanzt werden.

Vor dem Kauf oder Bau des Hochbeets und dem Füllen mit Dränage- und Substratschicht ist es sinnvoll, ein gutes Buch zum Thema zu lesen (s.u.) oder sich Rat von Experten zu holen.

Gartenberater und Gartenplaner helfen weiter
Für Gartenberater oder Gartenplaner bieten wir besondere Seminare an oder weisen in Vorträgen auf die vielen Möglichkeiten hin. Besonders wichtig ist dabei die richtige Ansprache der Zielgruppe 50plus. Um diese Zielgruppe zu überzeugen, muss man Fingerspitzengefühl mitbringen und nicht das Rückenproblem und das Alter, sondern die vielfältige und bequeme Nutzung in den Fokus stellen.

Cover HochbeeteViel mehr über Materialwahl, Füllung und den Anbau von Nutzpflanzen in Hochbeeten erfahren Sie im Buch, das beim Kosmos-Verlag für 14,99 € im Buchhandel erschienen ist. Die Autoren sind ausgewiesene Praktiker, die schon viele Jahre mit dem Bau, der Füllung und Bepflanzung von Hochbeeten experimentieren und hier ihr Wissen in profunden Texten und über hundert schönen Fotos wiedergeben.

 

 


 

AutorenBrigitte Kleinod ist Biologin, Gartenplanerin und Autorin zahlreicher Gartenbücher. Mit ihren eigenen Hochbeeten experimentiert sie seit vielen Jahren und hält Vorträge, Fortbildungen und Seminare zum Thema. Sie berät Privatkunden, Schulen, Seniorenheime und Gartenbauvereine zur Gartengestaltung und dem ergonomischen Arbeiten im Garten und an Hochbeeten (www.kleinod-garten.de). Sie ist schon lange mit dem ReifeNetzwerk verbunden.
Manfred Stiebler ist gelernter Modellbauer und betreibt eine eigene Holzwerkstatt. Vor 35 Jahren baute er seine ersten Hochbeete und hat sie seither immer weiter entwickelt. Herausgekommen sind ergonomisch ausgeklügelte, formschöne und haltbare Beete, die man bei ihm bestellen kann. Seine Erfahrungen mit dem Anbau von Nutzpflanzen in Hochbeeten gibt er in Vorträgen weiter. (www.stima-hochbeet.de)

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Gesundheitsshop 2016: Einkauf wird zum Ereignis

Auf der OTWorld 2016 waren wichtige Fragestellungen: Wie soll die virtuelle Welt in ein Retail-Konzept der Gesundheitshäuser integriert werden, welches die großen Vorteile von on- und offline miteinander verbindet? Wie geht die Zielgruppe 55plus mit diesem Thema um?

Als Innenarchitektin habe ich mich mit meinem Team schon früh auf die Gestaltung von Gesundheitshäusern fokussiert und viel Erfahrung mit der Zielgruppe 55plus gesammelt. Auf der OTWorld 2016 haben wir gezeigt, wie die Antwort auf diese Fragestellungen im Gesundheitsshop lautet: die Kunden werden in einer angenehmen Atmosphäre abgeholt – das ist besonders älteren Kunden wichtig. Sie haben sofort das Gefühl, dass sie hier genau richtig sind. Durch innovative Warenpräsentationssysteme können Online-Inhalte dargestellt und direkt genutzt werden. Es wird also die virtuelle Welt integriert und die Kunden werden dabei nicht überfordert.

Der Ladenbau muss hierbei den Anforderungen dieses „Multichannel-Retail“ mit funktionalen und gängigen Planungskonzepten gerecht werden. Der Einkauf als Ereignis, der Laden als Erlebniswelt, das kann kein Onlineshop. Dies herauszuarbeiten und für den Endkunden spürbar zu machen heißt: der Point of Sale wird zum Point of Emotions.

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Spektakuläre Wände aus Echtholz, edel wirkende Steinauslagen sowie schwebende Ware und digitale Medientechnologien – dies sind nur einige Elemente des Gesundheitsshops der Zukunft. Innovative Bildschirmtechnik mit funktionellem Design, raffinierte Beleuchtungstechnik für aktuelle Warenpräsentationssysteme sowie Material- und Farbspiele bieten neue Möglichkeiten für die Ansprache der Kunden im Sanitätshaus der Zukunft.

 

PARKRAUM ist ein Büro für Innenarchitektur mit Firmensitz in Stuttgart. Die Experten entwickeln komplette Retail-Konzepte oder stehen beratend zur Seite – sei es nur in der Entwurfsphase, der Beleuchtungsplanung, der Projektdurchführung oder vom Anfang bis zum Ende. Im Einklang mit der Architektur werden alle Beteiligten durch den ganzheitlichen Gestaltungsprozess im Sinne des Bauherrn geführt.

PARKRAUM
Konzepte und Consulting

Diplom-Ingenieurin Elke Park
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70186 Stuttgart
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